Gefährlicher Nachbarshund

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Hallo zusammen,

ich schreibe euch heute, weil ich echt nicht mehr weiterweiß.

Mein Nachbar hat einen einjährigen Malinois, der absolut null erzogen ist. Sagen wir mal so: Er behandelt ihn eher wie sein Kind als wie einen Hund (füttert ihn sogar mit dem Löffel... naja, ohne Worte). Das Problem ist, dass er sein Tor nie zumacht und den Zaun zwischen unseren Grundstücken nicht absichert – und ich habe zwei kleine Kinder im Alter von 2 und 6 Jahren.

Der Hund hat schon mehrmals versucht, die Kleinen durch den Zaun zu attackieren (Gott sei Dank lassen wir sie nie unbeaufsichtigt). Neulich ist er sogar von seinem Grundstück gelaufen und wollte meinen Sohn angreifen, als wir auf dem Weg zur Schule oder so waren.

Ich habe die Nachbarn schon zigmal darauf angesprochen. Er hat meinen Sohn auch schon mal gezwickt. Ich habe solche Angst, dass es irgendwann zum Drama kommt.

Wie soll ich diesem Menschen nur begreiflich machen, dass sein Hund kein Mensch ist, sondern ein Hund, und dass er endlich etwas tun muss, um andere Menschen zu schützen!????

Anzeige erstatten usw. – ich bin mir nicht sicher, ob das was bringt. Der Typ arbeitet nicht... ob der überhaupt zahlungsfähig ist, damit das irgendeinen Eindruck macht?

Ihr denkt jetzt sicher, ich bin total fies, aber im Stillen wünsche ich mir fast, dass das Vieh stirbt, bevor noch eines meiner Kinder entstellt wird...

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8 Antworten
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    Die TE wird wohl kaum dein Talent haben, die Besitzer zu überzeugen, da sie keine Ahnung von Hunden hat und sich auch nicht dafür interessiert, wie die eigentlich „funktionieren“.

    Dafür kann sie aber ihre Kinder davor bewahren, sich durch falsches Verhalten selbst in Gefahr zu bringen und das Ganze noch zu verschlimmern. Ich bezweifle nämlich, dass sich das Problem innerhalb von 8 Tagen erledigt ...

    Klar wäre ein Hundetrainer nötig, aber ich schätze mal, dafür bräuchte es erst mal eine Anordnung von einer zuständigen Behörde.

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    @Doc

    „Ich habe noch nie einen Hund gesehen, selbst wenn er viel bellt, der gegen einen direkten Nachbarn geht (außer wenn dieser positiv interagiert – in dem Fall ruft der Hund nach ihm – oder negativ – dann hat der Hund sich einen Feind gesucht), weil der besagte Nachbar einfach zum gewohnten Umfeld gehört.“

    > Nicht, wenn der Hund vor allem Angst hat und null Vertrauen in Menschen hat... Was wahrscheinlich ist, wenn sein Herrchen keine richtige Bezugsperson ist. Wir waren schon vor dem Hund da und haben ihn eigentlich nie beachtet. Er hat mit diesem Verhalten in der Pubertät angefangen, so mit 8/9 Monaten...

    „Wenn er rauskommt und auf deine Kinder zugeht, sollte ein autoritäres NEIN! deinerseits ihn eigentlich ausbremsen.“

    > Wenn du das bei Zeppi hier nebenan machst, dreht der völlig am Rad! Er ist eher der Typ, den man beruhigen muss, statt ihn groß herauszufordern.

    Es kommt also ganz darauf an, was dieses Verhalten beim Hund auslöst... Auf jeden Fall muss da ein Trainer her, denn der Besitzer scheint absolut unfähig zu sein, seinen Hund zu erziehen.

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    Hunde sind Gewohnheitstiere. Ich hab noch nie erlebt, dass selbst ein totaler Kläffer was gegen einen direkten Nachbarn hat (außer derjenige interagiert positiv – dann ruft der Hund nach ihm – oder negativ – dann hat der Hund sich einen Feind gemacht –), weil der Nachbar einfach zum gewohnten Umfeld gehört.

    Wenn er rauskommt und auf deine Kinder zugeht, sollte ein richtig autoritäres NEIN! von deiner Seite ihn schon ausbremsen. Man muss den Kindern auch beibringen, dass sie keine „Tänzchen“ aufführen, wenn sie einen Hund sehen.

    Entweder man erstarrt, wenn man zu viel Schiss hat, oder man geht ganz ruhig weiter, ohne ihn groß zu beachten. Aber man darf auf keinen Fall losrennen, schreien oder rumhüpfen: Es gibt einfach Bewegungen, auf die Hunde reagieren und die man vermeiden lernen muss.

    Was ich sage, ändert natürlich nichts an den Schritten, die du gegen den Besitzer unternehmen musst, aber bis dahin ist es besser, sich richtig zu verhalten.

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    Echt komplizierte Situation... Ich hatte vor ca. einem Jahr genau das Gleiche mit meinen Nachbarn, nur dass wir keine Kinder haben...

    Die sind echt schlecht mit ihrem Schäferhund-Border-Mix umgegangen. Der kam aus dem Tierschutz aus Sizilien und seine Vergangenheit war ziemlich unklar...

    Sie haben ihn mit 5 Monaten bekommen, also war die Sozialisierung und das Absetzen von der Mutter mehr als fragwürdig...

    Der Hund ist jedes Mal gegen den Zaun gesprungen, wenn wir in unserem Garten waren, und hat null auf seine Besitzer gehört... Und wir hatten zwei Momente, wo es echt kurz davor war – wenn der Zaun nicht gehalten hätte, wäre er auf uns losgegangen.

    Ich hab versucht, ihnen ein paar Tipps zu geben, aber sie haben mich offensichtlich nicht ernst genommen... Erst als ich meinen eigenen Hund bekommen habe und sie gesehen haben, wie ich ihn erziehe, sind sie ein bisschen zugänglicher geworden. Später kam ihr Hund dann immer öfter zu mir rüber, um meinen zu besuchen. Als ich ihren Schäferhund dann mal selbst an die Leine genommen habe, haben sie endlich kapiert, dass das Problem bei ihnen lag. Eigentlich wollte er nämlich nur geführt werden... Dann hat sich das Gespräch geöffnet, sie sind zu Einzelstunden bei einem Hundetrainer gegangen und seitdem läuft alles viel besser.

    Der Hund ist zwar immer noch extrem beschützerisch, was wohl einfach in seiner Natur liegt... Aber er unterscheidet jetzt zwischen uns und Fremden.

    Ich denke also, dass der beste Weg, um Gehör zu finden, immer noch das Gespräch ist. Vielleicht kannst du ihm vorschlagen, dass ihr zusammen mit deinen Kindern und einem Trainer an der Sache arbeitet...

    Ich gebe zu, das ist echt nicht einfach. Wir haben uns auch ein paar Mal ordentlich gezofft, bevor es vorwärts ging. Später hab ich sie dann mal auf ’nen Drink eingeladen, vor allem damit der Hund uns auch besser kennenlernt, und mittlerweile sind wir echt dicke miteinander. Das Problem ist: Wenn die Fronten verhärtet sind, hast du kaum eine Chance, dass sich was ändert. Und wenn die Situation einmal richtig eskaliert, ist es vielleicht einmal zu viel...

    Zu guter Letzt musst du dir wirklich klarmachen, dass es nicht die Schuld des Hundes ist, sondern nur am Besitzer liegt. Wenn du eine Abneigung gegen das Tier hast, wird er immer auf der Hut sein.

    Versuch ihm die Sache mal so zu schildern, dass er das Worst-Case-Szenario vor Augen hat, und bitte ihn, dich zu verstehen. Er hat deinen Sohn ja schon mal gezwickt, also frag ihn: Will er wirklich warten, bis der Hund einem deiner Kinder an die Gurgel geht? Vielleicht kannst du ihm ja mal ein paar Adressen von Trainern in der Nähe geben?

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    Kikaah
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    « Ich werde kein Vermögen für einen Hund ausgeben, der mir nicht gehört.. »

    Der Hund gehört dir zwar nicht, aber es sind deine Kinder ;) Ich kann deine Einstellung total verstehen, aber wenn der Besitzer sich wirklich Mühe gibt, dass sein Hund im eigenen Garten bleibt (was ja wohl das Mindeste ist, da sind wir uns einig), fände ich es gut, deine Kinder zu schützen, indem du ihnen die Sicht auf den Hund nimmst ;)

    Ohne jetzt direkt einen auf „Heitititi“ zu machen, könnte es schon helfen, ihm mal ein Stückchen Wiener durch den Zaun zu geben (aber steck bloß nicht die Finger durch!) und dabei ganz ruhig mit ihm zu reden.

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    Kontaktiere mal dein Rathaus, vielleicht haben die einen Mediator oder jemanden, der diesen Herrn mal bitten kann, das Tor zuzumachen. Wegen des Zauns: Wenn er nichts macht, bleibt dir wohl nichts anderes übrig, als einen Sichtschutz auf deiner Seite anzubringen. Anstatt dich mit dem Hund anzulegen, könntest du vielleicht versuchen, ihn zu besänftigen, indem du ihm Leckerlis durch den Zaun gibst und lieb mit ihm redest. Wenn die Kommunikation mit dem Besitzer nicht klappt, dann vielleicht mit dem Hund. Auch wenn ich weiß, dass das eigentlich nicht deine Aufgabe ist, aber vielleicht beruhigt das die Situation etwas...

    An das Rathaus hatte ich gar nicht gedacht!

    Ich hab schon einen Sichtschutz angebracht, aber der Hund zerfetzt den einfach durch den Zaun. Ich werde sicher kein Vermögen für einen Hund ausgeben, der mir nicht mal gehört...

    Und ich verstehe, was du meinst, aber es fällt mir echt schwer, lieb zu einem Tier zu sein, das versucht, meine Kinder zu beißen...

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    Kikaah
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    Ruf die Polizei, das wird ihn zum Nachdenken bringen, wenn sie an seiner Tür klingeln (falls sie nicht vorher vom Hund gebissen werden :/). Das wird er dann schön selbst ausbaden müssen. So einen Hundebesitzer darf man nicht einfach so davonkommen lassen, er muss unbedingt Verantwortung übernehmen, für das Wohl seines Hundes und der Nachbarschaft.
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    Emla
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    Wende dich mal an deine Gemeinde, vielleicht haben die einen Schlichter oder jemanden, der diesen Herrn mal bitten kann, das Tor zuzumachen.

    Was den Zaun angeht: Wenn er nichts unternimmt, bleibt dir wohl nichts anderes übrig, als auf deiner Seite einen Sichtschutz anzubringen.

    Anstatt dich mit dem Hund anzulegen, könntest du ja versuchen, ihn ein bisschen zu bestechen – also ihm Leckerlis durch den Zaun zu geben und lieb mit ihm zu reden. Wenn man mit dem Herrchen schon nicht reden kann, klappt es ja vielleicht mit dem Hund. Ich weiß natürlich, dass das eigentlich nicht deine Aufgabe ist, aber vielleicht entspannt das die ganze Sache ja ein bisschen...

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