Ich habe Angst vor meiner neu adoptierten Katze

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Hallo.

Ich hatte in meinem Leben schon mehrere Katzen, meine letzte ist vor einem Jahr leider ziemlich jung an einem Herzfehler gestorben. Er war ein großer, total lieber und sanfter Kater.

Ich habe lange gebraucht, um zu trauern, und habe vor zwei Wochen einen Kater aus dem Tierheim adoptiert. Er ist ein lieber 2-jähriger Kerl, eigentlich recht entspannt, aber draußen noch ein bisschen ängstlich.

Die ersten 10 Tage liefen ziemlich gut. Der Kater war total verschmust, ich war super happy und wir haben nachts eng aneinander gekuschelt geschlafen. Er frisst gut, ist stubenrein, macht nichts kaputt – ich kann ihm eigentlich nichts vorwerfen..

Ich glaube deshalb, dass ich langsam verrückt werde. Ich hatte eine komplizierte Woche mit viel Stress und Müdigkeit. Ein Freund von mir liegt im Sterben im Krankenhaus, ich habe ihn diese Woche besucht, und am nächsten Morgen hat mich der Kater im Bett gebissen. Nicht fest, aber er hat gebissen. Er fordert sehr viel Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten und miaut viel.

Seit diesem Moment habe ich wie eine Art panische Angst vor meinem Kater entwickelt. Ich glaube, in meinem Kopf vermischt sich gerade alles, ich bin von Natur aus eher ängstlich.

Seit zwei Nächten schaffe ich es nicht mehr, ihn bei mir schlafen zu lassen. Es fällt mir schwer, ihn zu streicheln, weil ich direkt Panik bekomme. Ich schreibe euch gerade isoliert in meinem Zimmer, weil mich seine Anwesenheit ängstigt. Ich bin voller Angst, Scham und Traurigkeit.

Ich versuche, das rational zu sehen, und weiß, dass er mir nichts tun wird, aber es ist stärker als ich. Ich habe Angst, dass mein Verhalten ihm schadet und ihn traumatisiert. So etwas habe ich noch nie gefühlt. Ich habe das Gefühl, die einzige Lösung ist, ihn zurück ins Tierheim zu bringen.

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3 Antworten
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    Oieequilateral5853 Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
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    Guten Abend, vielen lieben Dank euch beiden für eure Nachrichten und eure einfühlsamen Worte. Mir ist bewusst, dass das Problem bei mir liegt und nicht an der Katze, und dass ich mich noch schlechter fühlen würde, wenn ich ihn weggebe. Aber wenn die Angst so groß ist, scheint die Rückkehr in die eigene Komfortzone die einzige Lösung zu sein. Hier zu schreiben hat mir echt gutgetan, und eure Antworten auch. Ich habe auch dem Tierheim eine Nachricht geschickt, sie wollen mich morgen zurückrufen, um sich mal mit mir auszutauschen. Seit gestern und nach ein bisschen Ruhe habe ich es geschafft, wieder ein paar Streicheleinheiten zuzulassen, ohne dass die Angst zu stark wurde. Ich konnte auch ein wenig mit ihm spielen und ihm Leckerlis geben, ohne Angst zu haben. Mir ist auch wieder eingefallen, dass sich meine Angst schon früher auf total absurde Dinge oder Momente fixiert hat und dass das am Ende immer vorbeiging. Ich glaube, ich bin noch nicht bereit, wieder mit ihm zusammen zu schlafen, weil er gerne sehr nah an mein Gesicht kommt und ich mich mit mir selbst und ihm noch nicht sicher genug fühle. Er ist manchmal ziemlich „stürmisch“, wenn er seine Kuscheleinheiten einfordert, und ich denke, daher kam auch der Biss. Andererseits ist er aber auch recht schreckhaft, was zum Beispiel Geräusche angeht, aber auch bei seinen Spielsachen bekommt er schnell mal Angst. Er zuckt dann zusammen und ich erschrecke mich auch gleich mit. Er hat kaum gemiaut, als ich die Schlafzimmertür zugemacht habe, also hatte ich den Eindruck, dass er damit ganz gut klarkommt. Er ist in seinem Verhalten und seinem Appetit weiterhin stabil, was mich in Bezug auf sein Wohlbefinden beruhigt. Danke nochmal, eure Nachrichten gehen mir echt ans Herz.
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    Hallo,

    ich bin mal ganz direkt zu dir, aber wirklich lieb gemeint: Was du gerade fühlst, ist nicht „unnormal“... das ist eine emotionale Überlastung.

    Du hast in kürzester Zeit mehrere heftige Dinge erlebt:
    – den Verlust einer Katze, die du sehr geliebt hast
    – die Trauer, die noch ganz frisch ist
    – eine Adoption (was an sich schon eine krasse Umstellung ist)
    – Stress + Müdigkeit + jemand aus der Familie im Krankenhaus

    Und mitten in dem Ganzen... hat deine Katze gebissen. Auch wenn es nur leicht war.

    👉 Dein Gehirn hat einfach eine Verknüpfung erstellt: Gefahr + Stress + Emotionen = Angst.
    Nicht deine Katze ist das Problem. Es ist der Kontext.

    Dabei ist das, was du über sie schreibst, doch total klar:
    ✔ verschmust
    ✔ stubenrein
    ✔ ruhig
    ✔ menschenbezogen
    ✔ fordert Aufmerksamkeit ein

    Von so einer Katze träumt man eigentlich.

    Der Biss am Morgen?
    Wahrscheinlich nur ein falsch interpretiertes oder schlecht dosiertes Verhalten:
    – eine etwas grobe Aufforderung nach Aufmerksamkeit
    – Aufregung
    – oder einfach ein Missverständnis

    👉 Das ist keine aggressive Katze.

    Der eigentliche Knackpunkt ist der hier:

    „Ich habe eine panische Angst vor meiner Katze entwickelt“

    Das ist dein eigenes Signal. Nicht ihres.

    Und Weglaufen (sie allein lassen, Kontakt meiden, nicht mehr zusammen schlafen) birgt leider das Risiko:
    – deine Angst zu verstärken
    – sie total zu verwirren
    – die Bindung kaputtzumachen, die eigentlich so gut angefangen hat

    💡 Was ich dir rate, ganz einfach und ohne Druck:

    – fang wieder mit kurzen, positiven Interaktionen an (5-10 Minuten)
    – setz auf Spielen (das kanalisiert die Energie total)
    – vermeide zu intensive Momente (wie das enge Aneinander-Schlafen für den Moment)
    – lass die Bindung schrittweise wieder kommen, ohne dich zu zwingen

    Und vor allem:
    👉 Triff keine radikalen Entscheidungen in diesem emotionalen Zustand.

    Ich bin mal ehrlich zu dir:
    Die Katze zurück ins Tierheim zu bringen, bei allem, was du beschreibst...
    das wirst du wahrscheinlich zutiefst bereuen, wenn der Sturm erst mal vorbei ist.

    Denn diese Katze ist nicht das Problem.

    Pass auch auf dich selbst auf. Du hast echt viel weggesteckt.

    Und falls es dich beruhigt:
    Solche Phasen sehen wir oft bei sensiblen Adoptanten... und in den allermeisten Fällen legt sich das komplett, sobald der emotionale Stress nachlässt.

    Viel Kraft dir 🤍
    Chatzen 🐾

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    ProvetoJuniorConseil
    Provetojuniorconseil Symbol, das die Flagge darstellt Französisch
    Verifizierter Experte
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    Hallo,

    eine Katze aus dem Tierheim zu adoptieren, nachdem du ein anderes Tier verloren hast, an dem du sehr gehangen hast, ist echt schwer. Sowohl für dich als auch für deine Katze bedeutet das, dass ihr erst wieder lernen müsst, zu vertrauen und zu lieben.

    Klar, die Umstände und deine ängstliche Art können dich gerade sehr sensibel und dünnhäutig machen. Deshalb hat dich der Biss deiner Katze emotional wahrscheinlich viel härter getroffen, als es in einem anderen Kontext der Fall gewesen wäre.

    Wenn du sagst, dass das die einzige Sache ist, die du deiner Katze vorwerfen kannst – dass sie dich einmal morgens gezwickt hat –, dann glaube ich, dass du es bereuen wirst, sie zurück ins Tierheim zu bringen. Solange sich die Lage um dich herum nicht beruhigt hat und du dein emotionales Gleichgewicht nicht wiedergefunden hast, würde ich dir raten, keine voreilige Entscheidung wegen des kleinen Kerls zu treffen.

    Ich glaube nicht, dass zwei Nächte getrennt von dir direkt ein Trauma auslösen, das Wort ist etwas zu stark. Trotzdem ist es eine Katze, die schon mal verlassen wurde. Wieder allein zu sein, ohne Artgenossen oder Menschen, kann für sie Stress bedeuten. Das Risiko ist, dass sich die Situation (der Biss) aus einem Missverständnis heraus wiederholt, weil das Tier in einer stressigen Lage ist.

    Falls du dich gerade nicht dazu fähig fühlst, sie nachts wieder mit ins Schlafzimmer zu lassen, kann ich das verstehen. Du kannst aber versuchen, Schritt für Schritt auf andere Weise wieder eine Bindung und positive Interaktionen aufzubauen. Versuch es mal mit einer Katzenangel oder macht vielleicht erst mal nur ein gemeinsames Nickerchen zusammen, statt direkt die ganze Nacht.

    Ich wünsche dir viel Kraft,

    Quitterie

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