Venom ist ein liebenswürdiger Malinois. Leider muss der Rüde in seinem Leben schon viel durchmachen.
Bereits im Alter von zwei Monaten ignoriert seine erste Familie seine Bedürfnisse. Der kleine Welpe entwickelt daraufhin eine starke Trennungsangst und zerstört Gegenstände, wenn er alleine ist.
Eine endlose Kette von Abschiebungen
Der arme Vierbeiner landet in einer engen Box und erfährt seine erste Abschiebung. Nach seiner Ankunft im Tierheim der SPA Thionville findet Venom schnell neue Hundehalter. Doch nur wenige Wochen später geben diese Menschen ihn einfach ohne Absprache an Fremde weiter.
Nach einem Hinweis wegen Tierquälerei entdecken die Tierschützer den angeketteten Hund. Er verbringt sein Dasein an einer kurzen Kette im Garten oder in der Garage. Die Retter befreien ihn aus dieser Hölle und suchen erneut nach einem liebevollen Zuhause.
Großer Zorn im Tierheim
Schließlich findet das Tierheim eine weitere Familie für den Rüden. Die Pfleger glauben fest an ein glückliches Ende für Venom. Nach nicht einmal zwei Wochen bringen die neuen Hundehalter das Tier jedoch wieder zurück. Sie ignorieren alle Ratschläge des Teams und melden sich bei Problemen nie beim Tierheim.
Ein Sätz bei der Rückgabe schockiert die Mitarbeiter zutiefst. Der Halter betont kalt: „Ich habe das Futter und das Zubehör bereits einem Kollegen geschenkt.“ Venom steht währenddessen direkt daneben. Für seinen Menschen existiert der treue Begleiter in diesem Moment anscheinend gar nicht mehr.
Heute versteht Venom die Welt nicht mehr und sitzt traurig hinter Gittern. Beim Team des Tierheims herrscht nach diesem Vorfall verständlicherweise riesige Wut. Wieder einmal bewahrheitet sich der Spruch des Tierheims: „Es trifft immer dieselben.“ Wir hoffen sehr, dass diese treue Seele schnell ein endgültiges und liebevolles Zuhause findet.
Übersetzt von der Wamiz-Website FR künstliche Intelligenz