Ausgesetzter Hund

Ausgesetzter Hund

© @Dundalk Dog Rescue / Facebook

Hundehalter setzt Hündin nachts vor Tierheim aus: Eine folgenschwere Entscheidung.

von Ludivine Mazzotti

Am 28. Mai finden Tierschützer von Dundalk Dog Rescue (DDR) einen ausgesetzten Hund vor ihrem Tierheim.

Beim Sichten der Überwachungskameras des örtlichen Tierheims stellten die Mitarbeiter fest, dass der Hund gegen 5:45 Uhr morgens ausgesetzt wurde. Als die Tierschützer sich näherten, zitterte die Hündin namens Hope am ganzen Körper.

Die Hündin verharrte regungslos am Boden und vermied jeden Blickkontakt mit den Menschen. Der Hundehalter hinterließ einen Zettel sowie einen Wassernapf neben dem Tier.

Sehr verängstigt

In diesem anonymen Schreiben erfuhren die Tierschützer mehr über die schwierige Lage des Hundehalters. Leider enthielt es jedoch keine Informationen über Hope selbst. Wichtige Details zu ihrer Geschichte, ihrem Gesundheitszustand oder früheren Erlebnissen fehlten gänzlich. Diese Angaben wären entscheidend, um der Hündin zu helfen und ein passendes Zuhause zu finden.

Das korrekte Vorgehen

In ihrem Facebook-Beitrag betonten die Tierschützer, dass Hopes Aussetzung auf diese Weise niemandem nützt. Weder dem Hundehalter noch dem Tier oder den Helfern ist damit geholfen. Tatsächlich verzögerte sich dadurch der Rettungsprozess erheblich. Da Hope ohne offizielle Übergabepapiere zurückgelassen wurde, muss nun ein gesetzliches Verfahren eingehalten werden. Erst nach Ablauf einer Frist kann das Tierheim rechtmäßiger Eigentümer der Hündin werden.

Aktuell erholt sich Hope im Tierheim. Die Tierschützer lernen die tapfere Hündin weiterhin kennen und sammeln alle notwendigen Informationen. So möchten sie ihr helfen, ein liebevolles Zuhause für immer zu finden.

Übersetzt von Wamiz FR
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