Als eine ehrenamtliche Mitarbeiterin am frühen Morgen ihren Dienst im örtlichen Tierheim antritt, ahnt sie noch nichts von dem Fund.
Auf dem unbefestigten Boden direkt vor dem Eingangstor steht ein einfacher Einkaufskorb. Jemand hat diesen dort offenbar heimlich abgestellt.
Sie nähert sich vorsichtig dem Korb und entdeckt ein Gitterteil als provisorische Abdeckung. Dieses ist mit starkem Klebeband fest verschlossen. Beim Blick durch die Schlitze schauen sie vier kleine Kätzchen traurig an.
Kätzchen sind eng eingepfercht, aber gesund
Die Leiterin des örtlichen Tierschutzzentrums berichtet von den schwierigen Bedingungen für die Tiere. Die Kätzchen sind in dem engen Korb stark zusammengedrückt und können sich kaum bewegen.
Die Finderin bringt die Tiere sofort ins warme Gebäude, um sie aus ihrer Notlage zu befreien. Dort untersucht ein Tierarzt die kleinen Vierbeiner gründlich. Trotz der lieblosen Aussetzung sind alle Welpen gesund und munter. Die Pfleger vermuten, dass sie behütet im Haus bei ihrer Mutter aufgewachsen sind.
Passende Namen und schnelle Vermittlung
Die Pfleger benennen die Findelkinder nach ihrem Fundort am Tor. Sie heißen nun „Hatch“, „Portal“, „Wicket“ und „Lattice“.
Das Team schätzt das Alter der Katzenkinder auf etwa neun Wochen. Sie fressen bereits selbstständig und benötigen keine Muttermilch mehr. Daher steht einer schnellen Vermittlung nichts im Weg. Bis zur endgültigen Adoption leben die Jungtiere in liebevollen Pflegefamilien.