Nach einem Hinweis auf ein verlassenes Segelboot greift die örtliche Wasserschutzpolizei im US-Bundesstaat Washington ein. Auf dem zwölf Meter langen Schiff entdecken die Beamten zunächst rund dreißig verängstigte Katzen. Die Samtpfoten sind völlig unterernährt und leben unter unhygienischen Bedingungen.
Was als schneller Einsatz beginnt, entwickelt sich zu einer tagelangen Aktion. Zusammen mit der Tierrettung sucht die örtliche Polizei das gesamte Boot gründlich ab. Am Ende bringen die Helfer insgesamt 60 Katzen in Sicherheit, die sich an Bord verstecken.
Eine schwierige Rettung und laufende Ermittlungen
Alle Tiere befinden sich mittlerweile in Sicherheit. Dennoch durchsucht die Polizei das Schiff weiterhin mit einem Durchsuchungsbeschluss. Da Katzen hervorragende Versteckkünstler sind, wollen die Beamten absolut sichergehen. Erst danach darf das Segelboot weggeschleppt werden.
Wegen der laufenden Ermittlungen warnt die örtliche Polizei davor, sich dem Boot zu nähern. Zuvor klettert eine private Tierschützerin heimlich nachts an Bord, um zwei Katzen mitzunehmen. Diese Aktion erschwert nun die Ermittlungen gegen den Halter erheblich.
Schnelle Hilfe für die geretteten Katzen
Bislang gibt es in diesem Fall keine Festnahmen. Die Versorgung der geretteten Tiere läuft jedoch schnell an. Über 40 Katzen kommen im örtlichen Tierheim unter. Die restlichen Vierbeiner ziehen in private Pflegefamilien aus der Region.