Debbie Allen handelt instinktiv, als sie ihr Auto anhält. Sie hat nur ein Ziel: den Verkehr auf dieser stark befahrenen Autobahn in Detroit (USA) zu stoppen. Denn sie sieht, dass hier ein Tier in Lebensgefahr schwebt!
Ein Deutscher Schäferhund hat sich hierher verirrt und droht nun, überfahren zu werden. Doch als sie die couragierte Frau nähert, um das Tier von der Autobahn zu locken, läuft es voller Angst auf den Mittelstreifen des Highways.
Schäferhund auf der Autobahn
Doch die Tierfreundin gibt nicht auf: Sie steigt wieder in ihr Auto und versucht, herankommende Autos anzuhalten. Währenddessen behält ein anderer Fahrer den Vierbeiner im Auge. Dann setzt sie sich zu dem Tier und versucht es zu beruhigen.
Und kurz darauf heißt es dann tatsächlich Aufatmen: Die Michigan State Police trifft endlich vor Ort ein und schließlich auch Freiwillige der Humane Society, die das Tier endlich in Sicherheit bringen.
Von der lokalen Presse befragt, erklärt die Frau, was sich auf dem Mittelstreifen abgespielt hat: „Ich habe mich bei dem Hund hingesetzt und ihm gesagt, dass er in Sicherheit ist. Und ich habe ihn gebeten, mich anzusehen, weil er nach einem Fluchtweg gesucht hat. Und ich habe gesagt: Nein, nein, schau mich an, du bist in Sicherheit.“ Und sie schloss mit den Worten:
Wem gehört der Hund?
Der Hund war sichtlich verängstigt und humpelte. Er schien gut genährt, gepflegt und sehr gut erzogen zu sein, daher wird angenommen, dass er entlaufen ist. Berichten zufolge soll er keinen Mikrochip haben. Nun wird nach seinen Haltern gesucht.