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Pausenhof einer Schule
© TobiasTropper / Shutterstock (Symbolbild)

Vor Unterrichtsbeginn: Abscheulicher Fund auf Schulhof lässt alle um Fassung ringen

von Stefanie Gräf

Am veröffentlicht

Noch bevor der erste Schulgong ertönt, machen Zeugen eine grausame Entdeckung. Was dort achtlos in der Kälte abgeladen wurde, beschäftigt nun die Ermittler.

Breidenbach (Hessen), 23. März. Es ist früh am Morgen, die eisige Kälte der Nacht liegt noch schwer in der Luft. Bevor der erste Schulgong ertönt und Kinder den Pausenhof stürmen, machen Zeugen auf dem Gelände eine Entdeckung, die das Blut in den Adern gefrieren lässt.

Sie stoßen auf mehrere gestapelte Tier-Transportboxen, achtlos in der Kälte abgestellt! Was sich in diesen Kisten verbirgt, trifft alle bis ins Mark. Und selbst erfahrene Tierschützer sind absolut fassungslos.

Schreckliche Entdeckung auf Schulhof

Als die Helfer des Tierheims Cappel aus Marburg vor Ort eintreffen, schlägt ihnen beim Öffnen der Boxen sofort ein beißender Gestank entgegen. In der Enge drängen sich sieben Katzen – total verängstigt und völlig überfordert mit der Situation.

Der körperliche Zustand der armen Samtpfoten macht das Ganze noch erschütternder! Er gleicht nämlicher einer stummen Krankenakte: Das Fell der Tiere ist massiv verfilzt, die Pfoten sind vom jahrelangen Leben im eigenen Dreck tiefgelb verfärbt.

Diese Anzeichen sind die sichtbaren Beweise dafür, dass diese Tiere abgeschottet von der Außenwelt unter den widrigsten und unhygienischsten Verhältnissen gehaust haben müssen.

Besonders herzzerreißend: Mindestens eine der unkastrierten Katzen ist hochtragend und musste trotzdem dieses Martyrium durchstehen!

PETA setzt Belohnung aus

Die Mitarbeiter des Tierheims sehen täglich Leid, sie holen Tiere aus verdreckten Wohnungen und kennen die Überforderung vieler Halter. Doch die Art und Weise, wie diese sieben Seelen hier wie Müll entsorgt wurden, sorgt bei Ihnen für Wut und blankes Entsetzen. Der Halter hat nicht um Hilfe gebeten, er hat die Notbremse auf die denkbar grausamste aller möglichen Arten gezogen.

Um diesen Fall aufzuklären, hat sich nun die Tierrechtsorganisation PETA eingeschaltet und faktisch die Jagd auf den Täter eröffnet. Es wurde eine Belohnung von 500 Euro für Hinweise ausgesetzt, die zur rechtskräftigen Verurteilung der verantwortlichen Person führen.

Wer am frühen Montagmorgen verdächtige Beobachtungen am Schulhof gemacht hat, wird dringend gebeten, sich bei der Polizei oder – auch anonym – direkt bei PETA zu melden.

Wie kann man nur?

Das Aussetzen von Tieren ist kein Kavaliersdelikt. Es erfüllt den Straftatbestand der Tierquälerei und kann mit einer Geldstrafe oder bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe geahndet werden.

Während die sieben Katzen nun im Tierheim in Sicherheit sind und Stück für Stück ins Leben zurückfinden müssen, bleibt die brennende Frage: Wer überlässt wehrlose Tiere derart kaltherzig ihrem Schicksal?

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