Es sollte der perfekte Ausflug in die idyllische Natur Oberbayerns werden. Vier Freundinnen aus Köln, begleitet von ihrem geliebten Hund, genießen die frische Luft und die Idylle im Premer Filz.
Sie entschließen sich, die befestigten Wege zu verlassen und dann wird es brenzlig! Denn die Frauen müssen sich eingestehen: Sie haben die Orientierung verloren. Und das ist noch längst nicht alles.
Sie sinken ins Moor ein!
Plötzlich gibt der Boden nach. Ein leises, tückisches Glucksen – und der dunkle, zähe Moorboden saugt sich an ihren Beinen fest. Innerhalb von Sekunden stecken die Frauen knietief im Morast fest!
Jede hektische Bewegung droht sie nur noch weiter in die schlammige Falle zu ziehen. Der kühle Schlamm umschließt ihre Beine wie eine Fessel, während die Orientierung inmitten der Moor-Landschaft vollständig verloren geht.
Panik bricht aus. Das Herz klopft bis zum Hals, das Pochen des eigenen Blutes dröhnt in den Ohren. Vor allem die Sorge um den vierbeinigen Begleiter lässt den Puls rasen: Was, wenn auch der Hund in dem scheinbar bodenlosen Treibsand versinkt?
Wo steckt die Gruppe überhaupt?
Die Zeit läuft den Touristinnen erbarmungslos davon. Mit zitternden Fingern greift eine der Frauen schließlich zum Smartphone. Ein Notruf geht raus – die letzte Hoffnung in dieser aussichtslosen Lage.
Dank des GPS-Signals, das den genauen Standort der vier Kölnerinnen im tiefen Dickicht preisgibt, gelingt es den Rettern sie schießlich aufzuspüren: Sie schlagen sich durch das unwegsame Gelände bis zu der feststeckenden Gruppe vor.

Frauen und Hund in Sicherheit
Schritt für Schritt gelingt es, die völlig aufgelösten Frauen und ihren Hund aus dem sumpfigen Untergrund zu befreien und auf sicheren Grund zu führen.
Die gute Nachricht: Alle Beteiligten kamen mit dem Schrecken davon. Ein Polizeisprecher machte ausdrücklich deutlich, dass zu keinem Zeitpunkt Lebensgefahr bestanden habe. Doch die Erinnerung an diese albtraumhafte Naturfalle wird den Frauen sicherlich noch lange in den Knochen stecken.