Verletzte Hündin Mercy

Die verletzte Hündin Mercy 

© @Brown County Humane Society Dog Shelter / Facebook

Tierarzt vermutet Autounfall bei verletzter Hündin: Röntgenbilder zeigen grausame Wahrheit

von Ludivine Mazzotti

Am 28. August entdecken Tierschützerinnen und Tierschützer in Ohio (USA) eine ausgesetzte Box. Darin liegt eine schwer verletzte Hündin.

In einer ausgesetzten Kiste vor dem örtlichen Tierheim im US-Bundesstaat Ohio liegen fünf winzige Welpen und ihre Mutter. Die kleinen Hunde sind gerade einmal fünf Stunden alt. Die Helferinnen und Helfer bringen die junge Familie sofort in Sicherheit. Die Neugeborenen sind nass, unterkühlt und haben großen Hunger.

Die frischgebackene Hundemutter ist völlig erschöpft und extrem geschwächt. Die Tierschützerinnen und Tierschützer nennen sie Mercy. Ihr Gesicht ist stark geschwollen und sie leidet unter schweren Atembeschwerden. Trotz der großen Schmerzen säugt die tapfere Hündin ihre fünf Babys.

Schockierende Diagnose in der Tierklinik

Zuerst vermutet das Rettungsteam einen Autounfall als Ursache für die Verletzungen. In der Tierklinik folgt jedoch ein heftiger Schock für alle Beteiligten. Die Röntgenbilder zeigen keine typischen Unfallverletzungen. Jemand hat der wehrlosen Hündin direkt in den Kopf geschossen.

Die Tierärztinnen und Tierärzte finden mehrere Gewehrkugelfragmente im Schädel des Tieres. Zudem sind ihr Kiefer und der Knochen unter ihrem Auge gebrochen. Trotz dieser Qualen kümmert sich die liebevolle Mutter rührend um ihren Nachwuchs.

Ein erster Hoffnungsschimmer für Mercy

Die Hündin muss schnell operiert werden. Das Tierarzt-Team entfernt so viele Projektilteile wie möglich aus ihrem Kopf. Einige Splitter müssen jedoch im Schädel verbleiben. Eine Entfernung wäre in diesen Bereichen lebensgefährlich für das Tier.

Nach der Operation wacht die Patientin glücklicherweise auf. Sie kann schon bald wieder besser fressen und atmen. Die Pflegerinnen und Pfleger unterstützen sie und füttern die Welpen mit der Flasche.

Das örtliche Tierheim Brown County Humane Society bittet nun um Spenden für die teure Behandlung. Zudem sucht die Polizei nach Zeugen. Wer Hinweise zu dieser grausamen Tat geben kann, soll sich dringend bei den Behörden melden. Auch in Deutschland ist Tierquälerei strengstens verboten und wird mit Gefängnis bestraft.

Übersetzt von der Wamiz-Website FR künstliche Intelligenz

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