Bei der Untersuchung der Röntgenbilder von Edwards gebrochenem Bein entdeckte das medizinische Team sofort eine gravierende Anomalie in seinem Verdauungssystem. Nash McCutchen, Marketingleiterin des örtlichen Tierheims, erklärt dazu: „Unser Tierarzt fand Fremdkörper sowohl im Magen als auch im Dickdarm des Hundes.“ Der Gegenstand im Dickdarm konnte auf natürliche Weise ausgeschieden werden. Das Objekt im Magen hingegen barg ein unmittelbares Todesrisiko, sollte es in den Darm wandern.
Das Bild zeigte eine unregelmäßige, sehr dichte Metallform, die tief im Magen des kleinen Hundes steckte. Das Team musste ihn sofort operieren, um sein Leben zu retten, und verschob die Behandlung seines Beins.
Eine 18-Karat-Goldkette!
Die Operation verlief erfolgreich, und die Überraschung war groß, als der Magen geöffnet wurde. Der mysteriöse Eindringling war eine 18-Karat-Goldkette mit einem sternförmigen Anhänger. Der kleine Vielfraß hatte ein echtes, wertvolles Schmuckstück verschluckt.
Die Geschichte wurde vom Tierheim auf Facebook geteilt und sammelte schnell Hunderte von „Gefällt mir“-Angaben sowie Dutzende amüsanter Kommentare. Viele Internetnutzer scherzten, Edward habe eine radikale Lösung für seine Tierarztrechnung gefunden. Ein Nutzer amüsierte sich: „Jetzt können Sie es verkaufen, um die Operation zu bezahlen. Das ist wie eine automatische Rückerstattung!“
Genesung unter strenger Beobachtung
Obwohl das glänzende Objekt rechtzeitig entfernt wurde, ist Edwards medizinische Reise noch nicht beendet. Der kleine Hund leidet zudem an einer schweren Form von Anämie. Er ist zu schwach für zwei schwere Operationen kurz hintereinander. Er muss warten, bis sich sein Blut regeneriert hat. Erst dann können die Tierärzte sein verletztes Bein amputieren.
Trotz dieser Strapazen behält Edward seinen eisernen Willen. Er wird als fröhlicher Hund beschrieben, der gerne spazieren geht, mit ausgezeichnetem Appetit frisst und keine Schmerzen mehr hat. Von den Freiwilligen verwöhnt, bereitet sich der kleine „Goldsucher“ gelassen auf seinen nächsten medizinischen Schritt vor. Danach kann er zur Adoption freigegeben werden.