Die Regionale Zollbehörde Perpignan meldet einen Vorfall. Dieser ereignete sich an der Mautstelle Le Boulou (Frankreich) auf der Autobahn A9. Ein Autofahrer in einem in Ungarn zugelassenen Tesla überquerte gerade die Grenze von Spanien. Dort fingen ihn Beamte der internen Überwachungsbrigade ab.
Der wahre Held dieser Abfangaktion hat jedoch vier Pfoten. Bei der Routinekontrolle kam der Zollhund zum Einsatz. Das Tier inspizierte die Karosserie und irrte sich nicht. Es gab mehrere eindeutige positive Markierungen an verschiedenen Stellen des Elektrofahrzeugs. Dies wies unmissverständlich auf die Anwesenheit illegaler Produkte an Bord hin.
30 Kilo Kokain im Tesla
Die Zollbeamten vertrauten dem Instinkt ihres vierbeinigen Partners. Sie durchsuchten den Tesla sofort gründlich und akribisch. Zweifel wichen schnell dem Erstaunen der Beamten. Diese fanden 26 Kokainpakete mit einem beeindruckenden Gesamtgewicht von 30,93 Kilogramm.
Dank des präzisen Einsatzes des Tieres wurde eine riesige Menge Drogen vom Schwarzmarkt entfernt. Diese konnte somit nicht mehr im ganzen Land verteilt werden.
Eine Strafe mit weitreichenden Folgen
Der Fahrer wurde sofort in Zollgewahrsam genommen. Er musste sich vor Gericht für seine Taten verantworten. Das Gericht in Perpignan befand den Mann des Transports und der Einfuhr von Betäubungsmitteln für schuldig.
Das Urteil erging: Der Angeklagte erhielt eine dreijährige Haftstrafe. Er bleibt weiterhin in Haft. Zudem wurde ihm ein zehnjähriges Einreiseverbot für Frankreich auferlegt. Obendrein verhängte das Gericht eine astronomische Zollstrafe von 1.546.500 Euro. Diese kolossale Summe erinnert daran, dass sich Verbrechen vor der Spürnase eines ausgebildeten Zollhundes niemals lohnt.