wie der Titel schon sagt, interessiere ich mich für Husky/Samojede-Mixe.
Seit ein paar Monaten sehe ich nämlich echt viele Anzeigen für diese Mischlinge. Die Welpen werden da zum Preis von Rassehunden mit Papieren verkauft, und es gibt nur super süße Welpenfotos... aber naja, klein sind sie ja alle mal, ne...
Ich habe mich deshalb gefragt:
- Wie sehen die eigentlich aus, wenn sie erwachsen sind? (Falls ihr Fotos habt, immer her damit!)
- Wie sind die vom Charakter her? (Klar ist jeder Hund ein Unikat, aber es gibt bestimmt ein paar Gemeinsamkeiten.)
- Wie sieht es gesundheitlich aus? Wenn man die PRA, Hornhautdystrophie und den Grauen Star beim Husky und das Risiko für Dysplasie beim Samojeden bedenkt.
Was kommt da gesundheitlich so bei rum?
Die Anzeigen stammen oft von „Profis“ (also zumindest sind sie auf der Seite als solche angemeldet).
Falls hier Besitzer von so einem Mix im Forum unterwegs sind, zögert nicht und stellt mir eure Fellnasen mal vor!
Übersetzt Französisch
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Ziemlich viel Geurteile hier in euren Kommentaren, aber kaum echte Infos.
Ich lebe seit 35 Jahren mit Samojeden zusammen und habe sie auch lange Zeit selbst gezüchtet.
Ein Samojede ist in den ersten drei Jahren extrem aktiv, aber danach wird er ruhiger. Wenn die Erziehung stimmt, kann man ihn gut frei laufen lassen, da er dann einen guten Rückruf hat. Er ist super sozial, aber man muss ihn eben schon als Welpe mit anderen in Kontakt bringen. Er liebt Kinder und gewöhnt sich an so ziemlich jedes andere Tier (Hunde, Katzen, Kaninchen, Pferde). Die Nachteile: Er bellt gerne, da darf man ihn schon als Welpe nicht einfach machen lassen. Und natürlich die Haare (ich habe gefühlte Ewigkeiten mit Bürsten verbracht).
Heute habe ich einen Samsky, weil einer meiner Welpen Junge mit einem Husky bekommen hat – das ist quasi die Enkelin meiner Hündin. Warum? Auch wenn der Samojede der beste Hund der Welt ist, hatte ich irgendwann einfach genug von der stundenlangen Fellpflege.
Der Samsky ist viel sensibler und hat eine etwas „wildere“ Seite, ist aber genauso verschmust wie der Samojede. Er kann blaue Augen haben oder auch nicht. Der Vorteil ist, dass man einen viel sportlicheren Hund hat als den Sam, der ja doch recht schnell gemütlich wird. Trotzdem kann man ihn problemlos ohne Leine laufen lassen, was beim Husky ja nicht immer der Fall ist.
Ich persönlich finde die Mischung echt gelungen und werde einen Welpen aus meinem Wurf behalten.
Ganz egal welche Rasse, die meisten Hunde sind unglücklich, wenn sie keine Chance zum Rennen haben, wenn die Gassirunden nur aus einer Runde um den Block an der Leine auf dem Gehweg bestehen, wenn sie nicht spielen können oder auf dem Balkon eingesperrt sind. Das liegt nicht an der Rasse, sondern an der Art an sich. Wenn sie solche Situationen hassen, dann liegt das einfach daran, dass sie Hunde sind!
Meiner Meinung nach ist es besser, sich an den typischen Rasse-Stereotypen zu orientieren, aber man muss sich dabei halt bewusst sein, dass nichts in Stein gemeißelt ist. So vermeidet man es, am Ende einen unhändelbaren Hund zu haben, auf den man sich gar nicht mehr einstellen kann.
Dass jeder Hund ein Unikat ist, da sind wir uns wohl alle einig. Und dass es Ausnahmen gibt, die die Regel bestätigen, kennen wir auch alle. (Meine Eltern hatten mal einen Fauve de Bretagne, der mit Kaninchen befreundet war und absolut null Jagdtrieb hatte – echt eine totale Niete im Vergleich zu jedem anderen Hund auf der Welt, dem ein Wildkaninchen direkt vor der Nase rumläuft).
Trotzdem gibt es für viele Rassen einfach klare Tendenzen. Hast du schon mal das Gesicht von einem Windhund gesehen, der nie die Chance hatte zu rennen? Von einem Spaniel oder einem Bloodhound, die nur auf städtischen Gehwegen unterwegs sein dürfen? Von einem Jack Russell, der nie spielen durfte, oder einem Husky, der nur auf dem Balkon gehalten wurde (der, den ich kannte, hat sich übrigens das Leben genommen)? Oder einem Neufundländer, der rund um die Uhr in der Innenstadt lebt?
Vergleich das mal mit dem Gesicht eines Artgenossen, der das voll ausleben darf, wofür er geschaffen und über Generationen hinweg gezüchtet wurde.
Man müsste schon echt ignorant sein, um nicht zu sehen, dass die Letzteren viel glücklicher und erfüllter sind, oder?
Einen Hund zu adoptieren ist wie ein Lotteriespiel! Man kann vorher einfach nicht wissen, was einen erwartet, bis man wirklich mit ihm zusammenlebt – ganz egal welche Rasse oder welcher Mix, egal welches Umfeld und egal welche Erziehung man ihm bietet. Jeder Hund ist ein Individuum mit seinem ganz eigenen Charakter und eigenen Bedürfnissen. Die theoretischen Eigenschaften, die man bestimmten Rassen zuschreibt, können von Tier zu Tier total schwanken. Eigentlich sogar genauso stark wie zwischen den Rassen selbst. Die einzige Lösung, um ihm ein schönes Leben zu ermöglichen, ist, ihn so zu akzeptieren, wie er ist, und sich auf ihn einzustellen, anstatt sich blind auf Rasse-Stereotypen oder irgendwelche Vorurteile zu verlassen. Dass bestimmte Rassen öfter im Tierheim landen als andere, liegt genau daran: Die Leute haben oft viel zu starre Vorstellungen im Kopf und sind dann völlig überfordert, wenn sie merken, dass ihr Hund nicht ganz dem Idealbild entspricht, von dem sie geträumt haben.
Ah, ich stimme euch da absolut zu. Jemand, der weiß, was ihn erwartet, wird auch dafür sorgen, dass es klappt. Wenn man es denn vorher weiß. Aber man muss sich nur mal die Gründe anschauen, warum Leute ihre Huskys abgeben, um zu merken, dass sie schlecht oder gar nicht informiert waren und nur auf das Aussehen geachtet haben. Es ist ja schön, positiv zu sein, aber man darf halt nicht nur das Positive sehen. :)
Wer sich eine ganz bestimmte Rasse mehr als alles andere wünscht, wird auch alles dafür tun, damit es klappt. Ich will nicht sagen, dass ich die Weisheit mit Löffeln gefressen habe, aber man muss einfach auf sein Bauchgefühl hören und daran glauben, wenn man es wirklich will.
Jemand, der einen Hund abgibt, hat einfach nicht den nötigen Willen, sonst würde er diesen Schritt gar nicht erst übers Herz bringen.
Ich bin da einfach positiv eingestellt und sehe die Dinge lieber von einer anderen Seite.
Entschuldige, ich wollte nicht schroff rüberkommen, und ich habe auch nicht gesagt, dass du nichts wert bist. Tut mir leid, wenn du das so aufgefasst hast.
Aber du scheinst auch zu denen zu gehören, die alles besser wissen, wenn man es so sieht. Du berufst dich auf deinen Abschluss als Tiermedizinische Fachangestellte und deine vier Hunde, um etwas zu behaupten, was für mich und sicher auch für ein paar andere absurd ist – oder zumindest viel zu riskant, um es anderen zu raten.
Hier mal ein kleiner Seitenhieb zurück: Wenn du Hunderassen, die eigentlich viel mehr brauchen als nur eine Runde Gassi mitten in der Stadt, jedem Otto Normalverbraucher empfiehlst, nur weil du beim Tierarzt arbeitest, dann ist der Hundewelt mit dir auch nicht unbedingt geholfen.