Frau sitzt mit ihrer Katze im Tierarzt-Wartezimmer
© KI / ChatGPT (Symbolbild)

Halterin denkt an eine kleine Wunde: Als der Tierarzt das sieht, schlägt er sofort Alarm!

von Stefanie Gräf

Sie hielt die kleine "Macke" erst für harmlos. Doch das Untersuchungsergebnis beim Tierarzt enthüllt ein Grauen, das nun eine ganze Region in Atem hält.

Dienstagvormittag im beschaulichen Oberbayern. Die Sonne scheint, als eine Freigängerkatze von ihrem morgendlichen Streifzug nach Hause zurückkehrt. Doch ihrer Halterin fällt sofort auf: Etwas stimmt nicht. Am Kopf des Tieres befindet sich eine kleine, unscheinbare Verletzung. 

Besorgt, aber ohne Schlimmes zu ahnen, macht sie sich auf den Weg in die Praxis. Ein routinemäßiger Tierarztbesuch – so glaubt sie zumindest. Doch auf dem Untersuchungstisch verwandelt sich der Alltag schlagartig in einen Albtraum.

Unheimliche Entdeckung auf dem Röntgenbild

Als der Tierarzt die Verletzung genauer unter die Lupe nimmt, schallen bei ihm sofort die Alarmglocken. Was auf den ersten Blick wie die Folge eines gewöhnlichen Revierkampfes oder eines Sturzes wirkt, entpuppt sich als etwas viel Schrecklicheres...

Die anschließende Untersuchung bringt das Grauen ans Licht, das sich tief unter der Haut verbirgt: Im Schädel der Katze steckt ein Metallprojektil!

Ein Unbekannter hat am Vormittag des 21. Juli im Bereich des Pappelwegs in Peiting gezielt auf das wehrlose Tier geschossen. Mit einer Luftdruckwaffe feuerte der Täter mitten in einem ruhigen Wohngebiet direkt auf den Kopf des Tieres – eine Tat von unbegreiflicher Kälte.

Ein Schütze auf freiem Fuß

Wie konnte es zu diesem feigen Angriff kommen? Wer läuft in der Nachbarschaft mit einer Schusswaffe herum und nimmt gezielt Tiere ins Visier? Diese Fragen quälen nicht nur die schockierte Halterin, sondern versetzen die gesamte Anwohnerschaft in Unruhe. 

Denn der Täter ist nach wie vor spurlos verschwunden. Die Polizei steht derzeit vor einem Rätsel; bislang fehlt jede heiße Spur zu dem Schützen.

Tierschützer schlagen angesichts des Falls mit aller Härte Alarm. Solche Grausamkeiten sind längst keine Einzelfälle mehr: Fast täglich werden Tiere Opfer von unbegreiflichen Attacken mit Waffen, Säure oder roher Gewalt. Die Warnung der Experten ist düster: Wer ohne Zögern auf wehrlose Tiere schießt, stellt eine unberechenbare Gefahr für die gesamte Nachbarschaft dar.

Schuss auf Katze in Oberbayern
Attacke auf eine unschuldige Katze im oberbayrischen Peiting (Von Flodur63 - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=46601929)

500 Euro Belohnung

Um den unheimlichen Schützen endlich zu fassen, greift die Tierrechtsorganisation PETA zu drastischen Mitteln und setzt eine Belohnung von 500 Euro für entscheidende Hinweise aus. Denn eines steht fest: Wer ein Tier auf diese Weise quält, begeht ein echtes Verbrechen, für das dem Täter bis zu drei Jahre Gefängnis drohen.

Die Befürchtung ist groß, dass der Unbekannte erneut zuschlägt. Haben Sie am Dienstag, den 21. Juli, zwischen 8 und 10 Uhr morgens im Bereich des Pappelwegs in Peiting etwas Verdächtiges beobachtet? Jeden Hinweis – auf Wunsch auch völlig anonym – nehmen die Ermittler der Polizei Schongau oder PETA direkt entgegen.

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