Mann mit Hund bei Bergwanderung
© KI / ChatGPT (Symbolbild)

Hundehalter macht Bergtour: Kurz darauf bleibt ihm nur noch ein letzter Ausweg!

von Stefanie Gräf

Auf 1.400 Metern Höhe wird dem Urlauber aus Schleswig-Holstein schließlich klar: Er sitzt fest! Und er muss jetzt dringend eine Entscheidung treffen.

Eigentlich soll es nur eine schöne gemeinsame Bergtour im Berchtesgadener Land werden  doch am Ende wird es eine Erfahrung am Rande des Todes!

Am Sonntag, 16. August 2026, steigt ein 40-jähriger Urlauber aus Schleswig-Holstein mit seinem Labrador vom Hochschlegel über den Alpgartensteig ab und freut sich auf schöne Eindrücke und sportliche Herausforderungen. Doch schon bald wird die Lage brandgefährlich!

Urlauber mit Hund in Bergnot!

Schritt für Schritt tastet sich der 40-jährige an den steilen Nordabbrüchen des Lattengebirges hinab. In seinen Armen ruht eine Zentnerlast: Sein 27 Kilogramm schwerer Labrador, der vollkommen entkräftet am Abgrund zusammengebrochen ist.

Über wacklige Eisenleitern und ausgesetzte Passagen trägt der Mann seinen treuen Begleiter Stufe für Stufe nach unten. Doch die Muskeln zittern, die Kräfte schwinden dramatisch – und auf 1400 Metern Höhe geht plötzlich gar nichts mehr.

Auf 1400 Metern schnappt die Falle zu

Sowohl Mensch als auch Tier sind am Ende ihrer physischen Belastbarkeit angekommen. Ein Umkehren und der schweißtreibende Wiederaufstieg zur Seilbahn sind völlig ausgeschlossen, während der weitere Abstieg im Ungewissen liegt.

Ein Blick auf das Smartphone bringt die nächste Ernüchterung: Kein Internetempfang im Fels. Der Wanderer kann nicht überprüfen, welche unüberwindbaren Hindernisse noch vor ihm liegen, während ihm auf der schmalen Stufe die Zeit davonläuft.

Spektakulärer Bergwacht-Einsatz

Gegen 10:45 Uhr setzt der Urlauber schließlich den erlösenden Notruf ab. Kurz darauf durchbricht das knatternde Geräusch von Rotoren die Stille der Alpen: Der Rettungshubschrauber Christoph 14 nähert sich der dramatischen Einsatzstelle in der Steilwand.

Acht Einsatzkräfte der Bergwachten Bad Reichenhall und Teisendorf-Anger kämpfen Hand in Hand. Während der Wanderer in einen Rettungssitz geschnallt wird, bekommt der entkräftete Labrador ein spezielles Fluggeschirr angelegt.

Sicherer Abtransport per Rettungswinde

An der Rettungswinde gezogen schweben Mensch und Hund schließlich aus der Felswand dem Tal entgegen. In Bayerisch Gmain endet der hochgefährliche Albtraum glimpflich für das erschöpfte Gespann.

Der Vorfall zeigt jedoch eindringlich die Gefahren alpiner Steige. Experten warnen ausdrücklich davor, dass steile Passagen und Leitern für Vierbeiner schnell zur lebensgefährlichen Sackgasse werden können.

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