In Island lebt die Katze Taylor eine ganz besondere Liebesgeschichte. Sie liebt ein Objekt, das die meisten Haustiere absolut hassen. Es handelt sich um eine typische Halskrause aus Kunststoff vom Tierarzt. Nach ihrer Kastration als Kätzchen muss sie diesen Schutztrichter für einige Tage tragen. Doch beim Abnehmen erlebt ihre Halterin eine große Überraschung.
Nach der Heilung weigert sich Taylor, das Zubehör abzulegen. Die Katze holt den Trichter sogar selbst, um ihn wieder anzuziehen. Angesichts dieser ungewöhnlichen Vorliebe lässt die Halterin ihr das geliebte Spielzeug.
Die Halskrause als reines Spielzeug
Heute, dreizehn Jahre später, nutzt Taylor ihre Halskrause immer noch regelmäßig. Sie trägt das Plastikteil nicht den ganzen Tag, sondern fordert es gezielt zum Spielen ein. Die Katze steckt einfach ihren Kopf hinein, wenn sie Lust dazu hat. Auf Instagram erklärt ihre Halterin, dass dieses Objekt ihr inneres Kätzchen weckt.
Das Tragen des Trichters verleiht der Katze anscheinend eine Extraportion Energie zum Herumtollen. Sobald die Halterin das Zubehör wieder abnimmt, beruhigt sich das Tier sofort. Taylor legt sich dann entspannt hin und schläft.
Der wertvollste Besitz im ganzen Haus
Für die Katzenhalterin ist diese Halskrause mittlerweile zu einem extrem wertvollen Gegenstand geworden. Sie hütet das Plastikteil wie einen kostbaren Schatz.
„Ich beschütze diesen Trichter mehr als jeden anderen Besitz“, gesteht die Halterin von Taylor. „Er bringt ihr einfach so viel Freude.“
Die Familie versteht den Ursprung dieser seltsamen Angewohnheit zwar nicht genau. Trotzdem respektieren alle Beteiligten dieses tägliche Ritual seit über zehn Jahren.