Was tun, wenn der Welpe total aufdreht?

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Hallo! 👋

Ich wollte mal fragen, ob ihr Tipps habt, wenn ein Welpe so richtig aufgedreht und fast schon außer Kontrolle ist.

Eigentlich verstehe ich das Verhalten ja vollkommen – es passiert meistens ein paar Stunden nach der letzten Action. Dass er dann unruhig ist, ist ja klar, vor allem weil er mit 2 Monaten ja noch ein echtes Baby ist.

Aber ich würde ihn echt gerne beruhigen können, bevor ich auf seine Bedürfnisse eingehe, damit er direkt was lernt. Das hier habe ich schon probiert:

- Ignorieren (echt schwer, wenn der Kleine einem richtig weh tut);

- Ein ganz deutliches "NEIN!" sagen;

- Ein hohes "AUA!" machen;

- Ihn für 3 Minuten isolieren (habe ich danach direkt bereut, weil ich weiß, dass das keine Lösung ist, aber ich wollte es einfach mal probieren);

- Das Beißen auf ein Spielzeug umlenken (leider spielt er nur 2 Sekunden damit und macht dann direkt bei mir weiter...).

Wenn mein Welpe so richtig extrem drauf ist, bringen diese 5 Methoden gar nichts. Wenn er aber nur ein bisschen Aufmerksamkeit will, funktionieren sie.

Dazu kommt noch: Wenn ich ihn ignoriere, sucht er sich was anderes zum Austoben (zum Beispiel Kissen). Das nervt total, weil ich ihn dann ja nicht mehr ignorieren kann. Ich hab Angst, dass er lernt: "Wenn ich die Kissen zerfleische, kriege ich Aufmerksamkeit".

Wie gesagt, es geht mir vor allem um Tipps für die Momente, in denen er völlig außer Rand und Band ist. Wenn er nur leicht unruhig ist, komme ich klar.

Schon mal vielen Dank für eure Antworten! 👍

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6 Antworten
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  • Aicila
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    Also, die effektivste Methode war für mich, morgens eine richtig schöne große Runde mit ihr zu drehen (früher bin ich immer erst kurz vorm Schlafengehen groß rausgegangen, damit sie gut schläft). Da es ein Welpe ist, ist „groß“ natürlich relativ, aber auf die Intensität kommt es an. Wald ist für meine ideal, weil: 1) Es gibt super viel zu schnüffeln und zu sehen, 2) sie ist an der Schleppleine oder ich kann sie sogar flitzen lassen, wenn niemand da ist, da hat sie richtig Spaß, 3) keine gruseligen Stadtgeräusche, sie kann also so richtig aus sich rausgehen. Das Ergebnis: Sie schläft danach! Und ist danach total entspannt. ✌

    Ansonsten hat das mit dem Umlenken auf ein Spielzeug bei mir am Anfang auch nicht wirklich funktioniert. Sie hat zwei Sekunden dran geschüttelt und stand direkt wieder vor mir... Aber Dranbleiben zahlt sich aus, also lass dich nicht entmutigen!

    Mittlerweile powert sich meine ganz alleine mit ihren Spielsachen aus, wenn sie mal wieder aufgedreht ist.

    Ich denke, das liegt an zwei Dingen: 1) Weil ich mit ihr zusammen mit all ihren Spielsachen gespielt habe (völlig egal, was man über Beschäftigungs- vs. Interaktionsspielzeug sagt), so hat sie die Sachen erst so richtig als was Tolles für sich entdeckt.

    Und 2) weil ich aufgehört habe, auf ihre Spielaufforderungen einzugehen. Am Anfang hab ich immer sofort mitgespielt, um sie zu „beruhigen“ – ganz schlechte Idee. Sie hat dann versucht, mir das Spiel aufzuzwingen und wurde richtig „aufdringlich“, so wie du es auch beschreibst. Jetzt ist es so: Wenn sie ankommt, ist immer Schluss (ich habe sie ignoriert, mich außer Reichweite gebracht oder bin sogar in ein anderes Zimmer gegangen). Dadurch hat sie sich das fast komplett abgewöhnt. Wir spielen zwar jeden Tag, aber die Initiative geht immer von mir aus.

    Kurz gesagt: Intensive Runde am Vormittag + du als Besitzer gibst den Ton an, wann gespielt wird. Das wäre mein Rat!

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    Zum Thema „Nein“ kann ich nicht viel sagen, unsere hat das erst mit 11 Monaten gelernt. Ich konnte es immer irgendwie anders regeln und werde eigentlich fast nie sauer auf sie.

    Wegen der „kleinen Rucke“, von denen du sprichst, um deinen Welpen zu beruhigen: Da wäre ich vorsichtig, auch wenn es in den ersten Tagen vielleicht Erfolg bringt.

    1/ Ziehen und Kraft = Nervosität bei dir und beim Welpen.

    Du riskierst, dass du das Ziehen oder diesen Machtkampf über die Leine überträgst. Dabei sollte die Leine ja eigentlich locker hängen, damit sich der Hund entspannt und nicht so angespannt oder nervös an der Leine wird.

    Wenn er größer wird, hat dieser kleine Ruck an der Leine wahrscheinlich gar keinen Effekt mehr, eben weil er sich daran gewöhnt hat...

    Dein Welpe ist noch echt jung. Da ist es besser, einfach mal umzudrehen, stehenzubleiben (auch wenn’s mal 15-20 Min. dauert und das alle drei Schritte), und ihn mit Leckerlis zu motivieren, zurückzukommen oder in deiner Nähe zu bleiben.

    2/ Gesundheitliche Gründe

    Mitten im Wachstum haben Rucke am Geschirr auch Auswirkungen auf die Gelenke. Die Befestigung am Rücken geht vor allem auf die Wirbelsäule und die Beine, die Befestigung vorne auf die Beine, Ellbogen und Schultern.

    Ich finde es persönlich super, wenn Besitzer wie du so viele Fragen stellen, um zu lernen, ich gehöre auch dazu 😁 Aber vergiss nicht, dass dein Kleiner noch richtig jung ist. Lass dir Zeit. Das „Bleib“ zum Beispiel kann dauern und hängt auch stark vom Hund und der jeweiligen Phase ab...

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    Danke für deine Antwort! 🙂

    Diese wilden Phasen mit Entspannung zu verknüpfen, um das Ganze umzukehren – das verstehe ich total gut.

    Ich hab heute mal was anderes ausprobiert, was anscheinend echt Früchte trägt.

    Mein Welpe trägt eigentlich immer sein Geschirr und wir haben auch schon mit dem Leinentraining angefangen, damit er lernt, bei Fuß zu gehen. Wenn er jetzt zu sehr zieht, bleibe ich stehen, sage "NEIN" und verlange von ihm, dass er wieder zu mir kommt, wobei ich ganz leicht an der Leine rucke. Nach einem Moment beruhigt er sich und wir gehen entspannt weiter. Er kapiert also, dass er nur dann bekommt, was er will (in dem Fall weiterlaufen), wenn er ruhig bleibt.

    Sobald er anfängt so richtig aufzudrehen und alles "fressen" will (meine Beine und Klamotten inklusive), schnapp ich mir den Ring an seinem Geschirr und gebe ihm auch da kurze Impulse, während ich "NEIN" sage.

    Nach einer Weile (mit viel Geduld natürlich) beruhigt er sich. Dann fange ich an, mit ihm und seinen Spielsachen zu spielen und lasse ihn danach an dem Spielzeug herumkauen, wie er möchte.

    Das ist zwar noch in der Testphase und ich hab's erst zweimal so gemacht, aber ich sehe jetzt schon, dass es funktioniert! 😁

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    Hallo

    Diese "dollen 5 Minuten" beim Welpen – entweder ist es zu viel Energie oder genau das Gegenteil: völlig überdreht wegen Müdigkeit. Fast wie ein kleines Kind, das den Absprung nicht schafft, um zur Ruhe zu kommen.

    Ich bin ein Fan davon, sie durch schrittweises Lernen zur Entspannung zu führen. Ich hab das bei meiner Kleinen ausprobiert, als sie so 2 bis 3 Monate alt war. Abends, meistens so gegen 20 oder 21 Uhr, gab's ruhige Kuschelrunden. Ich hab sie auf die Seite oder auf den Rücken auf meine Beine gelegt, während ich am Boden neben ihrem Schlafplatz saß, und sie ist dann eingeschlafen. Das erste Mal hat sie sich noch heftig gewehrt, weil sie so aufgedreht war, aber am nächsten Abend ist sie schon innerhalb von 2 Minuten auf mir eingepennt und hat geschnarcht. An anderen Abenden lag sie einfach entspannt zwischen meinen Beinen, so wie sie gerade wollte, hat an ihrem Hirschgeweih oder Kong gekaut und ich hab mein Buch auf ihrem Rücken gelesen 😅

    Wenn man diesen Moment mit dem Wort "ruhig" oder "fein, ganz ruhig" verbindet und den Welpen dabei ganz langsam und lang am Rücken streichelt, beruhigt das ungemein. Später, im Laufe der Monate, habe ich dann auch Massagen eingeführt...

    Mit etwa 3 Monaten hatte sie dann voll verstanden, dass abends im Haus Ruhe angesagt ist... also nur ganz entspanntes Spielen... Und als sie älter wurde, hat sich das auch auf die restliche Zeit drinnen übertragen.

    Das ist natürlich kein Allheilmittel oder Wunderrezept, sondern einfach nur mein Erfahrungsbericht. In manchen Fällen ignorieren – ja, okay. Aber Isolieren bzw. Wegsperren (da bin ich eher dagegen) oder deswegen schimpfen, finde ich auch nicht gut (das sorgt nur für eine Achterbahn der Gefühle). Wenn du es schaffst, den Welpen sanft zur Entspannung zu führen, stärkt das auch das Vertrauen und vieles mehr... Meiner Meinung nach jedenfalls ^^

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    Genau das mache ich, er hat extra Spielzeug dafür, aber leider findet er meine Klamotten und vor allem meine Beine viel spannender als sein Spielzeug...

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    Kikaah
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    Du kannst ihm extra ein Kuscheltier geben, damit er sich daran austoben kann ;)

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