Bewohner eines Mehrfamilienhauses in London (Großbritannien) hören immer wieder herzerweichendes Weinen im Gebäude. Sie informieren daraufhin sofort die örtliche Tierrettung. Eine Tierschutzinspektorin eilt zur Hilfe und ortet die Geräusche im Heizungskeller des Hauses.
Beim Betreten des Raumes entdeckt die Retterin eine Katzenmutter mit ihren winzigen Babys. In der Kammer herrscht eine extreme Hitze von etwa 45 Grad. Diese hohen Temperaturen sind für die kleinen Vierbeiner lebensgefährlich.
Eine schwierige Rettung hinter den Kesseln
Die Katzenmutter bekommt später den Namen Barbie. Sie versteckt sich mit ihrem Nachwuchs tief hinter den heißen Rohren. Trotz des schweren Zugangs und der großen Angst der Katze gelingt die Rettung. Die Inspektorin befreit die gesamte Familie unversehrt aus ihrer misslichen Lage.
Amanda Rumball arbeitet für die Tierschutzorganisation Blue Cross in London. Sie berichtet, dass die tapfere Mutter ihre Kitten während des gesamten Einsatzes beschützt. Erst in Sicherheit entspannt sich die erschöpfte Katze langsam.
Medizinische Versorgung und ein neues Leben
In der Tierklinik von Blue Cross erhalten die Vierbeiner sofort eine medizinische Notversorgung. Ein Kätzchen stirbt leider kurz darauf an den Folgen der Hitze. Die beiden anderen Babys namens Malibu und Guinness überleben das Drama.
Guinness zieht schon bald in ein neues Zuhause um. Auch für die Mutter Barbie gibt es bereits feste Interessenten. Das Katzenmädchen Malibu leidet an einem Herzgeräusch und wohnt vorerst bei einer Pflegefamilie. Dort wird sie weiter untersucht, bevor auch sie ein dauerhaftes Heim sucht.