Die Hundehalterin Paige O'Donnell ist eine ehemalige bekannte Züchterin. Sie war im Vorstand des Vereins Border Collie Society of America aktiv. Nun steht die Frau vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft wirft ihr Tierquälerei in 72 Fällen vor.
Nachbarn bemerken seit Wochen einen starken Ammoniakgeruch und rufen die Polizei. Das örtliche Sheriff-Büro und der Tierschutz untersuchen daraufhin das Anwesen. Die Verdächtige versucht zunächst, die Situation herunterzuspielen. Sie bestreitet, dass sich so viele Tiere in ihrer Obhut befinden.
Katastrophale Zustände im Haus
Ein sichtlich vernachlässigter Hund im Garten liefert den Ermittlern schließlich den Grund für eine Hausdurchsuchung. Als die Beamten das Haus betreten, bietet sich ihnen ein Bild des Schreckens. Der Boden ist komplett mit Urin und Kot bedeckt. Das Haus wird sofort für unbewohnbar erklärt. Solche Zustände sind auch in Deutschland verboten und werden strafrechtlich verfolgt.
Traumatisierte und verletzte Hunde
Insgesamt befreien die Helfer 36 Border Collies aus dem Anwesen. Die meisten Tiere leiden unter schwerer Unterernährung, Austrocknung und Entzündungen. Einige Hunde sind so traumatisiert, dass sie sich kaum bewegen können. Ihre Muskeln sind stark zurückgebildet, weil sie sich kaum bewegen konnten.
Die Rettungskräfte bringen die Vierbeiner in ein örtliches Tierheim. Dort kümmert sich ein medizinisches Team intensiv um die Pflege und Rehabilitation. Der ehemaligen Züchterin drohen nun eine lange Haftstrafe und hohe Geldstrafen.