Unruhiges Verhalten bei meinem 5 Monate alten Welpen

Oxmoquito
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Hallo zusammen,

mein 5 Monate alter Welpe ist morgens nach dem Aufwachen total unruhig. Er springt uns an, knabbert immer mehr an uns rum und kommt einfach schwer zur Ruhe.

Bei mir persönlich geht es noch, ich ignoriere ihn dann ein paar Minuten und sage bestimmt „Nein“, wenn er hochspringt, dann wird es besser... aber bei meiner Partnerin und unserer Tochter ist das Ganze deutlich schwieriger!

Wir gehen morgens und abends so 30 bis 60 Min. mit ihm raus, ansonsten hat er tagsüber den Garten zur Verfügung... und ich spiele mit ihm oder beschäftige ihn dort auch.

Wie sollen wir uns am besten verhalten? (Besonders morgens, wenn er so extrem aufgedreht ist)...

Ich schätze mal, ihr werdet mir raten, länger mit ihm rauszugehen, aber wir arbeiten beide... Außerdem ist er sogar nach dem Gassigehen noch unruhig. Ich muss ihn dann richtig auf seinen Platz (seine Matte) schicken, damit er mal ein bisschen runterfährt...

Ich freue mich auf ein paar Tipps, besonders von Leuten, die das gleiche Problem hatten... Im September habe ich uns im Hundeverein für die Welpenschule angemeldet, vielleicht hilft das ja auch noch mal...

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12 Antworten
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  • Oxmoquito
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    Danke für deine Rückmeldung, uns geht es da echt ganz ähnlich!

    Stimmt schon, bei mir reißt er sich viel mehr zusammen. Ich ignoriere ihn morgens erst mal 5 Minuten lang und erst wenn er ruhig ist (Sitz macht), entscheide ich, wann es Zeit zum Kuscheln ist..

    Aber es ist echt so, dass er sich bei meiner Frau Sachen rausnimmt, die er bei mir nicht mehr macht. Da müssen wir jetzt ansetzen und unser Verhalten ihm gegenüber besser abstimmen..

    Ich kann es kaum erwarten, mit dem Training im Hundeverein anzufangen, das wird uns sicher weiterbringen, denke ich..

    Bis dann!

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    Emma1975
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    Hallo Oxmo

    Uns geht's gerade fast genauso mit unserem Rhodesian Ridgeback Welpen, er ist jetzt bald 5 Monate alt!

    Er flippt morgens auch total aus vor Freude, wenn wir von oben runterkommen: Er macht Luftsprünge wie ein kleiner Bock, will die Treppe hochstürmen, springt uns an und knabbert uns ununterbrochen an. Kurz gesagt: Er hat echt Probleme, ruhig zu bleiben.

    Abends hat er dann auch seine „dollen fünf Minuten“ (oder eher fünfzehn), meistens nach der Abendrunde: Er ist dann ein richtiger Wirbelwind, rennt wie verrückt durch die Gegend und springt wie ein Känguru. Mittlerweile scheint es sich etwas zu beruhigen, aber letzten Monat war das echt noch krass!

    Wir gehen mindestens 3-mal am Tag mit ihm raus, so zwischen 20 Min. und 1 Std., an zu wenig Bewegung liegt es also nicht unbedingt...

    Mir ist auch aufgefallen, dass er diese Phasen selbst dann hat, wenn er nach größeren Runden eigentlich total k.o. sein müsste.

    Aber wenn man sich mal in seine Lage versetzt: Er hat dich die ganze Nacht nicht gesehen, freut sich riesig, dich wiederzusehen, und weiß wahrscheinlich auch, dass es jetzt Futter und danach Gassi gibt – also nur tolle Sachen! Bei Welpen ist die Aufregung manchmal einfach unkontrollierbar. Wie bei manchen Kindern: Er schafft es einfach nicht, von alleine wieder runterzufahren und sich zu beruhigen.

    Ich fahre da also dieselbe Schiene wie du: Ihm beibringen, ruhig zu werden und sich zu setzen, indem wir ihm klarmachen, dass es Aufmerksamkeit NUR gibt, wenn er sich beruhigt.

    Ich arbeite viel mit „Sitz“, das beherrscht er gut, und mit „Nicht springen, Sitz“, sobald er ansetzt. So langsam bekommt er seinen Impuls zum Anspringen immer besser in den Griff – er macht dann nur noch so kleine Luftsprünge ins Leere.

    Wenn er springt, drehe ich mich weg und sage bestimmt „Sitz“.

    Solange er nicht sitzt, drehe ich mich nicht zu ihm um. Erst wenn er sitzt, darf er kuscheln.

    Du musst das unbedingt deiner Frau und deiner Tochter erklären, damit alle das Gleiche machen.

    Ich hab das gleiche Thema gerade zu Hause: Erst heute Morgen stand mein 9-jähriger Sohn bestimmt 5 Minuten mit dem Rücken zum Hund da und hat ganz panisch „Sitzzzzz“ gerufen, während der Hund an ihm hochgesprungen ist...

    Mit dem Beißeln ist es bei uns komplizierter. Heute Morgen war er wieder so aufgedreht, dass ich ihm meine Hand gelassen habe; er drückt zwar kaum zu, aber sobald es mich stört, rufe ich „Aua“ und er lässt dann auch locker. Ich schätze mal, er verliert gerade auch seine Zähne wie unserer... das ist echt kein idealer Zeitraum.

    Ich finde es gut, dass du mit 5 Monaten jetzt an die Erziehung denkst. Wenn „Sitz“, „Nein/Pfui“ und „Bleib“ erst mal sitzen, kannst du das super nutzen, um ihn zu beruhigen.

    Aber – und da frag vielleicht lieber noch mal Leute mit mehr Erfahrung als mich – ich persönlich würde ihn nicht auf seinen Platz schicken, wenn er sich einfach nur (wenn auch extrem) freut, euch zu sehen. Er könnte das als Strafe verstehen, und das könnte das Vertrauensverhältnis stören. Es sei denn natürlich, er dreht komplett am Rad und beruhigt sich gar nicht mehr.

    Zeig ihm einfach, dass du möchtest, dass er seine Freude anders zeigt.

    Wir können uns ja auf dem Laufenden halten, wie es bei uns vorangeht, wenn du magst!

    Übersetzt Französisch
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