Die Tierschützer des örtlichen Tierheims nehmen einen Mann in Empfang. Er bringt drei Chihuahuas, die er angeblich ausgesetzt gefunden hat.
Seiner Geschichte zufolge waren die Tiere allein in einem Wald. Er habe sie dort entdeckt und mitgenommen.
Eine „Rettung“ im Wald
Der Mann übergibt die kleinen Hunde dem Tierheim. Die Helfer nehmen die drei Tiere sofort in ihre Obhut und prüfen, ob sie einen Mikrochip tragen. Von den dreien ist nur ein einziger Hund gechippt.
Die Informationen auf dem Chip liefern den Helfern einen wertvollen Hinweis. Sie erkennen, dass der Mann sie in Wirklichkeit angelogen hat. Der Chip führt sie nämlich zum ursprünglichen Halter der Hunde. Dieser ist obdachlos geworden und musste sich von den Tieren trennen. Er hatte seine drei Lieblinge seinem Sohn anvertraut, damit sie nicht auf der Straße landen.
Die dreiste Lüge fliegt auf
Leider ist der Sohn dieser Person genau der Mann, der die drei Chihuahuas im Tierheim abgibt und den Helfern eine frei erfundene Geschichte erzählt. Die Tierschützer machen den Fall in den sozialen Netzwerken öffentlich und äußern ihre tiefe Wut. In ihrem Facebook-Beitrag erklären sie ihr Mitgefühl für die traurige Lage des ehemaligen Halters. Sie betonen aber, dass sie Familienstreitigkeiten auf dem Rücken der Tiere nicht dulden können.
Obelix, der Vater der beiden anderen Chihuahuas, ist acht Jahre alt. Seine Kinder Payette und Cookie sind etwa fünf bis sechs Jahre alt. Aktuell suchen die Tierschützer ein Zuhause für immer für die drei. Die kleinen Hunde können zusammen oder getrennt adoptiert werden. Wir wünschen ihnen für die Zukunft alles Gute.