Hallo zusammen,
ich wollte mal fragen, ob andere von euch auch schon so etwas erlebt haben.
Meine Hündin Dipsy, 13,5 Jahre alt, ein Griffon-Foxterrier-Mix, ist gestern nach einer Morphium-Spritze gestorben... innerhalb von weniger als einer Stunde.
Sie war ja schon alt und wurde wegen Leberproblemen / verstopften Gallenwegen + Arthrose behandelt... sie war eigentlich wieder etwas fitter und hat seit ein paar Tagen auch wieder gut gefressen... dann ist sie vom Sofa gesprungen und blöd aufgekommen. Sie hatte sofort Schmerzen und konnte ein Hinterbein gar nicht mehr aufsetzen.
Wir sind dann direkt zum Tierarzt: Hüftluxation. Eine schwere und teure OP wäre nötig gewesen, um das zu richten.
Der Tierarzt wollte sie dabehalten, bis wir uns entscheiden, ob wir sie am nächsten Dienstag operieren lassen. Dipsy ist halt alt, nicht mehr so fit und wenig aktiv... wir haben uns also gefragt, wie sie die Erholung nach der OP wegstecken würde. Wir haben uns dann entschieden, sie erst mal mit nach Hause zu nehmen, um das in Ruhe in der Familie zu besprechen (also ob OP oder sie gehen lassen).
Der Tierarzt hat das akzeptiert und ihr eine Morphium-Spritze gegen die Schmerzen gegeben.
Wieder zu Hause hat die kleine Dipsy erst mal eine gute Viertelstunde vor Schmerzen gehechelt, dann hat sie sich entspannt – ich schätze mal, wegen dem Medikament... zehn Minuten später war sie tot.
Ich denke mir, dass ihr Herz durch das Morphin einfach schlappgemacht hat... es war wohl schon ziemlich schwach. Wahrscheinlich hätte sie die OP unter diesen Umständen sowieso nicht überlebt. Wenigstens ist sie zu Hause bei uns eingeschlafen und nicht allein in einem Käfig... das tröstet mich trotz allem ein kleines bisschen.
Mich würde eure Meinung dazu interessieren. Danke fürs Lesen.