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Abwasser-Gitterrost
© Klochkov SCS / Shutterstock (Symbolbild)

Nachbarn hören leise Geräusche: Was sie dann im Gulli entdecken, ist ein echter Schock

von Stefanie Gräf

Am veröffentlicht

Die Straße ist menschenleer, dann ist wie aus dem Nichts ein Wimmern! Als Anwohner dem Geräusch folgen, gefriert ihnen beim Blick in den Gulli das Blut. 

Die Anwohner bleiben plötzlich irritiert stehen- woher kommen diese seltsamen, leisen Laute? Es klingt fast wie ein Wimmern… Aber woher sollte dies an einem normalen Mittwochnachmittag gegen 16 Uhr im Bereich Bussardweg in Hardegsen (Northeim) stammen?

Für sie steht fest: Irgendetwas stimmt hier ganz und gar nicht, denn die Straße ist menschenleer. Die Nachbarn suchen vorsichtshalber die Vorgärten und Hecken ab, können aber kein Tier entdecken. Plötzlich begreifen sie endlich: Die verängstigten Laute kommen direkt aus dem Untergrund – aus einem Gulli!

Katze aus Gulli gerettet

Als die Anwohner durch den Gitterrost spähen, machen sie eine Entdeckung, die ihnen die Haare zu Berge stehen lässt. Immerhin offenbart sie das ganze Ausmaß menschlicher Abgründe.

Unten im feuchten Schacht kauert eine kleine Katze! Und die arme Tilly ist komplett panisch. Jemand hatte den mehrere Kilo schweren Gitterrost absichtlich angehoben, das wehrlose Tier in die Dunkelheit gezwängt und den Deckel wieder geschlossen. Damit saß Tilly in einer tödlichen Falle - nur 80 Meter von ihrem Zuhause entfernt!

Die fassungslosen Nachbarn schlagen sofort Alarm und informieren Tillys Halter Alina und Oliver W. Doch selbst als das Kätzchen endlich aus dem dunklen Gefängnis befreit ist, geht es mit den grausamen Entdeckungen weiter!

Noch ein grausiges Detail

Die unbekannten Täter haben die Samtpfote nicht nur eingesperrt, sondern sie zuvor auch noch gequält. Denn Tillys Schnurrhaare fehlen, vermutlich wurden sie mit einer Schere abgeschnitten!

Was für Laien vielleicht wie ein übler Scherz klingen mag, ist in Wahrheit eine brutale Amputation. Die sogenannten Vibrissen sind für Katzen hochsensible und lebenswichtige Sinnesorgane. Ohne sie verlieren die Tiere ihre räumliche Wahrnehmung, ihre Orientierung und ihre Fähigkeit zur Kommunikation.

Das Abschneiden der Tasthaare stürzt eine Katze in sofortige Desorientierung und pure Panik – ein schwerer Verstoß gegen das Tierschutzgesetz.

Der Albtraum begann in der Nacht

Für die Halter des Kätzchens fügt sich nun ein furchtbares Bild zusammen. Aufnahmen ihrer Überwachungskamera zeigen, wie Tilly das Haus um 1:55 Uhr in der Nacht ahnungslos durch die Katzenklappe verließ. Normalerweise kehrt sie nach zwei Stunden zurück. Stattdessen fiel sie in dieser Nacht den Tierquälern in die Hände und musste stundenlang im Untergrund ausharren.

Ein Gedanke lässt die Katzenhalter seither nicht mehr los: Hätte es an diesem Mittwoch geregnet, wäre der Schacht vollgelaufen. Tilly wäre dann in ihrem Verlies kläglich und langsam ertrunken! Etwas, das die Täter offenbar in Kauf genommen hätten.

Das Netz jagt die Katzenquäler

Die unfassbare Tat schlägt inzwischen hohe Wellen und beschäftigt die Polizei Hardegsen. Die Katzenhalter haben umgehend Anzeige gegen Unbekannt erstattet.

In den sozialen Netzwerken kocht die Wut: Tausende Tierfreunde teilen den Zeugenaufruf, um andere Tierhalter zu warnen. Jeder hofft nun, dass der sadistische Täter schnell gefasst wird – bevor er sich das nächste Opfer sucht.

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