Aldi Süd Filiale im August
© Ki / ChatGPT (Symbolbild)

Aldi-Einkauf mit Assistenzhund nimmt eine unerwartete Wendung - und dann wird es richtig schlimm!

von Stefanie Gräf

Ein kurzer Einkauf bei Aldi Süd läuft zunächst völlig normal. Doch an der Kasse passiert etwas Unglaubliches - und dann wird es plötzlich hochdramatisch!

Eigentlich soll es nur ein kurzer Einkauf werden. Benjamin K. und seine Dobermann-Hündin Tara brauchen Wasser, also geht es zum nächsten Aldi Süd. Getränke holen, bezahlen, wieder raus – mehr steht nicht auf dem Plan.

Doch an der SB-Kasse soll die Situation plötzlich kippen. Und ausgerechnet Tara, die ihr schwer erkranktes Herrchen als Assistenzhund durch den Alltag begleitet, gerät ins Zentrum eines Vorfalls, der später sogar Aldi Süd auf den Plan ruft.

An der Kasse fällt plötzlich dieser Satz!

In einem Facebook-Post vom 19. August schildert Benjamin K., dass der Einkauf zunächst völlig unspektakulär verlaufen sei. Er habe die Getränke eingescannt und bezahlt. Dann habe er plötzlich von hinten einen Mitarbeiter gehört.

Mit den Worten „Die Töhle kommt hier nicht mehr rein!“ und „Das blöde Vieh hat hier nichts zu suchen!“ geht der Angestellte den Kunden verbal an.

Der habe daraufhin versucht zu erklären, dass es sich bei Tara um einen ausgebildeten Assistenzhund handelt. Doch auch das habe die Lage nach seiner Schilderung nicht beruhigt. Der Mitarbeiter habe weiter darauf bestanden, dass der Hund verschwinden müsse.

Dann übernimmt Tara

Der unerwartete Angriff trifft den Halter mit voller Härte. Durch schwere Vorerkrankungen aus seiner früheren Zeit im Rettungsdienst schießt sein Puls binnen Augenblicken auf 180, Schnappatmung setzt ein und der Körper droht unter der Belastung zu kollabieren.

Hündin Tara erkennt die physische Entgleisung ihres Halters sofort. Statt auf die hysterischen Wegjag-Gesten des Angestellten zu reagieren, übernimmt das hochspezialisierte Tier die Führung und drängt das wankende Herrchen resolut aus dem Verkaufsraum.

Notfallprogramm auf der Parkbank!

Auf einer schattigen Parkbank vor dem Markt läuft das antrainierte Notfallprogramm an. Die Dobermann-Hündin legt ihren Kopf gezielt ab und übt spürbaren Druck auf den Körper aus, um das überreizte Nervensystem zu beruhigen und den rasenden Puls zu senken.

Aufmerksame Passanten, die den Vorfall im Laden mit angesehen haben, nähern sich dem Duo und bringen ihre Empörung über die Schikane zum Ausdruck. Die akute Krise kann durch das rasche Eingreifen der Hündin schließlich schrittweise abgewendet werden.

Die Reaktion von Aldi Süd

Nach der öffentlichen Schilderung des Vorfalls schaltet sich die Unternehmensleitung von Aldi Süd ein. Der Konzern bedauert die Situation ausdrücklich, entschuldigt sich bei dem Betroffenen und kündigt eine Überprüfung durch die zuständige Regionalgesellschaft an.

Doch anstatt personelle Konsequenzen für den Angestellten zu verlangen, überrascht der Halter mit einer bemerkenswerten Haltung. 

In den drei Jahren mit Tara sei er nach eigener Aussage in rund 15 verschiedenen Aldi-Filialen gewesen – Probleme habe es zuvor nie gegeben.

Auch personelle Konsequenzen für den Mitarbeiter wolle er ausdrücklich nicht. Stattdessen wünsche er sich vor allem bessere Schulungen für Beschäftigte. Sein Fazit ist deutlich: „Freundlichkeit unter Menschen ist das Mindeste.“

Assistenzhund bei ALDI Süd rausgeworfen
Tara hat ihr Herrchen nach dem ALDI-Vorfall gerettet (Privat / Benjamin Krug - Facebook)
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