Feuerwehr rettet Hund aus Zaun
© Feuerwehr / Stadt Cottbus

Butter und Seife halfen nicht: Verzweifelter Notfall in Cottbus löst stundenlangen Großeinsatz aus!

von Stefanie Gräf

Ein eigentlich harmloser Moment endet in Cottbus in einem nervenaufreibenden Drama. Selbst ungewöhnliche Mittel reichen zunächst nicht aus.

Es ist Mittwochnachmittag (26.8.2026) in Cottbus, als aus einem alltäglichen Moment schlagartig eine Szene wird, die so schnell niemand vergessen dürfte. Eine Hausbesitzerin steht vor einem Problem, das sich mit gutem Zureden längst nicht mehr lösen lässt. Schließlich bleibt nur noch ein Schritt: Sie wählt in ihrer Verzweiflung den Notruf!

Wenig später rückt die Feuerwehr an - und merkt schnell, dass dieser Einsatz alles andere als gewöhnlich ist. Denn die anstehende Rettungsaktion entpuppt sich nicht nur als ausgesprochen zäh, sondern zudem auch noch als sehr heikel. Dabei sieht das Problem zunächst sogar noch vermeintlich amüsant aus...

Cottbus: Hund hat eine ganz blöde Idee

Der rund 50 Zentimeter große Vierbeiner der Frau hat sich im heimischen Garten in eine tückische Falle manövriert, aus der es aus eigener Kraft kein Entkommen mehr gibt. Der Hund hat seinen Kopf durch ein verziertes Element eines massiven Vollmetallzauns gesteckt - und es gibt kein Zurück mehr. Der Kopf steckt unbarmherzig fest in dem Metallring.

Jede noch so kleine Bewegung verschlimmert die Panik des Hundes – die extrem engen Platzverhältnisse machen ein einfaches Herausrutschen oder -ziehen völlig unmöglich. Entsprechend verzeifelt ist sein Frauchen.

Hausmittel versagen komplett

Die rasch herbeigerufenen Einsatzkräfte probieren zunächst, die Notlage mit einfachen Mitteln zu lösen. Mit Hilfe von reichlich Seifenwasser und Speisebutter versuchen die Helfer, den Kopf des Tiers behutsam aus der engen Metallöffnung "flutschen" zu lassen.

Doch das Metall gibt keinen Millimeter nach, und die Zeit drängt unbarmherzig. Das glitschige Experiment scheitert – der Kopf des Tiers bleibt unnachgiebig im massiven Zierelement eingeklemmt.

Nervenaufreibende Millimeterarbeit

Die Lage droht zu eskalieren, weshalb umgehend ein weiteres Löschfahrzeug zur Verstärkung nachalarmiert wird. Die Retter müssen nun zu schwerem technischen Gerät greifen, um das massive Eisen kontrolliert zu durchtrennen.

Mit einem hydraulischen Rettungsgerät beginnen die Einsatzkräfte eine hochgefährliche Millimeterarbeit direkt am Kopf des Hundes. Während die Maschinen dröhnen, gibt das Frauchen des Hundes ihr Bestes, um das völlig verängstigte Tier ruhig zu halten. Eine falsche Bewegung könnte die Situation noch dramatischer werden lassen!

Große Erleichterung nach zwei Stunden

Rund zwei lange Stunden dauert die nervenaufreibende Zitterpartie auf dem Grundstück, bei der jeder Handgriff exakt sitzen muss. Schließlich gelingt es, die Metallöffnung weit genug aufzuspreizen und den Vierbeiner unbeschadet zu befreien.

Zur unendlichen Erleichterung aller Beteiligten übersteht der Hund die dramatische Rettungsaktion völlig unverletzt. Ein außergewöhnlicher Einsatz mit glücklichem Ende, der den Rettern und der Halterin alles abverlangt hat.

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