Es ist noch tief in der Nacht in Stralsund (Vorpommern). Eine 19-jährige Anwohnerin betritt am Donnerstag (09.04.2026) müde den Flur ihres Wohnblocks. Alles ist still, das Treppenhaus liegt im fahlen Licht. Doch als sie die Stufen zu ihrer Wohnung hinaufsteigen will, gefriert ihr das Blut in den Adern.
Aus dem Halbdunkel starrt ihr ein Augenpaar entgegen – und dann hört sie auch noch diese unheimlichen Geräusche! Etwas versperrt ihr den rettenden Weg zur eigenen Haustür – und es macht unmissverständlich klar, dass es seinen Platz nicht räumen wird.
Gefangen im eigenen Hausflur
Ein scharfes, bedrohliches Fauchen hallt durch das Treppenhaus. Die junge Frau steckt fest. Jeder Versuch, die kleine, aber dennoch offenbar für sie sehr furchteinflößende Gestalt im Schatten zu verscheuchen und an ihr vorbeizukommen, scheitert kläglich.
Die Katze weicht nämlich keinen Millimeter zurück, baut sich stattdessen nur noch weiter auf. Die 19-Jährige ist völlig überfordert und allein. In ihrer Verzweiflung sieht sie in der dunklen Nacht nur noch einen einzigen Ausweg: Sie greift zum Handy und wählt den Notruf.
Die rettende Eskorte
Wenig später rückt auch schon die angeforderte Polizeistreife an. Die Beamten eilen in den Hausflur, um die junge Frau aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Unter sicherem Geleitschutz der Streife kann die 19-Jährige dann endlich den Weg an der fauchenden Katze vorbei in ihre Wohnung antreten.
Wie sich kurz darauf herausstellte, gehört die extrem aufgeregte und kratzbürstige Hauskatze offenbar einer Nachbarin. Das Tiere hatte sich ins Treppenhaus verirrt und war in der fremden Umgebung schlichtweg in puren Stress geraten.