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Welpe Stella ist schwerkrank
© Babyklappe für hilfesuchende und verwaiste Welpen und Kitten e.V. / tag24.de

„Man kann nur hoffen und beten“: Dramatischer Wettlauf um das Leben der kleinen Stella

von Stefanie Gräf

Am veröffentlicht

Die Zeit läuft unerbittlich ab für Stella! Die erste Rettung schlug fehl, eine zweite könnte tödlich sein. Jetzt zählt für die Hündin jede Sekunde.

Zehn quälende Tage. So lange tickt die unsichtbare Uhr bereits -. und es bleibt nicht mehr viel Zeit. In der hessischen Gemeinde Dipperz (Landkreis Fulda) kämpft ein kleiner Welpe einen gnadenlosen Kampf gegen sich selbst. Die Jack-Russell-Terrier-Hündin Stella schwebt in akuter Lebensgefahr.

Die erhoffte Rettung – eine lebensrettende Bluttransfusion – ist fehlgeschlagen. Stattdessen zieht sich die Schlinge für die arme Stella immer weiter zu. Den Tierschützern vor Ort bleibt aktuell nur noch die nackte Ohnmacht.

Stellas unsichtbarer Feind im Blut

Alles begann mit einem plötzlichen, lebensbedrohlichen Absturz. Stellas Hämatokrit-Wert, also der Anteil der lebenswichtigen roten Blutkörperchen, fiel dramatisch in den Keller. Die Diagnose der Ärzte ist ein Schock für alle: IMHA.

Hierbei handelt es sich um eine schwere Autoimmunerkrankung, bei der das eigene Immunsystem Amok läuft und die roten Blutkörperchen gezielt zerstört. Der Körper der kleinen Hündin attackiert sich quasi von innen heraus selbst. Der Auslöser für diese tödliche Kettenreaktion? Bis heute ein ungelöstes Rätsel.

„Man kann nur hoffen und beten, denn sie schwebt immer noch in Lebensgefahr, da neue rote Blutkörperchen noch nicht gebildet werden“, erklärt Tierschützerin Anke H., Vorsitzende des Vereins „Babyklappe für hilfesuchende und verwaiste Welpen und Kitten“, im Gespräch mit tag24.de.

Der letzte Ausweg für den Welpen?

Um die fatale Abwärtsspirale zu stoppen, folgt eine Notfall-Fahrt mit der jungen Hündin in eine Tierklinik nach Frankfurt. Doch die Optionen gehen den Medizinern aus.

Eine zweite Bluttransfusion, die Stella jetzt dringend bräuchte, ist ein extremes Risiko. Sie könnte durch die erste Gabe bereits Antikörper gebildet haben – fremdes Blut würde dann zur tödlichen Falle werden.

Die Ärzte treffen daher eine verzweifelte Entscheidung: Stellas tägliche Cortison-Dosis wird radikal verdoppelt. Sollte das Knochenmark daraufhin nicht endlich anfangen, neue Blutkörperchen zu produzieren, bleibt nur noch ein einziges weiteres Medikament als allerletzte Instanz.

Drohender Kollaps der Retter

Während der Welpe in der Klinik um jeden Atemzug kämpft, stehen die Retter in Dipperz vor dem absoluten Ruin. Stella ist nicht der einzige todkranke Notfall, der den kleinen Verein aktuell an seine äußersten Grenzen treibt. Die medizinischen Kosten explodieren in einer Geschwindigkeit, die durch normale Rücklagen längst nicht mehr zu decken ist.

Der Verein (https://www.babyklappe-welpen-kitten.de/) steht am Abgrund und richtet einen verzweifelten Appell an die Öffentlichkeit: Ohne sofortige Spenden aus der Community bricht das Sicherheitsnetz für Stella und auch die anderen Tiere endgültig zusammen. Jeder Euro entscheidet jetzt darüber, ob dieser Kampf weitergeführt werden kann.

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