Sie dreht sich um und sieht einen großen Hund mit dichtem Fell. Das Tier folgt ihr!
Obwohl der Hund freundlich aussieht, ist Reka beunruhigt. Sie ist unsicher, weil ein fremder Vierbeiner ihr folgt.
Ein gefährlicher Weg
Das Gelände der Wanderung ist felsig und steil. Die junge Frau konzentriert sich daher auf ihre Sicherheit. Sie ist sich nicht sicher, ob sie sich unterwegs um einen Hund kümmern kann. Doch sie scheint keine Wahl zu haben. Als sie weitergeht, hört sie weiterhin die Schritte des Tieres. Er ist sehr schlau, denn er folgt ihr und versteckt sich dabei zwischen den Büschen.
Der Hund folgt der jungen Frau schließlich bis zu ihrem Zeltplatz. Dort gibt Reka ihm etwas zu fressen. Sie gewöhnt sich an die Anwesenheit des Vierbeiners. Als eine andere Gruppe von Leuten ihn verjagt, fühlt sie sich ohne ihn allein.
Drei Tage ohne ein Lebenszeichen
In dieser Nacht schläft Reka unter Tränen ein. Am nächsten Morgen setzt sie ihre Wanderung fort. Sie denkt in den folgenden Tagen ständig an den Hund, aber sie ist überzeugt, ihn nie wiederzusehen. Doch drei Tage später weckt sie ein seltsames Geräusch. Etwas schleicht um ihr Zelt herum und der Vierbeiner ist zurück!
Reka ist überglücklich. Sie setzt ihre Wanderung mit dem Vierbeiner fort, den sie Lycian nennt. Leider läuft Lycian immer wieder weg. Deshalb verlieren sich die beiden mehrmals aus den Augen.
Ein Neuanfang
Als die junge Frau ihre Wanderung beendet, ist Lycian verschwunden. Doch nur wenige Minuten später verlässt sie die Stadt als Mitfahrerin auf einem Motorrad. Unerwartet trifft sie dort ihren lang vermissten besten Freund wieder.
Lycian folgt dem Motorrad bis zum Stadtrand. Als der Fahrer schließlich anhält, adoptiert Reka ihn für immer. Sie nimmt Lycian mit nach Hause und von nun an sind die beiden unzertrennlich. Gemeinsam gehen sie ihren Weg durchs Leben!