Frau führt Mann am Strand weg
© privat / bz-berlin.de

Urlauber hören plötzlich einen lauten Schlag am Strand: Dann bricht völliges Chaos aus!

von Stefanie Gräf

Erst ist es nur ein wunderschöner Urlaubstag am Strand in Italien für einen Hundehalter aus Berlin. Dann passiert eine unbegreifliche Tat am helllichten Tag!

Sonne, Strand und tiefblaues Meer - Stanislav K. (37) aus Berlin genießt den Tag mit seinem fünfjährigen Zwergschnauzer Martin am Strand von Pizzo (Kalabrien). Doch ausgerechnet dieser vermeintlich perfekte 7. August 2026 schlagartig in eine albtraumhafte Szene! Mitten in der friedlichen Urlaubsidylle hallt plötzlich ein dumpfer, erschreckend lauter Schlag über den gesamten Küstenabschnitt...

Innerhalb von Sekunden bricht unter den Badegästen pure Panik aus, während schockierte Kinder schreiend die Flucht ergreifen. Augenzeugen blicken ungläubig auf den feinen Sand, wo sich kurz zuvor eine unfassbare Szene abgespielt hat.

Sonnenschirmständer wird zur tödlichen Waffe!

Auslöser ist ein anderer Hund, der einem schreienden Kind hinterherläuft. Das lässt Zwergschnauzer Martin aufmerksam werden. Der fünfjährige, gerade einmal acht Kilo leichte Familienhund trabt neugierig hinüber.

Sein Halter, der ebenfalls hinüberläuft, vermutet später, der kleine Schnauzer habe vielleicht das Kind schützen oder den anderen Hund ablenken wollen. Doch dann taucht der Vater des Kindes auf. In seiner Hand: ein Sonnenschirmständer. Und dann holt er aus!

Hund in Italien am Strand getötet
Zwergschnauzer Martin am Strand in Italien (privat / bz-berlin.de)

Ein Schlag, den der ganze Strand hört

Der Mann schlägt mit dem Sonnenschirmständer in Richtung der Hunde – und trifft Martin! „Das Geräusch von dem Schlag war am ganzen Strand zu hören“, berichtet der deutsche Hundehalter später gegenüber bz-berlin.de.

Innerhalb weniger Sekunden kippt die Stimmung komplett. Menschen reagieren entsetzt, Kinder laufen geschockt davon. Andere Urlauber versuchen offenbar, dem Mann den Schirmständer abzunehmen. Auf Videos soll zu sehen sein, wie er anschließend Badegäste beschimpft. 

Für Martin beginnt der Kampf um sein Leben!

Martins Herrchen reagiert sofort. Er bringt seinen kleinen Hund in eine Tierklinik. Doch dort zeigt sich, wie schwer der Schlag Martin getroffen hat. Die inneren Verletzungen sind so gravierend, dass die Ärzte ihn nicht mehr retten können. Stanislav K., seine Frau (33) und ihre elfjährige Tochter können sich noch von ihm verabschieden. Dann wird Martin eingeschläfert.

Für die Familie ist damit nicht einfach nur ein Haustier verschwunden. Martin war schon als Welpe zu ihnen gekommen. Er war ein Geschenk zur Einschulung für die Tochter gewesen und hatte die Familie seit Jahren begleitet.

„Vor ihm musste nie jemand beschützt werden“

Der beschuldigte Mann schildert den Vorfall später gegenüber der italienischen Zeitung „Corriere della Calabria“ anders. Er habe instinktiv gehandelt, weil er sein Kind habe schützen wollen.

Kashynsky weist diese Darstellung entschieden zurück. „Martin wog acht Kilo. Vor ihm musste nie jemand beschützt werden.“ Gerade dieser Gegensatz macht den Vorfall so brisant.

Familie stellt Strafanzeige

Die Berliner Familie will die Sache nicht auf sich beruhen lassen und hat Strafanzeige gestellt. Unterstützt wird sie dabei von einer italienischen Tierschutzorganisation.

Der Vorfall sorgt inzwischen weit über die Landesgrenzen hinaus für gewaltige Wut und Bestürzung. Was bleibt, ist die Fassungslosigkeit darüber, wie ein scheinbar gewöhnlicher Moment an einem sommerlichen Strand innerhalb weniger Sekunden derart eskalieren konnte.

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