Meine Hündin war aggressiv gegenüber dem Hund eines Freundes bei uns zu Hause

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Hallo,

ich hoffe, hier ein paar Tipps zu finden.

Meine Hündin, die bald 2 Jahre alt wird, war noch nie ein einziges Mal aggressiv gegenüber anderen Hunden. Sie hat schon oft an Social Walks in Gruppen teilgenommen, und eigentlich ist sie eher diejenige, die immer genervt wird, weil sie sich noch nicht so richtig """wehren""" kann bzw. nicht deutlich macht, wenn sie genug hat.
Eine Freundin war schon öfter mit ihrem Hund bei uns, den meine Hündin schon kennt, seit sie klein ist. Die beiden verstehen sich super und nur einmal gab es Zank wegen eines Spielzeugs, aber mehr nicht. Beim Gassigehen freuen sie sich auch immer über andere Hunde, na ja, wie auch immer.

Heute kam ein anderer Freund mit seinem Hund vorbei, auf den ich bald eine Woche lang aufpassen soll, und meine Hündin war 2-3 Mal aggressiv (Lefzen hochziehen, 2-3 Mal Bellen, aber kein Knurren). Das Ganze geschah in einem eigentlich "neutralen" Kontext: Es ging nicht um den Futternapf, kein Spielzeug und ich stand auch nicht direkt beim anderen Hund. Ich glaube also nicht, dass es Ressourcenverteidigung ist (besonders weil ich das mit ihr trainiert habe, seit sie klein ist: Ich kann ihr den Napf beim Fressen wegnehmen, ihr Spielzeug usw. und sie rührt sich nicht). Ich denke eher, dass es so ein Ding von "das ist mein Zuhause" ist, aber ich habe sie noch nie so erlebt und das beunruhigt mich total.

Mein Plan ist, an dem Tag, an dem mein Freund den Hund vorbeibringt, erst mal eine kleine Runde mit beiden Hunden zu drehen, damit sie sich an einem "neutralen" Ort kennenlernen können, und dann entspannt zusammen nach Hause zu gehen. Falls meine Hündin wieder damit anfängt, will ich konsequent "Nein" sagen und sie mit einem Spielzeug oder so ablenken... Habt ihr noch andere Ideen oder Tipps?
Ich muss zugeben, dass mir das schon ein bisschen Sorgen macht...

Danke für eure Rückmeldungen !!!

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3 Antworten
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  • ProvetoJuniorConseil
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    Verifizierter Experte
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    Hallo,

    Das, was du beschreibst, klingt nicht unbedingt nach echter Aggression. Viele Hunde vertragen sich draußen super mit Artgenossen, werden aber empfindlicher, wenn ein anderer Hund zu ihnen nach Hause kommt. Die Signale, die deine Hündin gezeigt hat, sehen eher nach Kommunikation oder Unwohlsein aus als nach einer wirklichen Absicht anzugreifen. Die Idee mit dem Spaziergang auf neutralem Boden, bevor ihr ins Haus geht, ist sehr gut. Ich würde dir auch raten, am Anfang Spielzeug, Leckerlis oder zu enge Bereiche zu vermeiden, um Spannungen zu minimieren. Und statt sie direkt auszuschimpfen, bleibst du am besten ruhig und lenkst sie entspannt ab, wenn sie zeigt, dass sie sich unwohl fühlt. Dass sie jetzt lernt, Grenzen zu setzen, kann auch eine ganz normale Entwicklung beim Älterwerden sein.

    Viele Grüße,

    Romane

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    Genauso wie Kikaah.

    Die Hündin greift nicht an, die Reaktionen sind nicht extrem, die beiden Hunde kennen sich, und sie beruhigen sich von selbst.

    Man muss lernen, seinen Hund zu beobachten und einzuschätzen. Zu wissen, welche Reaktion ein schlechtes Zeichen ist.

    Sie ist 2 Jahre alt, sie wird reifer und kommuniziert anders.

    Geht zusammen auf neutralem Gelände spazieren, um die Gemüter zu beruhigen. Erzwing keine Nähe. Lasst die Hunde den ersten Schritt aufeinander zu machen.

    Es kommt vor, dass ein Hund ein bisschen Lärm macht. Solange das verhältnismäßig ist, stört mich das nicht. Bei einer einfachen Kommunikation ist es sinnlos einzugreifen.

    Wenn sie anfangen sollte, den anderen Hund zu blockieren und einen Konflikt zu schaffen, der sich nicht von selbst löst – dann könnt ihr euch Sorgen machen.

    Übrigens hat es nichts damit zu tun, dass sie bei euch keine Ressourcen schützt – das ist eine andere Sache als ihr Verhalten gegenüber Artgenossen. Meine Hündin teilt alles mit mir und ist tolerant gegenüber meinem zweiten Hund, aber wenn ein fremder Hund ihr etwas direkt vor der Nase wegnimmt, will sie ihm eins auf die Schnauze geben – ohne ihn zu verletzen oder eine endlose Schlägerei anzuzetteln.

    Wir haben Hunde, keine Menschen mit Fell 😅

    Während der Betreuung könnt ihr euch absichern, indem ihr es so macht wie Kikaah sagt: eine Barriere aufstellen, wenn die Hunde schlechte Laune zeigen, unnötige Konflikte von vornherein vermeiden, indem ihr sie getrennt füttert und alle möglichen Konfliktquellen aus dem Weg räumt.

    So werden sie entspannter sein, falls eine weitere Betreuung stattfinden sollte. Es ist besser, die ersten Male vorausschauend zu planen und je nach Verlauf der Dinge anzupassen.

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    Kikaah
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    Geht so bald wie möglich auf neutralem Boden spazieren, am besten auch mehrmals.

    Wenn sie zu Hause wieder damit anfängt, bringt es nichts, „Nein, das darfst du nicht!“ zu sagen – man verbietet einem Hund nicht, sich auszudrücken. Sie abzulenken ist auch nicht unbedingt die beste Idee, weil das zusätzliche Spannungen erzeugen könnte (Stichwort Ressourcenverteidigung beim Spielzeug).

    Falls ihr Verhalten ein territoriales Ding ist, setz den anderen Hund vielleicht in einen Raum mit einem Babygitter, damit sie trotzdem sicher interagieren können. Das ist auch oft einfach Gewöhnungssache, manchmal braucht es einfach nur Zeit. Lass am besten kein Futter oder Spielzeug rumliegen, um Spannungen zu vermeiden.

    Übersetzt Französisch
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