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Getigerte Katze

Getigerte Katze 

© @Jelena Senicic / Unsplash

Katze mit unlesbarem Chip adoptiert: Jahre später drohen 300.000 Euro Strafe

von Ludivine Mazzotti Autorin

Am veröffentlicht

Vor ein paar Jahren adoptiert Thierry Puech in Sète (Frankreich) eine Katze von einem örtlichen Tierschutzverein. 
 

Thierry lernt den Kater namens Tigrou kennen. Er lebt zu diesem Zeitpunkt bei einer Pflegefamilie.

Als Thierry die offiziellen Adoptionspapiere unterschreibt, teilt ihm der Verein etwas Wichtiges mit. Der Identifikationschip des Tieres kann nicht ausgelesen werden.

Ein unlesbarer Chip

Einige Monate später bringt Thierry Tigrou zur Behandlung zum Tierarzt. Auch dieser kann den Chip nicht auslesen. Die Jahre vergehen ohne Probleme. Im Januar 2026 muss Thierry mit Tigrou jedoch in die Tierarztpraxis, denn der Kater hat Blasensteine.

Der Tierarzt rät Thierry, alle offiziellen Schritte über die zuständige Registrierungsstelle einzuleiten. So kann Tigrou offiziell als seine Katze anerkannt werden. Der Halter beginnt sofort mit dem Verfahren, doch das Schlimmste steht ihm noch bevor.

300.000 Euro Strafe

Als die zuständige Behörde Thierrys Unterlagen erhält, gelingt es ihr, den Chip des Katers auszulesen. Sie stellt fest, dass die Katze aus Tunesien stammt. Das Tier wurde illegal nach Frankreich eingeführt und hatte keine Tollwutimpfung. Eine solche illegale Einfuhr ist auch in Deutschland streng verboten und wird hart bestraft.

Daraufhin schickt die Behörde Thierry einen offiziellen Brief. Darin steht, dass er Halter einer illegal und unangemeldet eingeführten Katze ist. Thierry hat 48 Stunden Zeit, um eine Impfung nachzuweisen. Sonst drohen ihm 300.000 Euro Strafe, zwei Jahre Gefängnis und die Einschläferung des Tieres.

Glücklicherweise kann die schreckliche Situation rechtzeitig geklärt und regularisiert werden. Thierry erhält die Bestätigung, dass die Behörde das Verfahren einstellt. Tigrou ist nun offiziell seine Katze und außer Gefahr. Was für eine Erleichterung!

Übersetzt von Wamiz FR
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