An einem ganz normalen Morgen lässt Lisa Magick ihren 16-jährigen zuckerkranken Kater Fry vor die Tür. Der Vierbeiner erkundet normalerweise nur für wenige Stunden die Nachbarschaft, bevor er wieder nach Hause zurückkehrt. An diesem Tag trägt das Tier kein Halsband, ist aber mit einem Mikrochip ausgestattet. Die Stunden vergehen und der Kater kehrt nicht zurück.
Die besorgte Katzenhalterin sucht tagelang die Straßen ihrer Nachbarschaft ab. Sie lockt ihn mit Leckerlis und klopft an jede Tür, doch Fry bleibt unauffindbar.
Ein großes Missverständnis führt zur Reise
In Wirklichkeit läuft Fry gar nicht weit weg. Der Kater läuft nur drei Häuser weiter, wo gerade eine Party stattfindet. Eine Frau unter den Gästen verliebt sich in das Tier und missversteht die Symptome seiner Diabetes. Sie hält den gesundheitlichen Zustand des Vierbeiners fälschlicherweise für ein Zeichen von starker Unterernährung.
Die Frau ist fest davon überzeugt, dass der Kater ausgesetzt oder misshandelt wurde. Sie möchte ihm helfen und nimmt ihn kurzerhand mit ins Flugzeug. So reist der Kater mit ihr an das andere Ende des Landes nach Kalifornien (USA).
Ein Mikrochip ändert alles
Die Wahrheit kommt erst bei einer Routineuntersuchung beim örtlichen Tierarzt in Kalifornien (USA) ans Licht. Der Mediziner scannt den Mikrochip des Katers und findet so die Daten seiner wahren Halterin.
Als die junge Frau ihren Fehler bemerkt, nimmt sie sofort Kontakt zu Lisa Magick auf. Sie bringt den Kater schließlich persönlich wieder nach Hause zurück. Fry ist nun wieder in Sicherheit und trägt ab jetzt ein Halsband mit einem GPS-Sender.