Die ganze Geschichte beginnt in einem kleinen Dorf in Ostfrankreich. Ein Paar um die vierzig ruft die Gendarmerie, denn der Mann wurde von seinem Hund gebissen.
Allerdings haben seine Halter diesen Hund 500 km entfernt ausgesetzt. Der einzige Grund war, dass das Tier für sie plötzlich lästig und „unerwünscht“ war.
Ein Hund auf Rachefeldzug
Gegenüber der Gendarmerie versucht der Mann, seine Tat zu rechtfertigen. Niemand habe den Hund aufnehmen wollen, weil er zu einer Last geworden sei und niemand mehr abends mit ihm Gassi gehen wollte. Da er keinen anderen Ausweg sah, nutzte der Mann eine Geschäftsreise, um den Hund möglichst weit weg von zu Hause auszusetzen.
Doch einen Monat später steht sein Hund plötzlich vor ihm. Er zeigt ihm seine Wut und beißt ihn in die Wade!
Dieser Hund ist also ganze 500 km gelaufen, um seinen Halter zu beißen. Dieser hatte ihn feige in der Wildnis zurückgelassen.
Oder vielleicht doch nicht.
Ein Aprilscherz mit wahrem Kern
Auch wenn diese Geschichte von einem wahren Fall inspiriert ist (dort lief der Hund aber „nur“ 100 km), ist sie frei erfunden. Es handelt sich um einen Aprilscherz. Wir nutzen diese Gelegenheit, um daran zu erinnern, wie sehr ein Tier leidet, wenn es ausgesetzt wird. Wenn man sich nicht mehr um sein Haustier kümmern kann, muss man die Dinge richtig angehen und sich an Regeln halten. Man setzt ein Tier niemals einfach in der Natur aus. Das ist auch in Deutschland verboten und wird streng bestraft.