Nahe einem Fußballverein in Calgary (Kanada) wird ein verlassener Rucksack gefunden. Darin entdecken die Helfer den 7-jährigen Zwergspitz Coco, der einfach ausgesetzt wurde.
Der Hund wird sofort in die Calgary Humane Society gebracht. Sein Gesundheitszustand ist sehr besorgniserregend.
Ein Hund in sehr schlechter Verfassung
Laut den Verantwortlichen des Tierheims leidet Coco an starker Dehydrierung und ist bei seiner Aufnahme sehr abgemagert. Er muss über eine Woche lang tierärztlich überwacht werden, damit sich sein Zustand stabilisiert.
Die Pfleger behandeln zudem eine Zahnerkrankung, die dringend versorgt werden muss. Der Zustand des kleinen Hundes verbessert sich allmählich, doch er wird noch nicht zur Adoption freigegeben. Die Tierärzte möchten sichergehen, dass er sich vollständig erholt hat.
Die genauen Umstände der Tat sind noch unklar. In dem Bereich, wo der Rucksack lag, gibt es keine Überwachungskameras, was die Ermittlungen erschwert.
Die Ermittlungen dauern an
Die Verantwortlichen des Tierheims bitten die Öffentlichkeit um Hinweise, um die Täter zu finden. Es sind bereits mehrere Aussagen bei den Ermittlern eingegangen, doch bisher wurde noch keine Anklage erhoben.
In Kanada ist eine solche Tat strafbar. Laut dem Animal Protection Act ist das Aussetzen eines Tieres eine Straftat. Den Schuldigen drohen Geldstrafen von bis zu 20.000 Dollar sowie ein Tierhalteverbot. Auch in Deutschland ist das Aussetzen von Tieren verboten und kann mit hohen Geldstrafen geahndet werden.
Die Geschichte von Coco wird vom Tierheim in den sozialen Medien geteilt und löst schnell eine Welle der Empörung aus. Tausende Internetnutzer drücken ihre Wut über diese Tat aus und sichern dem kleinen Hund ihre Unterstützung zu.