Hund oder Katze? Bei kaum einer Haustierfrage gehen die Meinungen so schnell auseinander. Ralf Schmitz hat seine Antwort längst gefunden. Der Comedian ist bekennender Katzenfan – und macht daraus auch öffentlich keinen Hehl.
In einem Social-Media-Post des rbb wird er mit einem überraschend klaren Bekenntnis zitiert, das zudem mit einigen hartnäckigen Vorurteilen aufräumt. Und das llässt den Beitrag direkt viral gehen.
Ralf Schmitz hat genug von diesen Vorurteilen
Katzen würden kratzen, beißen, seien unberechenbar oder sogar doof? Für Ralf Schmitz ist die Sache ziemlich eindeutig. Wer so denke, verstehe Katzen seiner Meinung nach schlicht nicht.
Denn für ihn liegt genau in ihrer Eigenständigkeit der Reiz. Katzen seien eben keine Hunde, findet der Comedian. Sie würden einem nicht ständig hinterherlaufen oder unbedingt mit hinauswollen. Und dann kommt der Satz, der seine Katzenliebe wohl am besten zusammenfasst.
Für ihn ist genau das „das größere Geschenk“
Katzen seien insgesamt viel individueller, sagt Schmitz. Vor allem aber: „Sie entscheiden sich immer wieder neu für dich.“ Und genau das sei für ihn „das größere Geschenk“.
Eine ziemlich klare Liebeserklärung an die Katze – und gleichzeitig ein kleiner Seitenhieb auf die Vorstellung, ein Haustier müsse seinem Menschen ständig folgen, um eine besonders enge Bindung zu zeigen. Doch genau an diesem Punkt meldet sich die Kommentarspalte zu Wort.
Katzenhalter widersprechen
Denn offenbar haben einige Katzen Schmitz' Theorie nie gehört. Eine Nutzerin berichtet lachend von ihrer Katze, die ihrer Meinung nach wohl selbst glaubt, ein Hund zu sein. Wechselt sie das Zimmer, kommt die Katze mit. Geht sie in den Garten, will das Tier ebenfalls mit. Und klingelt es an der Tür, steht die Katze natürlich bereit, um zu kontrollieren, wer da kommt.
Eine andere Person kann über die Aussage, Katzen liefen einem nicht hinterher, ebenfalls nur lachen. Ihre drei Katzen würden ihr auf Schritt und Tritt folgen – oder gleich vor die Füße laufen. Und dann gibt es da noch Teddy.
Dieser Kater setzt sogar noch einen drauf
„Teddy, der Kater meiner Tochter, ist sogar abrufbar“, schreibt ein Nutzer. Andere stimmen Schmitz dagegen ausdrücklich zu. „Die Liebe einer Katze ist etwas ganz Besonderes“, heißt es etwa in einem Kommentar. Und ein weiterer Nutzer beendet die ewige Debatte ganz pragmatisch: „Team Tier. Fertig.“
Vielleicht liegt genau darin die eigentliche Pointe. Denn während Schmitz Katzen als besonders individuell beschreibt, liefern die Kommentare sofort den besten Beweis dafür.
Die eine Katze folgt ihrem Menschen durchs ganze Haus. Die andere macht lieber ihr eigenes Ding. Und manche hören offenbar sogar aufs Wort. Nur eines dürfte nach dieser Diskussion sicher sein: Die Frage Hund oder Katze? wird Tierfreunde wohl noch lange beschäftigen.