Bedingungen und Verträge bei Tierschutzvereinen

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Hallo zusammen,

ich hab angefangen, mich wegen einer Katzenadoption schlau zu machen. Ich würde gerne über ein Tierheim oder einen Tierschutzverein gehen, weil das einfach die richtige Sache ist, aber ich bin echt ein bisschen verunsichert, wenn ich mir die Adoptionsbedingungen und diese ganzen "Überprüfungen" der Halter so ansehe.

Ich versteh natürlich total, dass man Infos von mir will und dass die Vereine verantwortungsbewusste Leute suchen, gerade weil ihre Arbeit so schwer ist und es so viele ausgesetzte Tiere gibt. Also gebe ich auch echt gerne Auskunft (wer alles im Haushalt lebt, wie die Wohnsituation ist, ob die Fenster gesichert sind, wie viel Ahnung ich von Katzen hab usw.).

Aber ich hab echt das Gefühl, dass manche Bedingungen total übertrieben sind.

Mal ein Beispiel: Viele Vereine fragen nach Zukunftsplänen, vor allem wegen Umzügen. Ich hab zwar nicht vor, sofort umzuziehen, aber das kann in den nächsten Jahren ja durchaus passieren. Wenn ich umziehe, kommt meine Katze natürlich mit. Ich will aber nicht, dass mir ein Vertrag "verbietet" umzuziehen oder dass ich mich ständig rechtfertigen muss, nur weil die den Kontakt halten wollen...

Noch ein Beispiel: das Besuchsrecht. Ich hab absolut nichts dagegen, wenn ein Freiwilliger nach der Adoption ein- oder zweimal nach Terminabsprache vorbeikommt, um nach der Katze zu schauen. Aber ich kann mich nicht dazu verpflichten, dass irgendwelche Prüfer so oft sie wollen einfach unangemeldet bei mir vor der Tür stehen.

Diese Verträge scheinen den Vereinen extrem viele Rechte einzuräumen. Dazu kommt noch, dass es unzählige Vereine gibt und man kaum weiß, an wen man sich wenden soll, weil die ihre Verträge erst ganz am Ende vom Adoptionsprozess rausrücken.

Das ist echt entmutigend, damit hätte ich echt nicht gerechnet. :(

Wie sind da eure Erfahrungen so? Danke!

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    Hallo zusammen, ich habe angefangen, mich nach einer Katze zum Adoptieren umzuschauen. Ich würde das gerne über ein Tierheim oder einen Verein machen, weil das einfach das Richtige ist, aber ich bin gerade echt ein bisschen überfordert, wenn ich mir die Adoptionsbedingungen und diese „Befragungen“ der Adoptanten ansehe. Ich verstehe total, dass sie Infos wollen und verantwortungsbewusste Leute suchen, wenn man bedenkt, wie schwierig deren Arbeit ist und wie viele Tiere ausgesetzt werden. Deshalb gebe ich auch gerne über vieles Auskunft (wer alles bei mir wohnt, Wohnungstyp, Fenstersicherung, Katzenerfahrung usw.). Aber ich habe echt das Gefühl, dass manche Bedingungen total übertrieben sind. Ein Beispiel: Viele Vereine fragen nach Zukunftsplänen, besonders wegen Umzügen. Ich plane zwar nicht, sofort umzuziehen, aber in den nächsten Jahren ist das natürlich gut möglich. Wenn ich umziehe, kommt meine Katze natürlich mit. Ich will aber nicht, dass mir ein Vereinsvertrag das Umziehen quasi „verbietet“ oder ich ständig Rechenschaft ablegen muss, nur wegen der Nachkontrolle... Noch ein Beispiel: das Besuchsrecht. Ich habe absolut nichts dagegen, wenn ein ehrenamtlicher Helfer nach der Adoption ein- oder zweimal mit Termin vorbeischaut. Aber ich kann mich nicht dazu verpflichten, dass jemand ohne Termin so oft in meine Wohnung darf, wie der Verein es gerade will. Die Verträge scheinen den Vereinen extrem viele Rechte einzuräumen. Außerdem gibt es unzählige Vereine und man weiß kaum, an wen man sich wenden soll, weil sie die Verträge oft erst ganz am Ende des Prozesses rausrücken. Das ist echt entmutigend, damit hätte ich nicht gerechnet. :( Wie sind eure Erfahrungen da so? Danke!

    Hallo

    Ich habe Kätzchen abzugeben, zwei Glückskätzchen und eine Schildpatt im Raum Bordeaux (Departement 33), falls du Interesse hast

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    Guten Abend, schau mal im Internet unter www.secondechance.org nach.

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    Hallo Myra.

    Vielen Dank für deinen Bericht, ich hab mir auch gerade die Brigitte Bardot Stiftung angeschaut... das klingt ja nicht gerade ermutigend, ich lass das dann lieber sein. Bisher hab ich meine Katze leider immer noch nicht gefunden, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf..

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    Hallo Pimou,

    ich glaube auch, dass manche Vereine es mit ihren Regeln echt übertreiben. Die wollen es vielleicht zu gut machen, aber am Ende ist das total kontraproduktiv und schreckt Leute, die eigentlich nur das Beste im Sinn haben und ein Tier adoptieren wollen, einfach nur ab.

    Ich hatte neulich eine echt negative Erfahrung mit der Brigitte-Bardot-Stiftung. Ich wollte eine Katze adoptieren und auf ihrer Seite gab es viele, die mir gefallen haben. Ich hab brav alle ihre Fragen beantwortet und, wie verlangt, Fotos von meiner Wohnung und der Umgebung geschickt. Danach vergingen Wochen ohne Antwort. Ich hab zwei- oder dreimal nachgehakt, und jedes Mal hieß es, es bräuchte Zeit, weil die Akte von mehreren Verantwortlichen geprüft werden muss. Aber prinzipiell sähe es wohl gut aus, besonders weil ich eine ältere Katze wollte (die ja nicht so gefragt sind).

    Dadurch hatte ich Zeit, mir mal Erfahrungsberichte im Internet durchzulesen. Und was soll ich sagen: Ich war echt geschockt! Es kam raus, dass die Stiftung die Strategie fährt, die Eigentumsumschreibung im offiziellen Register (beim ICAD) gar nicht vorzunehmen – was übrigens absolut ILLEGAL ist (ich hab das nachgeprüft). Natürlich sagen sie einem das vorher nicht. Und wenn man das Tier dann erst mal im Arm hat oder schon länger bei sich hat, will man es ja nicht mehr zurückgeben. So behält die Stiftung aber die Kontrolle über das Tier und kann es jederzeit wieder einkassieren, wenn ihnen irgendwas nicht passt. Ich hab online Berichte von Leuten gelesen, denen genau das passiert ist.

    Als ich dann nochmal bei der Stiftung angerufen habe, konnten sie mir diese Praxis nur bestätigen. Ich hab ihnen dann klipp und klar gesagt, dass das absolut unakzeptabel ist und sie meine Akte schließen können. Ich weiß, dass manche (oft kleinere Vereine) das auch so handhaben. Mein Rat: Das ist eine Frage, die man direkt am Anfang stellen sollte. So erspart man sich eine Menge Zeit und träumt nicht von Tieren, die am Ende offiziell nie einem selbst gehören werden.

    Zum Glück gibt es noch andere Vereine. Meinen süßen Lotus habe ich Mitte Juli aus einem SPA-Tierheim geholt, und schon einen Monat später hatte ich die offiziellen Papiere vom Register auf meinen Namen im Briefkasten.

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    Pimou
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    @Blue Cat: Danke für deinen Bericht. :) Das beruhigt mich ein bisschen.

    Die ersten Schritte, die komplett online über diese Formulare laufen, sind so unpersönlich, das macht das Ganze nur noch einschüchternder. Ich hoffe, dass danach alle fair sind, damit alles glattläuft!

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    Blue_Cat
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    @Pimou

    Da ich selbst mal ehrenamtlich im Tierschutz gearbeitet habe, kann ich dich beruhigen. Diese heftigen Fragebögen sollen echt nur verantwortungslose Adoptanten abschrecken – und Gott weiß, davon gibt es genug... Da ist auch ein bisschen Einschüchterungstaktik dabei. Wenn du bei der Adoption ehrlich bist und dich von den ganzen Fragen nicht stressen lässt, wird alles gut gehen.

    Ein Tierheim, das dir ein Tier vermittelt, kann dir auf keinen Fall unangekündigte Besuche aufzwingen, außer es gibt Beschwerden aus der Nachbarschaft. Und selbst dann musst du die Tür nicht aufmachen, es sei denn, die Sache geht so weit, dass das Tierheim mit der Polizei anrückt.

    Was mögliche Umzüge angeht: Sag einfach, dass du aktuell keine Umzugspläne hast. Punkt aus.

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    Ja, genau, mach dir am besten eine Gedankenstütze für den nächsten Besuch, weil es echt wichtig ist, dass dein Schatz auf deinen Namen läuft. Kleb einfach ein Post-it auf den Impfpass, das mache ich mittlerweile auch so, sonst vergesse ich oft, etwas zu fragen.

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    Yume
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    Ulalie, ich hab auf der Icad-Seite gesehen, dass ich – falls das Tierheim oder der Verein das noch nicht erledigt hat – beim Tierarzt einfach ein Formular für die Ummeldung anfordern kann. Das schickt man dann zusammen mit der Adoptionsbescheinigung und einem 5-Euro-Scheck an die Icad. Aber ich vergess das jedes Mal, wenn ich beim Tierarzt bin, ich muss da im Oktober 2021 beim Impfen echt mal dran denken.

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    Pimou
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    Danke für eure Rückmeldungen.

    Ich hab schon mal im Tierheim geschaut, aber bisher war noch keine Anzeige dabei, die uns so richtig ins Auge gesprungen ist oder bei der wir ein „Feeling“ hatten. Wir achten auch extrem auf die Beschreibungen zum Charakter der Katze, weil wir die Chancen maximieren wollen, dass alles gut klappt. Ich werd’s mal bei ein paar Vereinen versuchen und hoffe, dass die da ehrlich sind...

    Dass die Umschreibung beim ICAD nicht gemacht wurde, scheint mir aber echt nicht normal zu sein!! Ist das überhaupt legal?

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    Ich habe meine letzte Katze über einen Tierschutzverein bei mir in der Nähe adoptiert. Ich hatte denen schon so viele Infos gegeben, noch bevor sie überhaupt fragen konnten, dass sie am Ende gar nicht mehr nachgebohrt haben. Ich war für alles offen, also Besuche und Kennenlernen, das war gar kein Problem für mich und letztendlich haben sie mir voll vertraut. Mit der Pflegestelle, wo er vorher war, verstehe ich mich immer noch super, weil sie ja auch das grüne Licht für die Adoption gegeben hat. Ich schicke ihr regelmäßig Neuigkeiten und es läuft alles super.

    Ich frage mich aber schon, ob manche Vereine die Messlatte nicht absichtlich so hoch legen, um direkt die Leute auszusortieren, die nicht ganz transparent sein wollen. Ich kann das schon verstehen, sie wollen ja verhindern, dass das Tier wieder abgegeben wird. Klar, manche übertreiben es echt und das grenzt schon fast an ein Verhör, aber in so einem Fall sucht man sich am besten einen anderen Verein, davon gibt es ja genug.

    Meine Katze hat mir erst nach drei Monaten endgültig gehört. Erstmal gab es einen Monat Probezeit, weil ich noch andere Tiere habe und man sehen musste, ob sie sich alle verstehen, und dann hat es ewig gedauert, bis der ganze Papierkram erledigt war und er auf meinen Namen umgemeldet wurde. Das zieht sich echt hin.

    Du musst da echt nochmal nachhaken, Yume, wenn die Katze immer noch nicht auf deinen Namen läuft, das ist nicht normal.

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