Sie begrüßt uns immer mit ihrem Spielzeug – aber warum?

Lily888
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Hallo zusammen!

Ich melde mich mal wieder bei euch... eigentlich immer dann, wenn mir eine Frage zu lange keine Ruhe lässt!

Meine Süße ist jetzt anderthalb Jahre alt und hat diese eine Angewohnheit schon von Anfang an.

Wenn wir nach Hause kommen, wackelt sie total mit ihrem Hintern und bringt uns eines ihrer Spielzeuge – und zwar jedes Mal. Dabei ist es völlig egal, welches Spielzeug es ist, einfach das, was gerade am nächsten liegt. Sie flitzt dann mit dem Teil im Maul um uns herum und wackelt mit dem ganzen Körper.

Aber... warum eigentlich?

Will sie so ihre Aufregung kanalisieren? Uns zeigen, wie sehr sie sich freut? Ohne jetzt zu sehr in Richtung Vermenschlichung zu gehen...

PS: Ich hab schon mal bei Google geschaut, aber die alten Antworten dort faseln was von Dominanz: Sie würde uns das Spielzeug bringen, um das Spiel zu fordern, die Initiative zu ergreifen und die Oberhand zu gewinnen. Man solle sie dann ignorieren. Das klingt für mich alles ziemlich veraltet, oder was meint ihr?

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13 Antworten
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  • Amstaff'Forever
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    Ja, genau @wiegehts, Gewalt bringt gar nichts, im Gegenteil, oft macht es alles nur noch schlimmer ;-) Man muss konsequent sein, aber nicht gewalttätig;

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    Loup Blanc
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    Hallo, das Verhalten ist völlig normal, das ist eben ein typisches „Hundeding“. Man muss sich mal in ihre Lage versetzen: Stell dir vor, du bist den ganzen Tag allein, ohne Kontakt zu irgendwem. Wenn dann nach ein paar Stunden jemand nach Hause kommt, den du liebst, hast du doch auch total Lust, ihn zu begrüßen und vielleicht ein bisschen zu quatschen. Wenn du heimkommst, freut sie sich einfach riesig, dich zu sehen. Dass sie dir ein Spielzeug bringt, ist eine Aufforderung zum Spielen – sie will das nachholen, was sie beim Warten verpasst hat. Auch das Wackeln mit dem Hinterteil ist pure Freude und hat absolut nichts mit Dominanz zu tun. Wenn sie das macht, kannst du einfach warten, bis sie sich beruhigt hat. Bleib ruhig stehen, ohne sie zu streicheln. Sobald sie sich hinsetzt oder brav abwartet, kannst du darauf eingehen, mit ihr spielen und sie begrüßen. Mit der Zeit lernt sie dann, zu dir zu kommen und sich nach deiner Ankunft entspannt vor dich hinzusetzen.

    Floriane

    Dem ist nichts hinzuzufügen 😁

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    Lily888
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    Danke euch allen für die Antworten!

    Ich lese mir alles aufmerksam durch und nehme mir eure Anmerkungen zu Herzen.

    Ja, sie hat definitiv ihren eigenen Kopf und immer wenn wir uns freuen, dass wir einen Meilenstein erreicht haben, bringt sie wieder so eine typische „Kahali“-Aktion, haha

    Zum Beispiel liefen die Gassirunden eine Zeit lang echt perfekt: Spielen mit fremden Hunden, keine heftigen Ansagen... wirklich entspannt! Und und undddd... bei einem Campingabend hat sie einen Jack (an der Leine) und einen Beauceron-Mix (freilaufend), beides Rüden, getroffen – und da war sie echt eine „mangelhafte“ Schülerin...

    Kurz gefasst: Das Treffen mit dem Jack lief direkt blöd, weil sie frei war, er angeleint, die Besitzerin total unsicher, viele Leute drumherum... ich hab das Unheil schon von Weitem kommen sehen, hatte aber keine Zeit mehr, es zu verhindern.

    Dann der Beauceron-Mix, der komplett frei auf dem Campingplatz unterwegs war. Beim ersten langen Beschnuppern war noch alles gut... aber als er später am Abend wiederkam, ist meine Hündin direkt auf ihn drauf (er war aber auch nicht gerade entspannt, Rute hoch, Ohren aufgestellt... etc.)

    Das ging so weit, dass die Leute dachten, sie wäre ein „böser Hund“ (boah, das regt mich so auf! Gibt’s für die nur Schwarz oder Weiß?). Und dabei sind das doch nur Schein-Raufereien -_- man muss aufhören, den Hunden zu verbieten, sich mal auszudrücken...

    Na ja, da liegt wohl noch Arbeit vor uns!

    Sie hat abseits von dieser Macke so viele tolle Qualitäten, aber die Leute hängen sich natürlich nur daran auf.

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    Energiesolaire
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    Hallo zusammen!

    Ich melde mich mal wieder bei euch... eigentlich immer dann, wenn mir eine Frage zu lange im Kopf rumgeht!

    Meine Maus (1,5 Jahre alt) hat schon immer die gleiche Angewohnheit.

    Wenn wir nach Hause kommen, wackelt sie total mit ihrem Popo und bringt uns eines ihrer Spielzeuge – und das wirklich jedes Mal. Und zwar egal welches, einfach das, was gerade am nächsten liegt. Sie läuft dann um uns rum und „twerkt“ richtig mit dem Spielzeug im Maul.

    Aber... warum eigentlich?

    Um ihre Aufregung zu kanalisieren? Um uns zu zeigen, dass sie sich freut? Ohne jetzt zu sehr in Richtung Vermenschlichung zu gehen...

    PS: Ich hab mal bei Google geschaut, und die alten Antworten beziehen sich alle auf Dominanz: Sie würde uns das Spielzeug bringen, um zum Spiel aufzufordern, die Initiative zu ergreifen und die Oberhand zu gewinnen. Man sollte das ignorieren. Das klingt für mich aber total veraltet... oder?

    Ich würde gerne an Florianes Erklärung anknüpfen und betonen, dass man es heutzutage eher als positiv ansieht, wenn der Hund eigene Entscheidungen treffen darf.

    Analysieren wir mal kurz diese Dynamik und die Entscheidung, die dein Hund da trifft.

    Du kommst nach Hause, er hat dich vermisst (klar). Anstatt deinen Raum komplett einzunehmen und dich anzuspringen (was eine normale Reaktion wäre), entscheidet er sich ganz bewusst dazu, ein Spielzeug zu holen.

    Man sieht oft Vermenschlichung, wo eigentlich gar keine ist. Der Haushund ist sehr „menschlich“. Diese Kommunikation ist extrem menschlich! Er kommuniziert über dieses Werkzeug, nämlich das Spielzeug.

    Eine typisch hündische Art, dich zum Spielen aufzufordern, wäre Bellen oder diese typischen Posen, die Hunde untereinander machen.

    Das macht er aber nicht. Er holt lieber ein Spielzeug, um dich auf eine viel „menschlichere“ Weise anzusprechen (ohne dass das jetzt übertriebene Vermenschlichung ist).

    Das Verhalten, für das er sich entscheidet, ist unvereinbar mit einem „schlechten“ Verhalten (wie eben das Anspringen).

    Also wirklich, ich möchte dich beruhigen: Du hast einen tollen Hund. Mach dir bewusst, dass es absolut nichts Schlechtes ist, wenn der Hund eigene Entscheidungen trifft. Deine Rolle ist es, ihn dazu zu inspirieren, von sich aus die bestmöglichen Entscheidungen zu treffen. Wenn es etwas anderes gibt, das du lieber hättest, musst du ihn einfach nur zu dieser „neuen“ Wahl motivieren.

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    ?
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    Ach, du hast auch Probleme mit der Sozialisierung? ... Willkommen im Club! Aber daran kann man mit der Zeit und bei passenden Gelegenheiten echt arbeiten...

    Berger mag niemanden (weder Menschen noch Hunde), aber gestern hatte ich einen Handwerker im Haus. Normalerweise bellt sie und stürzt sich auf den Eindringling, indem sie ihm voll in den Schritt rammt. Diesmal hab ich das Ganze aber gut gemanagt, kein Gebell, kein Anstupsen... Sie hat dem Typen direkt ihr Spielzeug gebracht. Richtig klasse, dieses Gefühl, seinen Hund ganz ohne Gewalt, Geschrei oder irgendwelche Korrekturen im Griff zu haben... Ich kenne Leute, die sich total abmühen und nur im Kopf haben, dem Hund eine Ansage zu machen oder ihn anzubrüllen, um so einen Gehorsam zu erzwingen...

    Also freuen wir uns einfach, wenn unserer sein Spielzeug bringt, sogar bei Fremden, haha!

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    ProvetoJuniorConseil
    Provetojuniorconseil Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
    Verifizierter Experte
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    Hallo, dieses Verhalten ist völlig normal, das ist halt „typisches Hundeverhalten“, wie man so schön sagt. Du musst dich mal in seine Lage versetzen: Stell dir vor, du wärst den ganzen Tag allein, ohne Kontakt zu irgendwem. Wenn dann jemand nach Hause kommt, den du liebst, willst du ihn doch auch begrüßen und ein bisschen „quatschen“. Wenn du heimkommst, freut sie sich einfach riesig, dich zu sehen. Dass sie dir ein Spielzeug bringt, ist eine Spielaufforderung – sie bietet dir das an, was sie während der Wartezeit nicht machen konnte. Wenn sie mit dem Hinterteil wackelt, zeigt das auch nur ihre Freude und hat absolut nichts mit Dominanz zu tun. Wenn sie das macht, kannst du einfach kurz warten, bis sie sich beruhigt hat. Bleib einfach ruhig stehen, ohne sie direkt zu streicheln. In dem Moment, in dem sie sich hinsetzt oder brav auf Streicheleinheiten wartet, kannst du auf sie eingehen, mit ihr spielen und sie begrüßen. Mit der Zeit wird sie lernen, einfach zu dir zu kommen und sich ruhig vor dich hinzusetzen, wenn du ankommst.

    Floriane

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    Docline
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    Spielzeug ist wie eine Sprache zwischen ihnen und uns.

    Manchmal, wenn meine Spaniel-Hündin und ich gerade ganz lieb miteinander „quatschen“, holt sie einen Ball und legt ihn mir auf den Schoß. Sie ist dabei ganz ruhig, will gar nicht spielen oder so – manchmal heißt das einfach nur „Ich hab dich lieb“.

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    Lily888
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    Ah, da bin ich ja beruhigt!

    Stimmt schon, beim kleinsten Pups steht man sofort stramm, haha.

    Man muss aber auch sagen, dass wir echt wachsam sind. Sie ist eine Hündin mit einem ziemlich starken Charakter anderen Hunden gegenüber, und viele Freunde von uns haben Hunde... unser Ziel ist nach wie vor, ihr klarzumachen, dass wir die Rudelführer sind und sie nicht ohne unser Okay ständig andere Hunde maßregeln muss – und das, ohne sie dabei komplett zu unterdrücken... Meine Güte, was ein Chaos!

    Das erklärt wohl auch, warum wir uns sofort (zu sehr) auf jede Kleinigkeit festbeißen, die uns irgendwie beschäftigt.

    Aber ansonsten ist das Leben schön!

    Schlabbergrüße von Kahali an euch alle

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    Ach was, du nervst doch gar nicht! 😁

    Du achtest einfach nur super genau auf deine Süße und all ihre kleinen Macken oder Eigenheiten! Hier sind alle irgendwie so wie du und jeder gibt seine Anekdoten zum Besten – genau das macht diese Community aus und schweißt uns zusammen!

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    Lily888
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    Danke für die Antworten!

    Ich mach mir da keinen Kopf, auch wenn das vielleicht so rüberkam.

    Ich bin einfach nur neugierig, und mein Freund und ich haben uns gedacht: „Stimmt eigentlich, sie macht das ständig, ist ja witzig, aber warum eigentlich?“

    Mir war schon klar, dass sie damit wohl nur ihre Aufregung abbaut. Aber ich wollte mal eure Meinung hier im Forum hören, hehe.

    Ich bin echt anstrengend, ich weiß!

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