Hund Peru

Eine Hündin an einem Strand in Peru

© mouserainbow Instagram

Ein Paar reist nach Peru: Der Urlaub nimmt eine unerwartete Wendung

von Elodie Carpentier Autorin

Am veröffentlicht

Wenn ein Urlaub zur Rettungsmission wird, entsteht daraus eine wunderbare Geschichte. 

Während sie ein paar Tage in Tumbes (Peru) genießen, begegnen Luciana und ihr Partner Nils einer streunenden Hündin. Was nur eine flüchtige Begegnung sein sollte, entwickelt sich zu einer heldenhaften Rettungsaktion am anderen Ende des Landes.

Luciana und Nils erwarten nicht, dass ihr Urlaub in Peru zu einer Rettungsmission wird. Kaum in Tumbes, einer Küstenstadt im Norden des Landes, angekommen, setzt sich das Paar auf die Terrasse des Hotelrestaurants, um die Woche zu planen. Aber ihre Pläne ändern sich schlagartig, als sie einen Blick auf sich spüren.

Vor ihnen steht eine streunende Hündin. Sie ist mager, hechelt und ihre Augen scheinen um etwas Güte zu flehen.

Im Laufe der Tage wird die Hündin, die sie Marea nennen, zu ihrem Schatten. Sie wartet morgens und abends vor dem Hotel auf das Paar. Luciana und Nils beginnen, sie zu füttern, mit ihr zu spielen und gewinnen so langsam ihr Vertrauen.

Noch vor dem Ende ihres Aufenthalts steht ihr Entschluss fest: Sie können Marea nicht zurücklassen.

Es ist ein Wunder

Doch die Geschichte nimmt beinahe eine tragische Wendung. Am Abreisetag ist alles für die Reise vorbereitet, aber Marea ist unauffindbar.

Völlig verzweifelt schläft Luciana mit einer letzten Hoffnung ein. Sie sagt zu ihrem Partner, dass Marea einen Weg zurückfinden wird, wenn das Schicksal sie zusammengeführt hat. Am nächsten Morgen geschieht beim Öffnen der Vorhänge ein Wunder. Marea sitzt da und wartet treu vor ihrem Fenster.

Die Rückreise gestaltet sich schwierig. Marea darf nicht in den Bus mitfahren, den sie nehmen wollten. Deshalb muss das Paar die gesamte Strecke neu planen. Aber nichts kann Luciana und Nils aufhalten. Sie schaffen es, der Hündin ein neues Leben zu schenken.

Übersetzt von Wamiz FR
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