Kaum sind sie draußen, spüren Andy und seine Hunde eine Präsenz hinter sich. „Ich hörte schnelle Schritte hinter mir“, erzählt er. Plötzlich schießt ein Wildkaninchen auf die Einfahrt. Es überholt die Gruppe mit einer unglaublichen Geschwindigkeit.
Die Erklärung für diesen Sprint lässt nicht lange auf sich warten. Die Überwachungskameras des Hauses zeichnen die weitere Szene auf: Ein Fuchs ist dem kleinen Nager auf den Fersen. Doch als der Prädator Andy und seine beiden Hunde erblickt, stoppt er sofort. Er verzichtet augenblicklich auf sein Frühstück.
Eine bewusste Strategie?
Ob absichtlich oder nicht, das Kaninchen findet den besten Weg, seinen Verfolger abzuschrecken. Indem es sich praktisch vor die Pfoten der Hunde wirft, zwingt es den Fuchs zur Umkehr. So vermeidet der Jäger die Konfrontation mit den größeren Tieren.
Andy ist von dem Manöver beeindruckt: „Ich weiß nicht, ob es diese Route wegen der Hunde gewählt hat oder ob es einfach alles auf eine Karte setzte. Ich möchte gerne glauben, dass es seine Strategie war.“ Wie dem auch sei, der Plan geht wunderbar auf. Später wird das Kaninchen wieder gesehen. Es kehrt ganz ruhig zurück, als die Gefahr vorüber ist.