Der Fund wird am frühen 6. März in Bonner Springs (USA) gemacht. Mitarbeiter der örtlichen Tierrettung werden gerufen, nachdem ein Hund vor einer Tierarztpraxis gemeldet wird.
Vor Ort finden sie einen Pitbull-Mischlingsrüden. Er ist in einer Plastikaufbewahrungsbox ohne Luftlöcher eingesperrt, während draußen ein Sturm tobt.
Eine Nachricht auf dem Deckel
Auf die Seite des Behälters hat jemand handschriftlich einige Informationen über das Tier geschrieben. Die Nachricht besagt, dass der Welpe Kenji heißt und nennt ein Geburtsdatum: 13. November 2025.
Die Person, die den Hund ausgesetzt hat, fügt auch eine Notiz hinzu. Darin steht, dass Kenji „einen großen Appetit hat, wenn er nicht krank ist“.
Als die Mitarbeiter die Box öffnen, entdecken sie einen beunruhigenden Anblick. Der Welpe trägt eine selbstgemachte Halskrause und zeigt Anzeichen eines möglichen Rektumprolaps, ein tiermedizinischer Notfall.
Eine Notoperation
Der Hund wird sofort zur Behandlung zu einem Tierarzt gebracht. Er wird dann mit Hilfe der Humane Society of Greater Kansas City operiert.
Obwohl der Eingriff erfolgreich verläuft, warnen die Tierärzte. Die Genesung wird lange dauern.
Ermittlungen werden eingeleitet
Die Polizei teilt den Fall in den sozialen Medien, um Informationen zu sammeln. Das Aussetzen eines Tieres ist im US-Bundesstaat Kansas illegal und gilt als Tierquälerei. Dies ist auch in Deutschland verboten und wird streng bestraft.
Dank Hinweisen aus der Bevölkerung identifizieren die Ermittler einen Verdächtigen. Diese Person wird laut Behörden wegen Aussetzung eines Tieres angeklagt. Bei dem Einsatz retten die Beamten zudem zwei weitere Welpen. Sie werden nun vom Tierschutz untersucht.
Trotz dieses schwierigen Starts ins Leben kann Kenji bald ein neues Kapitel aufschlagen. Die Verantwortlichen geben bekannt, dass er und die anderen Welpen bald von der Great Plains SPCA zur Adoption freigegeben werden.