Die Kätzchen von Khloé Kardashian
© khloekardashian / Instagram

Khloé Kardashian bereut Krallenentfernung: „Meine Katzen haben ihre Schutzwaffen verloren“

von Elise Petter

Als Khloé Kardashian über ihren Alltag sprach, thematisierte sie ein schmerzhaftes Thema für viele Tierfreunde.

Im neuesten Podcast von Khloé In Wonder Land enthüllt die 41-jährige Reality-TV-Bekanntheit eine schockierende Tatsache. Sie ließ ihre beiden Katzen, Grey Kitty und Baby Kitty, entkrallen, was sie heute als monumentalen Fehler bezeichnet. Dieser Schritt basierte auf „schlechten Ratschlägen“.

Irreversibler Eingriff und tiefe Reue 

Die beiden Katzen wurden ursprünglich für ihre Tochter True adoptiert. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Geschäftsfrau keinerlei Erfahrung mit Katzen. „Ich wurde wirklich schlecht beraten“, gesteht sie emotional. „Ich hatte noch nie zuvor Katzen gehabt und wusste nicht einmal, dass so etwas gemacht wird. Es tut mir schrecklich leid, diesen Weg eingeschlagen zu haben.“ Sie fügt hinzu, dass dieser Eingriff ihre Katzen „unglücklich“ gemacht hat.

Die fehlenden Krallen versetzen die Prominente heute in ständige Paranoia. Ohne ihre natürlichen Abwehrmittel werden die Katzen extrem überwacht. „Meine Katzen tragen AirTags und dürfen sich keiner Tür nähern“, erklärt sie. „Ich habe solche Angst, dass sie nach draußen gelangen, denn sie können sich nicht verteidigen. Sie haben ihre Schutzwerkzeuge verloren, und das macht mich so traurig.“

Onychektomie: Eine schmerzhafte und umstrittene Verstümmelung 

Khloé Kardashians Geständnis rückt die Gefahren der Krallenentfernung, medizinisch Onychektomie genannt, erneut ins Rampenlicht. Entgegen der weit verbreiteten Annahme wird dabei nicht nur der Nagel entfernt. Vielmehr amputiert man das letzte Zehenglied jedes Katzenzehs.

Die Amerikanische Veterinärmedizinische Vereinigung (AVMA) rät von dieser nicht-medizinischen Praxis dringend ab. Sie betont, dass das Krallenwetzen ein natürliches und unverzichtbares Verhalten für Katzen ist. Es dient dem Strecken, der Reviermarkierung und der Verteidigung. Die Onychektomie verursacht akute und chronische, starke Schmerzen. Als Zeichen des Umdenkens haben sechs US-Bundesstaaten, darunter Kalifornien (USA) und New York (USA), sowie viele Großstädte diese Praxis in den letzten Jahren verboten.

Große Reue und Verhaltensprobleme

Zusätzlich zu diesem Trauma kämpft die Prominente mit erheblichen Verhaltensproblemen in ihrem Zuhause. Die Einführung der zweiten Katze, Baby Kitty, störte das Gleichgewicht der älteren Katze, Grey Kitty. Grey Kitty begann daraufhin, aus Protest auf die Betten zu urinieren. Nach der Installation von Überwachungskameras entdeckte Khloé Kardashian, dass die zweite Katze dieses zerstörerische Verhalten nachahmte.

Verzweifelt zog die Berühmtheit sogar ein Tiermedium hinzu. Dieses riet ihr, ein rosafarbenes Katzenklo zu kaufen, um die Spannungen zu beruhigen. Einen solch skurrilen Vorschlag lehnte die Prominente jedoch ab. Zwischen der Pflege ihrer beiden Katzen und der Ankunft ihres Labradors Peppermint zu Weihnachten 2025 bleibt Khloé Kardashians Familienleben turbulent. Ihr Appell gegen die Krallenentfernung hat jedoch den Verdienst, ihre riesige Gemeinschaft für diese Verstümmelung zu sensibilisieren.

Übersetzt von Wamiz FR
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