Sonntagabend (30.08.2026) in Isernhagen bei Hannover. Zwischen 18 und 19 Uhr ist ein elf Jahre alter Hund im Bereich des Rehbockswegs für kurze Zeit unbeaufsichtigt unterwegs. Eigentlich nichts, was seine Halterin sofort beunruhigen müsste.
Doch dann verhält sich der Vierbeiner plötzlich anders als gewohnt: Als sie nach ihm pfeift, reagiert er zunächst nicht. Als der Vierbeiner schließlich langsam aus dem Unterholz hervortritt, gefriert der Frau vor Schreck das Blut in den Adern!
Tierarzt äußert erschreckenden Verdacht!
Auf den Augen des Hundes liegt ein auffälliger grüner Schleier und der Hund, der eben noch tadellos sehen konnte, hat einen beunruhigend leeren Blick. Die Halterin bringt den Hund deshalb umgehend zum Tierarzt. Dort entsteht schließlich ein Verdacht, der den scheinbar gewöhnlichen Sonntagabend endgültig in einen Albtraum verwandelt.
Die Augen des Arbeitshundes sind tatsächlich schwer geschädigt. Laut Polizei kann derzeit nicht ausgeschlossen werden, dass der Hund durch den Vorfall erblindet. Ob sein Augenlicht gerettet werden kann, bleibt damit vorerst ungewiss.
Nach Angaben der Polizei Großburgwedel geht der Tierarzt davon aus, dass die Augen des elfjährigen Hundes mit einer ätzenden Substanz beziehungsweise einem ätzenden Spray in Kontakt gekommen sein könnten.
Wie genau es dazu kam, ist bislang allerdings völlig offen. Insbesondere ist derzeit nicht geklärt, ob jemand den Hund absichtlich besprüht hat. Genau diese Frage soll nun geklärt werden.
Besonders bitter: Bei dem Vierbeiner handelt es sich um einen Hund, der als Hütehund eingesetzt wird.
Hund mit ätzender Substanz besprüht?
Der Fall sorgt auch deshalb für Aufsehen, weil ein vergleichbarer Vorfall in der Gegend offenbar bislang nicht bekannt war. Eine Polizeisprecherin erklärte dem NDR, dass es in der Vergangenheit zwar immer wieder problematische Vorfälle gegeben habe. So seien beispielsweise bereits Wurststücke mit Nägeln ausgelegt worden. Doch etwas wie der jetzige Fall sei nach Angaben der Sprecherin bislang nicht vorgekommen.
Wer am Sonntagabend im Rehbocksweg etwas Auffälliges beobachtet hat, wird dringend gebeten, sich unter der Telefonnummer (05139) 99 10 zu melden.