Zusammenleben zwischen Partner und Hund

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Hallo zusammen,

ich weiß echt nicht mehr, an wen ich mich noch wenden soll. Es gibt ein ständiges Problem zwischen meinem Partner und unserem Hund und ich finde einfach keine Lösung.

Wir haben vor einem Jahr unseren Border-Mix adoptiert. Am Anfang lief alles super. Dann kam der Winter und er hat angefangen, sich vor den Gassirunden zu drücken. Er mochte es noch nie, im Winter draußen zu sein, das sehe ich ja noch ein.

Aber jetzt, wo es Frühling ist, gibt es immer noch keine Besserung – im Gegenteil, es wird eher schlimmer. Wenn ich erst um 21 Uhr heimkomme, hat der Hund weder zu fressen bekommen noch war er draußen.

Unser Hund hat wohl beschlossen, ihn sein Desinteresse büßen zu lassen: Er knurrt ihn an, wenn er an ihm vorbeiläuft, ignoriert ihn völlig beim Training, zwickt ihn oder beißt im schlimmsten Fall sogar zu.

Ich habe mit unserer Hundetrainerin gesprochen, die uns erst am Tag davor im Kurs gesehen hatte. Sie hat mir bestätigt, dass sich die Situation nicht lösen lässt, solange mein Partner nicht mitzieht. Und vor allem, dass unser Hund eigentlich total wesensfest ist, egal ob mit Menschen oder Artgenossen.

Gestern Abend ist es dann wieder passiert: Der Hund knurrt, mein Partner wird laut, der Hund beißt zu und am Ende wurde mein Partner gegenüber dem Hund gewalttätig.

Ich habe versucht, nochmal mit ihm zu reden und ihn gebeten, sein Verhalten mal zu hinterfragen, aber er weigert sich. Laut ihm hat er sich nichts vorzuwerfen und der Hund ist derjenige, der nicht ganz sauber tickt.

Ich weiß nicht mehr, wie ich die Situation klären soll. Ist Trennung der einzige Ausweg?

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13 Antworten
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    Chatimmediate2686 Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    Trenn dich von deinem Partner, nicht von deinem Hund, der kann nämlich absolut nichts dafür.

    Ein Mann kann sein Verhalten hinterfragen, ein Tier nicht. Wenn er sich weigert, an sich zu arbeiten und dann auch noch deinen Hund schlägt...

    ...dann beweist das für mich, dass er auch vor dir keinen Respekt hat.

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    Tania28
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    Ja, ich schließe mich Alfredw an; aber wer muss es jetzt ausbaden? Der Hund oder der Ehemann? Versuch mal rauszufinden, was der Grund für dieses Desinteresse sein könnte; Kopf hoch

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    ?
    Anonymer User Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    Hallo, hast du eigentlich schon mal versucht, das Gespräch mit deinem Freund zu suchen? Ich glaube, das Ganze ist eher ein Beziehungsproblem als ein Problem mit dem Hund. Dir zu raten, ihn direkt abzuservieren, finde ich dann doch etwas voreilig. Versuch lieber mal, ganz in Ruhe mit ihm zu reden, ohne dich aufzuregen, und leg dir deine Argumente vorher gut zurecht.

    Davon haben am Ende alle was.

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    Petit Ours
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    Wenn dein Partner den Hund vernachlässigt (nie Gassi gehen, kein Futter...), kann dein Border ihn gar nicht als Bezugsperson ansehen. Wenn er dann auch noch gewalttätig ist... dann reagiert der Hund natürlich mit Aggressivität. „Angst führt zu Wut, Wut zu Gewalt, Gewalt zu Hass“.

    Wollte er den Hund überhaupt? Wenn du dich zwischen den beiden entscheiden musst, behalte deinen Hund. In so einer Situation ist es das Beste, zu gehen... Stell dir mal vor, er macht das Gleiche mit einem Baby?

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    B
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    Ich bin da auch über den Satz „Hundebiss und als Folge Gewalt durch meinen Partner“ gestolpert, Mel. Wenn der Partner gewalttätig zum Hund ist, ist es kein Wunder, dass der Hund beißt!

    Ganz deiner Meinung, Mel. Was macht er wohl mit dem Hund, wenn du nicht da bist...?

    Ich würde niemals zulassen, dass jemand gegenüber einem meiner Hunde gewalttätig wird. Außerdem könnte ich mir niemals vorstellen, mit jemandem zusammen zu sein, der fähig ist, einem Tier wehzutun – zum Beispiel wenn man mal an Kinder denkt. Da würde ich mich selbst auch nicht mehr sicher fühlen (kommt natürlich drauf an, wie genau das abläuft...).

    Ich würde meinen Hund da auf jeden Fall ganz schnell rausholen. Bevor er Verhaltensauffälligkeiten oder Aggressionen gegen Männer entwickelt. Im Moment sagst du ja noch, dass er zu dir und draußen total lieb ist usw... Aber wenn ihm das irgendwann alles zu viel wird, wenn dein Partner ihm weiter wehtut und er den Großteil des Tages in so einer krassen Spannung leben muss... Dann wird der Hund irgendwann psychisch einen Knacks weg haben, und das völlig zu Recht.

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    M
    Mel1 Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    Das Einzige, was ich aus deinem ersten Post mitnehme, ist, dass dein Partner gegenüber dem Hund gewalttätig war, und das sogar in deinem Beisein! So hast du es ja beschrieben.

    Wie ist er dann erst zu dem Hund, wenn du nicht da bist??

    Dass der Hund ihn inzwischen anknurrt oder sogar beißt, liegt sicher nicht nur daran, dass dein Partner ihn ignoriert und nicht füttert. Ignoranz führt zu Ignoranz, klar! Aber Gewalt führt eben zu Gewalt.

    Mein Rat ist simpel: Schieß deinen Typen ab und leb in Ruhe mit deinem Hund. Du wirst jemanden finden, der dich UND deinen Hund liebt.

    Klar, vielleicht bin ich als überzeugter Single nicht die beste Ratgeberin 😅 Aber für mich ist das absolut klipp und klar: Wer sich erlaubt, gewalttätig gegen meinen Hund zu werden, fliegt sofort raus! Egal ob Freunde, Familie oder der Partner – das ist für mich ein Trennungsgrund.

    Aber gut, jeder muss selbst wissen, wo er seine Grenzen zieht.

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    Bobkat
    Bobkat Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    Ich frage mich auch, ob dein Partner den Hund wirklich wollte. Wenn er eigentlich keinen wollte und das ursprünglich nur deine Entscheidung war, dann hat er sich wohl ausgeklinkt (das Wort gibt’s vielleicht gar nicht lol). Aber dann darf er sich nicht wundern, wenn die Beziehung zum Hund schlechter wird und vor allem eure Beziehung als Paar gleichzeitig auch darunter leidet.

    Gerade ein Border ist ja ein sehr sensibler Hund. Er fühlt sich von deinem Partner überhaupt nicht geliebt, und wenn der dann auch noch gewalttätig wird, sehe ich da echt schwarz.

    In so einer Situation weiß ich ehrlich gesagt auch nicht, was ich dir raten soll. Du kannst zwar versuchen, ihn (deinen Partner) zum Umdenken oder Handeln zu bewegen, aber wenn er von sich aus nichts ändern will, wird sich auch nichts bewegen.

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    ProvetoJuniorConseil
    Provetojuniorconseil Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
    Verifizierter Experte
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    Hallo,

    der Biss von gestern sagt ja schon einiges über die Spannungen zwischen deinem Tier und deinem Partner aus. Übrigens: Wenn dein Hund zubeißt, muss man normalerweise eine Untersuchung für Beißvorfälle beim Tierarzt machen. Falls dein Partner dein Tier nicht mehr mag, solltet ihr herausfinden, was der Grund für diesen Sinneswandel ist, und das Problem an der Wurzel packen. Egal was die Ursache ist, dein Partner darf nicht „fies“ zum Tier sein. Es darf nicht sein, dass die einzigen Interaktionen mit ihm nur aus Schimpfen bestehen. Im schlimmsten Fall muss dein Partner lernen, den Hund einfach zu ignorieren, auch wenn das nicht immer leicht ist – denn dein Hund wird dadurch frustriert und wie du siehst, wird das Problem schleichend immer schlimmer. Es wäre echt schade, wenn der Kleine irgendwann eingeschläfert werden muss, falls er wegen dieser Stimmung mal zu weit geht.

    Das Beste wäre momentan, einen Petsitter zu engagieren. Das würde dein Tier beschäftigen und ihn mental sowie körperlich auslasten. So hat er tagsüber soziale Kontakte. Versuch auch mal, ihn mit Männern zusammenzubringen, die mit ihm spielen, damit er Männer nicht nur mit etwas Schlechtem (Bestrafung) verbindet.

    Hol ihm ruhig ein paar Intelligenzspielzeuge wie Schnüffelteppiche oder Futterbälle, die beim Spielen Trockenfutter ausgeben. Das beschäftigt dein Tier eine Weile, damit er deinen Partner nicht mehr „nervt“, um Aufmerksamkeit zu bekommen, und sich die Spannungen legen.

    Was die Futterration angeht: Es gibt Futterautomaten, falls das Thema wirklich problematisch wird. Die Teile können aber schnell teuer werden (ca. 100 €). Falls du aber einen Petsitter engagierst, sag ihm einfach, er soll beim Gehen etwas Futter im Schnüffelteppich oder in einem Anti-Schling-Napf verteilen. Das beschäftigt deinen Hund dann noch ein bisschen länger.

    Viel Erfolg und liebe Grüße,

    Solène

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    Docline
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    Erst fängt man mit einem Hund an,

    dann geht's weiter mit den Babys ...

    Viel Erfolg!

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    Beaujabote
    Beaujabote Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    Oje, das ist eine wirklich komplizierte Situation und echt schwer, da einen Rat zu geben.

    Wenn ich das richtig verstanden habe, habt ihr euch den Hund zu zweit geholt und am Anfang hat dein Partner auch noch problemlos mitgemacht. Nach und nach hat es sich aber so entwickelt, dass er sich gar nicht mehr einbringt und den Hund vernachlässigt (wenn man nicht mit ihm rausgeht und ihn nicht füttert, ist das schlichtweg Vernachlässigung).

    Wollte dein Partner den Hund eigentlich jemals selbst oder hat er das nur dir zuliebe gemacht? Das würde erklären, warum er sich jetzt nicht mehr kümmert – vielleicht sieht er ihn als „deinen“ Hund an und denkt, dass du dich allein um alles kümmern musst.

    Dass dein Hund ihn anknurrt und es sogar zum Beißen kommt – da muss man nicht lange nach dem Grund suchen. Er ist für den Hund keine Bezugsperson mehr, und zudem spürt dein Hund ganz genau, wie deine Stimmung gegenüber deinem Partner ist. Wenn du von der Arbeit nach Hause kommst und feststellst, dass der Hund weder gefüttert wurde noch draußen war, bist du sicher nicht gerade bester Laune 😉 ich wäre es jedenfalls nicht und würde das auch deutlich zeigen.

    Wie oben schon geschrieben, beginnt da ein Teufelskreis: Knurren, den Hund ausschimpfen, Beißen oder Schnappen, Gewalt gegen den Hund – das Problem ist, dass der Hund irgendwann ohne Vorwarnung mal richtig zubeißen könnte und er außerdem anfängt, Männer allgemein mit diesem Verhalten zu assoziieren.

    Leider kannst nur du allein entscheiden, was die beste Lösung für dich und deinen Hund ist.

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  • 10 Kommentare zu 13

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