Es ist eine wirklich lange Liebesgeschichte: Als die kleine Elisabeth gerade mal sieben Jahre alt ist, zieht der allererste Welsh Pembroke Corgi bei ihrer Familie ein. Und seit diesem Tag im Jahr 1933 wird in ihrer Nähe immer wenigstens ein Corgi sein. Oft genug auch gleich mehrere, denn die Queen hat diese Rasse auch privat gezüchtet.
Auf vielen Fotos und Videos sind die cleveren und mutigen Vierbeiner daher auch wie selbstverständlich mit dabei. Sie lebten im Buckingham Palace mit im privaten Apartment der Queen und solange die Monarchin noch fit genug gewesen war, hatte sie täglich selbst Spaziergänge mit ihren Corgis und Dorgis unternommen. Für Elisabeth II. waren „die Mädchen“ und „die Jungs“ einfach die Nummer eins in ihrem Leben.
Ein Corgi-Gewimmel vor der Queen
Und das kann man wortwörtlich nehmen. Denn während ihr Ehemann Prinz Philipp sein ganzes Leben lang vom Zeremoniell her immer ein Stückchen hinter der Queen gehen musste, galten für die Corgi-Bande solche strengen Spielregeln nicht. Oft genug erlebten Besucher, dass eine Gruppe der kleinen Fellnasen vor der englischen Königin her lief.
Der Anblick dieses Gewirrs inspirierte Prinzessin Diana sogar zu einem Spitznamen für die muntere Bande: Sie bezeichnete das fröhliche Durcheinander als einen „sich bewegenden Teppich“ (moving carpet).
Prinz Philip hatte zu kämpfen
Auch die Beschwerden von Prinz Philip stießen offensichtlich auf taube Ohren.
soll er wiederholt geschimpft haben. Der Prinzgemahl teilte die Vorliebe seiner Gattin für diese spezielle Rasse nicht. Er mochte offenbar Labradore lieber, wie auch die Grabsteine auf dem Corgi-Friedhof der Queen in Sandringham zeigen.