An einem Winterabend führt eine Ehrenamtliche des Tierheims *IndyHumane* einen Hund zur letzten Runde aus. In der Nähe der Gebäude bemerkt sie ein Auto, das kurz anhält.
Der Fahrer stellt einen Pappkarton auf den Boden. Danach fährt er sofort wieder weg.
Eine beunruhigende Entdeckung
Neugierig geworden, geht die Ehrenamtliche näher heran. Der Karton ist mit kleinen Luftlöchern versehen und sie erkennt zwei Katzen darin. Sofort alarmiert sie ein Teammitglied. Gemeinsam bringen sie die Kiste ins Warme, denn die Nacht ist eiskalt und der Boden schneebedeckt. Beim Anheben der Kiste fällt den Rettern etwas auf. Sie scheint viel schwerer als zwei Katzen zu sein.
Beim Öffnen ist die Überraschung riesig.
Als sie den Karton im warmen Gebäude öffnen, folgt der Schock. Es sind nicht zwei, sondern zehn Katzen, die dicht aneinandergedrängt darin sitzen.
Eine ganze Katzenfamilie
Nach der ersten Fassungslosigkeit stellt das Tierheim fest, noch nie so viele Tiere in einer einzigen Kiste gefunden zu haben. Das medizinische Team identifiziert eine richtige Patchwork-Familie: zwei Katzenmütter mit ihren jeweiligen Jungen, zwei halbwüchsige Katzen und ein erwachsener Kater. Trotz des Stresses durch das Aussetzen erweisen sich alle Tiere als außergewöhnlich sanftmütig.
Die „Friends“-Bande
Um diesen Neuanfang zu feiern, benennt das Tierheim die kleine Gruppe nach den Charakteren der berühmten Serie *Friends*. Die Mütter und ihre Kätzchen sind bereits bei Pflegefamilien untergebracht, um wieder zu Kräften zu kommen. Die drei anderen erwachsenen Katzen sind nun bereit, ihr endgültiges Zuhause zu finden.
Eine halbe Stunde später und diese Familie hätte die Nacht draußen im Schnee verbracht. Dank der Wachsamkeit dieser Ehrenamtlichen sind die „Friends“ nun im Warmen. Sie warten nur noch auf eines: ihre zukünftigen besten Freunde kennenzulernen.