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Ein kleines Raubtier, das sich in einem Garten versteckt

Eine überraschende Begegnung mit gutem Ausgang

© San Diego Humane Society / Facebook

Gärtner will Katze helfen und rettet stattdessen ein seltenes Wildtier

von Elise Petter Autorin

Am veröffentlicht

Bei der Gartenarbeit bemerkt ein Mann ein kleines, regungsloses Tier in den Büschen. Er ahnt nicht, dass es sich um ein Wildtier handelt.

Vor einigen Monaten arbeitet ein Gärtner in San Clemente (USA). Im Gebüsch entdeckt er eine junge Katze. Dem Tier geht es sehr schlecht. Es hat einen Großteil seines Fells verloren und kann sich nicht bewegen.

Als der Mann näher kommt, erkennt er seinen Irrtum. Es ist keine gewöhnliche Hauskatze, sondern ein junger Rotluchs.

Ein junger Luchs zwischen Leben und Tod

Der besorgte Gärtner bringt das Tier schnell in ein örtliches Tierheim. Von dort wird es in die Tierklinik Serrano Animal & Bird Hospital gebracht. Bei ihrer Ankunft ist der Zustand der kleinen Luchsin kritisch. Sie leidet an schwerer Räude, hat fast ihr gesamtes Fell verloren und ist extrem abgemagert.

Laut den Tierärzten schwebt sie sogar in Lebensgefahr. Das Team muss eine Herz-Lungen-Wiederbelebung durchführen, um sie ins Leben zurückzuholen. Kurz darauf erhält die junge Luchsin eine Notfall-Bluttransfusion. Das Blut spendet die Katze eines tiermedizinischen Fachangestellten. Ohne diesen Eingriff hätte sie wahrscheinlich nicht überlebt.

Wochenlange Intensivpflege

Sobald sich ihr Zustand stabilisiert, kommt die kleine Patientin zur San Diego Humane Society. Dort soll sie ihre Genesung fortsetzen. Die Pfleger finden heraus, dass die Räude wahrscheinlich durch Rodentizide verschlimmert wurde. Das sind Gifte gegen Nagetiere, die das Immunsystem von Wildtieren schwächen.

Auf der Krankenstation des Zentrums erhält die junge Luchsin Behandlungen gegen Parasiten. Sie bekommt auch Eisenpräparate und Infusionen. Nach zwei Monaten Intensivpflege kann sie in ein Außengehege umziehen. Dort gewöhnt sie sich langsam wieder an das Leben in der Wildnis.

Eine spektakuläre Verwandlung

Im Laufe der Wochen ist die Verwandlung beeindruckend. Nach vier Monaten Rehabilitation hat die kleine Luchsin wieder ein prächtiges Fell und strotzt vor Energie. Die Teams schätzen, dass sie bereit für die Rückkehr in die Natur ist.

Am Tag ihrer Freilassung versammeln sich die Pfleger beider Einrichtungen. Sie wollen diesem lang ersehnten Moment beiwohnen. Kaum ist der Käfig offen, springt die junge Luchsin aus ihrer Kiste und verschwindet blitzschnell im Gebüsch.

Übersetzt von Wamiz FR
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