Die "Bezugsperson" beim Hund in einer Beziehung

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Hallo zusammen!

Wie manche von euch wissen, zieht bald Athos bei uns ein, ein Bretonischer Vorstehhund-Welpe. Das Warten wird echt schwer, seit gestern ist er 2 Monate alt und meine guten Vorsätze, ihn noch beim Züchter bei den anderen Hunden (im Haus) zu lassen, damit er besser sozialisiert wird, schwinden gerade so langsam.

Deswegen zerbreche ich mir total den Kopf. Hier ist also die Frage, die mich gerade wurmt (ich mag das Wort total 🤭).

Ich hab immer gehört, dass wenn ein Paar sich einen Hund holt, einer von beiden am Ende immer die Hauptbezugsperson wird. Der Hund hört dann zwar vielleicht auch auf den anderen, aber eben viel schlechter oder er guckt erst seinen "Chef" an, bevor er dem anderen gehorcht usw.

--> Ist das eigentlich wirklich immer so? Können beide Partner auch gleichberechtigt sein? Woran liegt es, dass einer der Boss ist und der andere nicht? Die Zeit, die man zusammen verbringt? Derjenige, der die Kommandos beibringt? Wer füttert? Wer die lautere Stimme hat?

Bei meinen Eltern war das auch immer so: Mein Vater war ganz klar der Chef, dem man nicht widersprochen hat. Meine Mutter hat zwar gefüttert, also haben die Hunde auch auf sie gehört, aber manchmal haben sie erst meinen Vater angeguckt oder sie einfach ignoriert – so nach dem Motto "Hä? Hab nix gehört..." – und erst nach ein paar Minuten reagiert. Und wenn mein Vater was gesagt hat und meine Mutter das Gegenteil, wurde immer das gemacht, was mein Vater wollte.

--> Und weiter... Wie schaffe ich es, dass der Welpe mich als Bezugsperson sieht?

Das wäre mir aus mehreren Gründen wichtig:

1- Es ist ein Riesentraum von mir, einen Hund zu haben und eine super enge Bindung zu ihm aufzubauen. Mein Mann hatte noch nie einen Hund und will eigentlich nur einen, weil er Hunde mag und mir eine Freude machen will, aber die Erziehung interessiert ihn nicht wirklich. Er stellt sich eher das vor, was ich von den Hunden meiner Eltern kenne: Spielen, Kuscheln, Gassi gehen und ein bisschen Gehorsam.

2- Das Ziel ist es, später mit dem Hund und meinem Pferd auszureiten. Da muss er einfach auf mich hören, selbst wenn ich oben auf meiner Stute sitze. Ich glaube, wir brauchen da eine echte Bindung, damit der Hund meine Worte nicht nur als "zweitrangig" ansieht.

3- Mein Mann wird schnell weich und ist super inkonsequent (jedenfalls bei der Katze). Für die Erziehung ist das nicht so toll. Er macht das zwar nicht, wenn ich dabei bin, aber wenn ich am Wochenende bei meinen Eltern bin, hat die Miez quasi Urlaub XD Er passt nicht auf, sie springt überall hoch, er lässt sie im Bett schlafen, obwohl sie unter der Woche bei mir nicht mal ins Schlafzimmer darf... Ich will mir gar nicht vorstellen, wie das mit dem Welpen wird! Okay, ich greife vielleicht vor, er hat versprochen, es beim Hund nicht zu machen, weil er gesehen hat, dass das der Katze nicht gutgetan hat (sie ist echt anstrengend), und ich glaube ihm auch.

...(Fortsetzung folgt)

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17 Antworten
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    Mel1 Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    Na ja, warum raufst du nicht einfach mit deinem Hund, wenn das ein Spiel ist, das du magst?

    Ich hab nicht so viel Erfahrung mit dem Zusammenleben als Paar und hatte auch noch keinen Hund, den man sich zu zweit angeschafft hat.

    Aber ich hab das Gleiche beobachtet, was andere hier schon beschrieben haben: Es ist nicht unbedingt derjenige, der am meisten gibt, der dann als Bezugsperson ausgesucht wird.

    Bei meinen Eltern war es egal, wer von beiden das Futter gegeben hat (das war je nach Hund unterschiedlich) oder wer Gassi gegangen ist... es war immer meine Mutter, auf die alle ihre Hunde gehört haben. Ganz einfach, weil mein Vater es nicht drauf hat und es ihm, glaube ich, auch ziemlich egal ist 😅

    Ihre Hunde hören auf mich genauso gut wie auf meine Mutter, obwohl sie mich nur eine Stunde am Tag sehen. Ich bin jetzt kein dritter „Chef“ oder so, die Hunde sind einfach nur gut erzogen.

    Mein Vater hingegen, auf den ihre eigenen Hunde überhaupt nicht hören, konnte problemlos mit meinem Argentinier spazieren gehen. Nicht, weil mein Hund ihn als Herrchen angesehen hätte, sondern weil er wusste: Wenn er nicht pariert, gibt’s kein Gassi. Er war also nicht dumm und hat gehört, um rauszukommen. Aber kaum waren sie wieder zu Hause, war’s damit auch schon wieder vorbei 😅

    Ich glaube, in einer Beziehung gibt es oft einen, auf den besser gehört wird, manchmal aber auch nicht. Ich kenne Paare, bei denen das echt ausgeglichen ist und der Hund auf beide gleich gut hört.

    Aber letztendlich entscheidet sowieso der Hund. Mach dir keinen Kopf und erzwinge nichts.

    Genießt die Zeit mit dem Neuzugang!

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    Lewina
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    Ihr bringt mich echt zum Lachen!

    Mein Mann hatte noch nie einen Hund, nicht mal als Kind (eigentlich gar keine Tiere, sein Bruder war gegen Tierhaare allergisch), aber er sieht halt vor allem das wilde Rumtoben und so! ^^ Ist ja auch schön, ich bin mir sicher, dass der Hund das toll finden wird! Ich kabbel mich auch total gerne mit Hunden, ich hatte mega Spaß mit der Retriever-Hündin von meinem Onkel, als sie so 9-10 Monate alt war und wir einen Monat lang auf sie aufgepasst haben, aber ich hab mir fest vorgenommen, das mit unserem eigenen nicht zu machen ^^

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    Balista
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    Ja, das ist sein erster eigener Hund als Erwachsener. Er hatte früher aber schon Hunde bei seinen Eltern, darunter einen Foxterrier, von dem er mir ständig erzählt (den hab ich in seinem letzten Lebensjahr sogar noch kennengelernt). Er hat damals wohl genau das Gleiche gemacht: Raufspiele, ihn immer wieder necken, damit er reagiert... und ein Foxterrier reagiert ja bekanntlich ziemlich fix! 😅

    Aber sie haben sich wohl echt geliebt, auch wenn mein Mann meinte, dass er als Kind mehr als einmal gezwickt wurde (und er findet das heute noch total witzig...).

    Kurz gesagt, er ist einfach geblieben, wie er war: ein richtiger Kindskopf eben 😁

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    Flip-Cockwood
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    @Balista :

    Oh ja, sieht ganz danach aus! Genau so ist es! Ist das für deinen Mann auch der erste Hund? 😉

    Meiner sagt, dass Rio ihn als seinen Spielkumpel ansieht 😁

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    Balista
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    @Flip: Sieht so aus, als hätten wir das gleiche Pärchen-Profil 😁

    Mein Mann beschwert sich auch ständig, dass Pin-Up ihn öfter anspringt als mich oder dass sie bei ihm manchmal nicht so gut hört... aber er legt es ja auch drauf an! Wir spielen einfach total unterschiedlich mit ihr.

    Bei mir gibt es hauptsächlich Apportier- und Suchspiele. Den Rest der Zeit machen wir entspannte Spaziergänge ohne Leine und kuscheln viel. Das war's. Mein Mann hingegen rauft mit ihr oder setzt sie wie ein Kind auf seinen Schoß (und Pin-Up liebt das natürlich 🙄)... und er neckt sie total oft (macht zum Beispiel komische Geräusche, damit sie richtig aufdreht, und er amüsiert sich dann köstlich darüber). Kein Wunder, dass sie dann bei uns ganz unterschiedlich reagiert...

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    Flip-Cockwood
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    Eigentlich ist das eher unsere eigene Wahrnehmung und wie wir das Ganze benennen, wenn wir von einer „einzigen Bezugsperson“ sprechen. Ich hab eher das Gefühl, dass der Hund einfach immer versucht, das Beste für sich rauszuholen und sich dabei jedem Menschen individuell anpasst. Er reagiert also einfach unterschiedlich, je nachdem, wen er gerade vor sich hat. Wenn mein Hund meinen Partner immer noch anspringt, mich aber nicht, oder wenn er bei ihm noch die Zähne einsetzt und bei mir nicht, dann liegt das nicht unbedingt daran, dass ich die einzige Bezugsperson bin. Es liegt eher daran, dass mein Partner von Anfang an nicht so konsequent war... Die Signale waren einfach nicht dieselben, und deshalb ist auch das Verhalten unterschiedlich...
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    B
    Bangdji Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    Bei uns hatte Rocky, der Hund meiner Mutter, wirklich nur eine einzige Bezugsperson (er hatte aber auch eine schwere Vergangenheit). Er hat mich geduldet und mit der Zeit gelernt, beim Gassi gehen wenigstens ein bisschen auf meine Kommandos zu hören. Am Anfang ist er mir ständig abgehauen und allein losgezogen.

    Gypsie und Dingo, meine Hunde, mögen mich am liebsten, aber sie hören auch auf die anderen Familienmitglieder und haben sie total gern.

    Joyna, die Hündin meiner Mutter, bevorzugt meine Mutter, hört aber auch auf mich.

    Dabei bin ich es, die mit ihnen rausgeht und mit ihnen spielt. Aber so ist das halt, jeder Hund hat seinen Lieblingsmenschen. Dingo hat sich das ganz allein ausgesucht. Er kam wie das fünfte Rad am Wagen zu uns und gehörte quasi niemandem, aber er hat sich richtig reingehängt, um sich seinen Platz bei mir zu erkämpfen.

    Alle, bis auf Rocky, sind aber auf jeden Fall eng mit jedem einzelnen Familienmitglied verbunden.

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    Docline
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    Meine Eltern hatten schon immer Hunde und mir ist nie aufgefallen, dass einer von beiden mehr als „Herrchen“ oder „Frauchen“ angesehen wurde als der andere. Mein Vater hat sich mehr Zeit für die Erziehung genommen und hatte einen engeren Draht zu ihnen, meine Mutter hat das Futter gegeben und hatte eine ganz natürliche Autorität, die völlig klar war. Die Zeit fürs Gassi gehen mit dem einen, dem anderen oder beiden war wohl ziemlich ausgeglichen.

    Als mein Partner noch lebte, hatten wir am Anfang jeder unseren eigenen Hund. Da hat jeder Hund seinen ersten Besitzer als Hauptbezugsperson behalten. Bei den Hunden danach weiß ich es nicht so genau; ich schätze, sie haben sich mehr an mich gehalten, weil ich einfach öfter da war. Aber wir haben uns nie wirklich die Frage nach dem „Haupt-Besitzer“ gestellt, wahrscheinlich weil es einfach nichts Offensichtliches gab.

    -

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    Lewina
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    Ja, die Zeit zieht sich echt! Eigentlich sollten wir ihn am Mittwoch, den 9. Dezember abholen, aber am Ende passt es dem Züchter am Sonntag, den 6. doch besser... Ich denke mal, auf die 3 Tage kommt es bei der Entwöhnung nicht an, und so sind es 3 Tage weniger Wartezeit, also wird es schon Sonntag 🤭

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    ?
    Anonymer User Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    Athos wird sich wahrscheinlich eher an dich binden, weil du eine Frau bist. Wenn du ihn dann auch noch fütterst, ist das sicher ein Pluspunkt.

    Wobei manche Hunde einfach eine männliche Bezugsperson brauchen, ich glaube, das kann man nicht wirklich steuern. Eins ist aber sicher: Je mehr Zeit und Aufmerksamkeit du ihm schenkst, desto mehr wird er sich auf dich fixieren.

    Hab noch etwas Geduld, die Tage ziehen sich jetzt sicher total.

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  • 10 Kommentare zu 17

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