Es ist ein Bild, das die Freiwilligen nie vergessen werden. Als sie eine Meldung über einen Hund in Not erhalten, ahnen sie nicht, welch herzzerreißende Szene sie erwartet. In einer Gasse in Philadelphia (USA) liegt eine Dalmatinerhündin auf dem Boden. Das Tier ist regungslos und um seinen Hals sind Seile geschlungen.
Angesichts dieses Anblicks glauben die Retter zunächst, die Hündin sei tot. Sie ist nur noch Haut und Knochen.
Doch als sich ein Helfer nähert und zitternd eine Hand auf ihre Flanke legt, spürt er einen schwachen Atemzug.
Es geht ihr viel besser
Die Retter wissen, dass jede Sekunde zählt. Die Hündin ist zu entkräftet, um auch nur einen Schritt zu gehen. Einer der Helfer nimmt sie daher behutsam in seine Arme.
In der Tierklinik beginnt sofort die Behandlung. Nachdem die Tierärzte die Fesseln durchgeschnitten haben, versorgen sie ihre Wunden und legen ihr eine Infusion. Aber das beste Heilmittel ist zweifellos die ständige Nähe der Menschen, die sie nicht im Stich lassen.
Heute geht es der Dalmatinerhündin viel besser. Obwohl die Narben an ihrem Hals an ihre Herkunft erinnern, schläft sie nun in einem weichen Bett. Sie kann sich satt fressen und muss vor allem nie wieder Angst vor Menschen haben.