Es ist ein Albtraum für die Polizeidirektion Dresden. Seit Montagmittag fehlt jede Spur von einem ihrer engagiertesten Helfer. Ein junger Polizeihund ist ausgebüxt und irrt aktuell vermutlich orientierungslos durch Mittelsachsen!
Der vierjährige, schwarz-braune Malinois verschwand spurlos von einem Grundstück in Großschirma-Reichenbach. Die ungewöhnliche Suchmeldung der Behörden sorgt nun für Aufsehen – und offenbart die Brisanz hinter dem Verschwinden eines ganz besonderen, vierbeinigen Spezialisten.
Polizeihund in Mittelsachsen entlaufen
Am Dienstagmorgen gab es kurze Hoffnung, als neue Hinweise eintrafen. Der schwarz-braune belgische Schäferhund wurde offenbar im Striegistaler Ortsteil Schmalbach gesehen.
Wenig später gab es dann aber eine weitere Sichtung – noch beunruhigender – an der A4 zwischen Berbersdorf und Hainichen. Der Spürhund rennt jetzt direkt an einer der verkehrsreichsten Autobahnen entlang!
Polizei bittet um Hilfe
Dieser Malinois ist kein gewöhnlicher Ausreißer, der bloß Abenteuer sucht. Er ist ein Elite-Spezialist, ausgebildet, um Rauschgiftverstecke zu wittern und Banknoten aufzuspüren. Außerdem wurde er im Schutzdienst trainiert. Ein Tier mit einer Fähigkeit, die jetzt unberechenbar wird.
Nach Angaben der Polizei ist der Hund ein scheues Wesen, das Fremden gegenüber eher zurückhaltend reagiert. Er gilt nicht als aggressiv. Dennoch sollte man ihn auf keinen Fall bedrängen!
Orientierungslos an der Autobahn
Die Polizeidirektion Dresden hat deshalb die dringende herausgegeben: „Bitte nicht in die Enge treiben!“ Niemand sollte versuchen, den Malinois selbst einzufangen. Die Behörden raten jedem, der den Malinois sieht: Abstand halten. Sofort den Notruf 110 wählen.
Die Polizei hofft, durch die Mithilfe der Bevölkerung dem jungen Vierbeiner bald auf die Spur zu kommen und ihn möglichst unversehrt wiederzufinden.
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