Hund beißt, wenn man ihn ausschimpft

?
Anonymer User Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
Melden

Hallo zusammen,

wie verhält man sich am besten, wenn der eigene Hund einen anknurrt oder beißt, nachdem man ihn gerade ausgeschimpft hat?

Oder wie sollte man einen Hund ausschimpfen, der einen anknurrt oder versucht zu beißen?

Mein Hund ist gegenüber anderen Hunden überhaupt nicht dominant, im Gegenteil, er lässt sich eher alles gefallen und wehrt sich nicht mal, wenn ein anderer Hund versucht ihn anzugreifen.

Er ist eigentlich total verschmust, lieb und hört im Allgemeinen gut, außer wenn er etwas zu Essen in der Nase hat. Am schlimmsten ist es beim Gassigehen, da ist er ständig auf der Suche nach allem, was so rumliegt, und hört dann manchmal überhaupt nicht mehr auf mich.

Wenn er beim Spaziergang was zu Fressen gewittert hat, schaltet er auf Durchzug. Wenn ich versuche ihn zu stoppen, knurrt er mich an, zeigt die Zähne und beißt manchmal sogar zu. Ich versuche zwar immer mit dem Kommando „Aus“ vorzusorgen, aber wenn er ohne Leine läuft, ist das echt schwierig. Nach jedem „Ausraster“ lasse ich ihn „Platz“ machen und warte, bis er aufhört zu knurren, bevor ich ihn lobe. Aber das hält ihn nicht davon ab, es beim nächsten Mal wieder so zu machen. Ich hab das Gefühl, dass mein Verhalten gar nichts bringt. Er hat es schon geschafft mich zu beißen, zum Glück hatte ich jedes Mal meine Jacke an, sodass ich nichts gespürt habe, aber schön ist das trotzdem nicht. Vor allem schauen mich die Passanten in solchen Momenten immer an, als wäre ich eine schlechte Hundebesitzerin -_-

Wenn er mich beißt, packe ich ihn im Nacken und verlange wieder ein „Platz“, wobei ich mit der Hand auf seinen Nacken drücke, um ihn am Boden zu halten. Normalerweise warte ich ein paar Minuten und setze die Runde dann fort. Aber neulich war ich so am Ende, dass ich ihn an die Leine genommen habe und sofort umgedreht bin, um nach Hause zu gehen. Der Spaziergang war total gelaufen und ich war glaube ich genauso enttäuscht wie mein Hund. Als wir zuhause waren, habe ich ihn in ein anderes Zimmer gesperrt, aber nach einer Stunde hat er angefangen zu jaulen, weil er wieder zu mir wollte :(

Übersetzt Französisch
icon info

Die Inhalte des Forums werden teilweise aus anderen Sprachen übersetzt, und Beiträge können Länder mit unterschiedlichen Tierschutzgesetzen betreffen. Informieren Sie sich daher gründlich, bevor Sie Entscheidungen treffen.

Da das Forum automatisch von einer KI übersetzt wird, können die Übersetzungen Fehler enthalten.

Editor wird geladen

Schreibe deine Nachricht und lade anschließend, wenn du möchtest, ein Foto hoch. Wir bitten dich, im Austausch höflich zu bleiben.

Ihr Beitrag wird für alle Mitglieder des internationalen Wamiz-Forums sichtbar sein.

20 Antworten
Sortieren nach:
  • Yukimi
    Yukimi Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
    Melden
    Ich verstehe die Ausgangssituation noch nicht ganz. Läuft er beim Spaziergang mit oder ohne Leine? Ich finde, der Spaziergang sollte so ablaufen: * Ohne Leine dort, wo der Hund sich nicht in Gefahr bringen kann. Da lässt du ihn einfach sein Ding machen und schnüffeln, wie er will: Da gibt es dann auch keinen Konflikt. / * Mit Leine, bei Fuß, kurze Leine und schön senkrecht, so dass er die Nase gar nicht erst auf den Boden bekommt, sobald der Freilauf nicht mehr sicher ist. Auch da gibt es keinen Konflikt, wenn du lernst, wie man die Leine richtig führt. Ich habe nicht ganz kapiert, was die „Blödsinnigkeiten“ deines Hundes beim Gassi sind, oder warum du mitten im Spaziergang „Platz“-Übungen machst. Tschuldige, aber durch deine Beschreibung konnte ich mir das nicht so recht vorstellen. - Was die Blicke der Passanten angeht: Entscheide dich ein für alle Mal, dass dir das egal ist, das nimmt schon mal Druck raus. - Wenn dein Hund dich gebissen hat, ist es nicht mehr an der Zeit, Fehler zu analysieren, sondern ihm klar zu zeigen, dass das so nicht läuft und du der Stärkere bist. Also ja, ein sehr festes Halten in einer Unterwerfungsposition, bis der Hund sich beruhigt, scheint mir da unumgänglich. Ich gehe mit meinem Hund sowohl mit als auch ohne Leine spazieren. Kommt ganz drauf an, wo ich bin: im Wald oder in der Stadt. Hier geht es mir um den Moment, wenn er OHNE Leine ist und was Schlechtes oder sogar Gefährliches frisst und ich ihn stoppen will. Das Ergebnis: Flucht, Knurren, Beißen. Ich versuche jedes Mal mit dem Kommando „Aus“ vorzubeugen, aber das klappt nicht immer. In dem Moment rennt er dann mit seiner Beute weg und schluckt sie runter. Er frisst alles, was so rumliegt: altes Essen, Pferdemist... Das ist das, was ich mit „Blödsinn“ meine. Ich schimpfe nicht wegen jedem Mist mit ihm, aber das hier kann echt gefährlich für ihn werden. Ich mache keine „Platz“-Übungen an sich. Ich verlange das „Platz“ von ihm, wenn er anfängt, mich anzuknurren. Ich sage „Platz“, warte, bis er runterkommt und dann lobe ich ihn. Natürlich streichle ich ihn nicht, wenn er mich gerade gebissen hat. Wenn es zum Biss kommt, gibt es ein „Nein“ und ich drücke seinen Kopf auf den Boden, um ihn in der Platz-Position zu halten. Dann lasse ich ihn los, warte ein paar Minuten und nehme ihn für ein Stück des Weges wieder an die Leine. Meine Frage ist: Ist mein Verhalten so richtig? Gibt es eurer Erfahrung nach einen besseren Weg? Weil obwohl ich das jedes Mal so mache, sehe ich keine Besserung. Vielleicht sollte ich ihn, wie @Irisea14 meinte, nach einem Biss bis zum Ende des Spaziergangs an der Leine lassen und nicht nur für ein kurzes Stück. **Hallo, ich habe einen Staff-Mix aus dem Tierheim und verstehe genau, wovon du redest. Ich habe mir einen Hundetrainer geholt, nur so jemand kann dir wirklich helfen. Das sind die Profis für die besten Antworten. Meine war beim Gassi gehen manchmal auch der Horror, aber wenn ich ihre Aufmerksamkeit kriegen wollte, damit sie z. B. bei Fuß kommt, musste ich ihr zeigen, dass Zurückkommen kein Knast ist, sondern eine Belohnung. Meine liebt Stöckchen, also kommt sie zurück, zieht dran, wir spielen kurz und hopp, sie darf wieder laufen. Dann wiederholen wir das Ganze. Ich glaube, dein Hund ist irgendwie „falsch gepolt“. Versuch es mal mit Belohnungen, aber dafür suchst du dir am besten einen Profi, damit du das Leckerli nicht im falschen Moment gibst. Schau dir mal die Videos von Esprit Dog an, die haben gute Tipps und man sieht viele verschiedene Situationen... Kurz gesagt, ich bin kein Profi, aber was mir geholfen hat (und immer noch hilft), ist der Hundetrainer. Du hast das Vertrauen deines Hundes verloren und das musst du wieder aufbauen... viel Erfolg dir!**
    Übersetzt Französisch
    M
    Mariehg Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
    Melden

    Hallo, ich habe genau das gleiche Problem mit meiner 10 Monate alten Schäferhündin. Wir hatten schon direkt nach ihrem Einzug Stress; sie hat uns aus Frust attackiert (wenn wir geschimpft haben, wenn wir das Spiel beendet haben oder wenn wir am Ende der Gassi-Runde nach Hause wollten). Wir haben eine Verhaltensberaterin dazugeholt, die uns erklärt hat, dass:

    1. Die Tipps der Hundetrainer, den Hund auf den Rücken zu werfen oder im Nacken zu packen, absolut falsch waren, weil unsere Hündin das in unserem Fall gar nicht verstanden und als Angriff gewertet hat.

    2. Unsere Hündin wohl zu wenig von ihrer Mutter gelernt hat, tja.

    Wir haben mit diesen Sachen aufgehört und dann war auch erst mal alles wieder gut.

    Aber ab und zu, so alle paar Wochen, fängt sie wieder damit an. Nur hat sie nicht mehr die Kraft von dem 4 Monate alten Welpen, den wir damals hatten, als die Trainerin da war. Sie beißt jetzt richtig fest zu, und auch wenn das für sie "Spiel" ist, ist es für uns ein Angriff.

    Das Problem ist: Normalerweise lenken wir sie ab, geben ein Kommando, sie hört, wir belohnen sie und der Spaziergang geht normal weiter. Aber jetzt geht es eben nicht mehr normal weiter – sie attackiert uns einfach weiter, während wir laufen. Und zwar uns BEIDE.

    Wir wissen echt nicht mehr weiter, weil uns das Angst macht, auch wenn es nur selten vorkommt. Sie wird ja immer älter und stärker!

    Es liegt nicht daran, dass wir nicht konsequent genug wären, und wir schlagen sie natürlich auch nicht! Wir kommen völlig fertig von diesen Spaziergängen zurück und die Hündin ist den restlichen Tag über unmöglich!

    Die einzigen Hundetrainer, die scheinbar mit solchen Fällen klarkommen, wohnen ewig weit weg und unsere Verhaltensberaterin ist mit ihrem Latein am Ende..

    Übersetzt Französisch
    R
    Roukia83690 Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
    Melden

    Hi, ich sehe genau, was für ein Problem du mit deinem Hund hast. Er hat einfach kein Selbstvertrauen gegenüber anderen Hunden. In so einem speziellen Fall ist es deine Aufgabe, ihn vor den anderen zu schützen. Aber pass auf, dass du dabei nicht selbst unter Stress gerätst, sonst kann das echt gefährlich werden.

    Was das Ignorieren von Kommandos angeht, egal ob an der Leine oder ohne: Ich empfehle dir eine Dressurleine, so wie man sie von Hundeausstellungen kennt. Die legst du ganz oben im Nacken an. Das tut ihm nicht weh, aber du hast ihn so viel besser unter Kontrolle.

    Falls er nach dir schnappt oder dich anknurrt, sag klar und deutlich „Nein“, ohne zu schreien. Wenn er trotzdem beißt, bringt es nichts, den Spaziergang einfach nur wütend abzubrechen, das kapiert er nicht. Du musst ihn auf die Seite legen, in die Unterwerfungsposition, und ihm da keine Wahl lassen. Wenn er sich wehrt, kannst du ihm mit dem Bein einen kleinen Impuls geben und gleichzeitig auf die Flanke drücken, damit er sich hinlegt – nicht zu fest, aber bestimmt genug.

    Sobald er auf der Seite liegt, drück seinen Kopf sanft runter und lass ihn erst aufstehen, wenn du es sagst. Du entscheidest, nicht er. Wenn er ruhig bleibt und nicht mehr versucht aufzustehen, wartest du 5 Minuten, leinst ihn wieder an und ihr geht nach Hause. Da schickst du ihn in sein Körbchen. Lass ihn aber nicht allein; wenn er jault, sag „Nein“ und ignorier ihn ansonsten. Und ganz wichtig: Bloß nicht loben, wenn er wieder ruhig ist! Sonst denkt er noch, er kriegt für das Verhalten Belohnungen. Das entspannte Verhalten muss für ihn zur Normalität werden. Meine Methode wirkt vielleicht ein bisschen grob, aber keine Sorge, ich hab schon etliche Hunde so umerzogen und das sind heute die liebsten Tiere. Weh tut ihnen das absolut nicht.

    Wenn es gar nicht besser wird, such dir am besten einen erfahrenen Hundetrainer.

    Danke, tschüss, liebe Grüße an deinen Schatz und viel Erfolg!

    Übersetzt Französisch
    ?
    Anonymer User Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
    Melden

    Also, ich hab mal meine Züchterin gefragt: Wenn meine nicht hört, bleib ich ganz ruhig. Schreien bringt überhaupt nichts. Versuch, so neutral wie möglich zu bleiben, runzel die Stirn, um zu zeigen, dass du unzufrieden bist, und sperr ihn für 5 Minuten in einen separaten Raum. Danach machst du die Tür wieder auf und ignorierst ihn komplett.

    Jetzt fragst du dich sicher: Was mach ich beim Spaziergang? Da kann man ihn ja schlecht wegsperren. Das Körbchen sollte übrigens nie eine Strafe sein. Meine Hündin hört draußen eigentlich ganz gut, hat aber manchmal so Ausraster. Ich versuch das dann so gut wie möglich zu lenken, indem ich ihre Aufmerksamkeit zurückfordere, sie „Sitz“ und „Bleib“ machen lasse und sie dann belohne. In deinem Fall beißt er ja und wird aggressiv. Da ist Ignorieren die beste Strafe. Ein klares NEIN, dann nimmst du ihn an die Leine und ignorierst ihn. Nicht anschauen, nicht aufregen und einfach nach Hause gehen. Daheim nimmst du ihm dann Wasser und Napf weg. Und ignorier ihn weiter. (War ein Tipp vom Tierarzt).

    Ich teste momentan aber auch eine Methode, die mir hier im Forum empfohlen wurde und die heute echt gut funktioniert hat. Wenn er aggressiv wird, hebst du ihn an der Leine vorne leicht an. Also so, dass die Vorderpfoten in der Luft hängen und nur noch die Hinterpfoten auf dem Boden stehen. In der Haltung ist der Hund erst mal machtlos. Das machst du so lange, bis er sich beruhigt hat, dann setzt du ihn wieder ab mit einem „Sitz“ und „Bleib“. Wenn er wieder anfängt, wiederholst du das Ganze. Bei mir hat’s heute geklappt, aber vielleicht ist das bei dir ja ein anderer Kontext. Auf jeden Fall ist es gewaltfrei.

    Übersetzt Französisch
    ?
    Anonymer User Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
    Melden

    Neu !!! HIER IST EINE sichere UND bewährte Methode, um deinen Hund in nur 15 Min. am Tag zu bändigen

    http://go.banajo.neoaid.3.1tpe.net

    Übersetzt Französisch
    ?
    Anonymer User Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
    Melden

    Hallo, das Problem kenne ich auch nur zu gut.

    Welpen entdecken ja generell erst mal alles mit ihrem Maul. Am Anfang, und eigentlich auch heute noch (wenn auch etwas seltener), hat meine Hündin Kot gefressen – für sie ist das wie Trüffel. Ich glaube (ist aber nur meine Meinung), dass dein Hund gar nicht versteht, warum du ihn ausschimpfst.

    Fang am besten erst mal in Ruhe zu Hause an. Und denk dran: Ein Hund, der knurrt, bevor er beißt, ist eigentlich ein gutes Zeichen. Er „warnt“ dich quasi, auch wenn ich so ein Verhalten natürlich auch nicht dulde.

    Einmal haben wir meiner Hündin einen Knochen gegeben. Ich war gerade am Telefon, als ich plötzlich Knurren und Schreie hörte. Ich bin dann zu meinem Freund, der ein eingerolltes Magazin in der Hand hielt und die Hündin hat die Zähne gefletscht... Oha! „Ich wollte ihr den Knochen wegnehmen, um ihn ihr später wiederzugeben“, meinte er nur. Ich bin dann dazwischengegangen, hab die Hündin geschnappt und sie erst mal in ein anderes Zimmer gebracht. Dann haben wir unsere Züchterin angerufen und sie um Rat gefragt.

    Sie meinte, wenn wir dem Hund was wegnehmen wollen, müssen wir einfach nur tauschen. „Ich nehm dir den Knochen weg, aber dafür kriegst du ein Stück Käse“ (zum Beispiel). Der Hund versteht nämlich gar nicht, warum wir ihm etwas wegnehmen, was wir ihm vorher gegeben haben – für ihn macht das ohne ersichtlichen Grund keinen Sinn.

    Und das hat echt funktioniert. Vermeide es am besten auch, ihm Sachen direkt in seinem Körbchen (seinem Rückzugsort) zu geben, wenn das geht.

    Probier es mal so: Gib ihm was, zum Beispiel einen Knochen. Geh dann zu ihm und lock ihn mit was noch Leckererem weg. Gib ihm das Leckerli und nimm den Knochen kurz an dich. Dann gibst du ihm den Knochen sofort wieder zurück. Mach das ein paar Mal. So denkt sich dein Hund: „Ist ja nicht schlimm, sie gibt’s mir ja wieder!“

    Aber ACHTUNG! Das klappt vor allem dann gut, wenn man früh damit anfängt. Man sollte sein Glück natürlich auch nicht herausfordern! Manche Tierärzte oder Hundetrainer meinten zu mir, ich solle sie einfach machen lassen. Da war ich aber anderer Meinung, denn für mich beißt man nicht die Hand, die einen füttert (meine Meinung halt). Weil, was ist, wenn er sich mal die Fernbedienung schnappt? Oder ein Feuerzeug? Wie soll man ihm das dann wegnehmen, wenn er sich so verhält?

    Also hab ich diese Methode ganz behutsam angewendet und es hat geklappt. Es braucht Geduld, aber meine Hündin war da ja auch noch klein. Inzwischen kann ich ihr alles wegnehmen, sie zeigt keinerlei Aggressivität mehr.

    Übersetzt Französisch
    Kikaah
    Kikaah Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
    Melden

    Der Hund ist ja so schon aggressiv genug, und zwischen den beiden ist es eh schon total angespannt, sobald Futter im Spiel ist. Ich glaube echt nicht, dass diese Methode auch nur ansatzweise die beste ist, ganz im Gegenteil... Außerdem ist es gar nicht so einfach, einen Hund mal eben auf den Rücken zu drehen. Er ist zwar kein großer Hund, aber wenn sie nicht gerade Bodybuilderin ist, wird sie sich da echt schwer tun... und er wird sie dann garantiert beißen!

    Übersetzt Französisch
    ?
    Anonymer User Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
    Melden

    Ich finde, das ist ein guter Ansatz, aber vielleicht solltest du ihn mal auf den Rücken in die Unterwerfungsposition legen. Er muss einfach kapieren, dass du das nicht durchgehen lässt und dass du stärker bist als er!

    Übersetzt Französisch
    ?
    Anonymer User Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
    Melden

    Guten Abend,

    Knurren ist ein ganz normales Verhalten bei Hunden. Er zeigt dir damit einfach, dass ihm die Situation oder dein Verhalten gerade nicht passt, ihn stresst oder ihm Angst macht. Die Trainer in unserer Hundeschule, die mit positivem Training arbeiten, erklären das immer so: Ein Hund, der knurrt, ist ein Hund, der warnt. Wenn du Gewalt oder Zwang benutzt, um ihm das Knurren zu verbieten, ist das Risiko echt riesig, dass er irgendwann in einer stressigen Situation ohne Vorwarnung (also ohne vorher zu knurren) heftig zubeißt, weil du ihm ja beigebracht hast, nicht mehr zu warnen. Wir haben selbst einen Welpen, der in bestimmten Situationen knurrt. Seit wir versuchen zu verstehen, warum er das macht (er mag es zum Beispiel gar nicht, angefasst zu werden, wenn man mit ihm schimpft), macht er es kaum noch.

    Ich kann dir echt nur raten, mal zu einem Hundetrainer zu gehen, der über positive Verstärkung arbeitet, oder dich bei einem entsprechenden Verein zu informieren. Ich bin mir sicher, dass das dein Problem lösen wird, weil sie versuchen werden zu verstehen, warum er in der jeweiligen Situation knurrt (wir haben mittlerweile gar keine Probleme mehr mit unserem Hund, obwohl wir früher echt alles hatten: Knurren, Schnappen etc. – und das alles, ohne jemals andere Strafen als mal ein paar Sekunden Auszeit zu benutzen).

    Viel Erfolg! :)

    Übersetzt Französisch
    Kikaah
    Kikaah Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
    Melden

    Frisst er denn genug und ist das Futter auch wirklich passend? Viele Trockenfutter-Sorten haben eine echt miese Qualität, da kann man füttern so viel man will – wegen der Zusammensetzung haben sie dann trotzdem noch Hunger... Da solltest du vielleicht mal ansetzen. Ansonsten würde ich dir raten, zu Hause in aller Ruhe zu trainieren, dass Futter auf dem Boden tabu ist: Bevor du abwartest, dass er sich was schnappt, um ihn dann auszuschimpfen, lass ihn lieber auf Distanz „Sitz“ oder „Platz“ machen und sag ihm, dass er warten soll. Es wird sicher mal nicht klappen, aber bleib einfach dran... Futter vom Boden ist ein No-Go! Und wenn er sich doch mal was Verbotenes schnappt, dann werd bloß nicht hektisch oder sauer und bedräng ihn... biete ihm stattdessen was viel Leckereres an (hab am besten immer ein paar Fleischstückchen parat).

    Übersetzt Französisch
  • 10 Kommentare zu 20

    Mehr anzeigen
  • Du hast eine Frage oder möchtest etwas mitteilen? Los geht's!